StartNachrichtenWirtschaftMann wegen Umgehung der US Sanktionen zu Haftstrafe verurteilt

Mann wegen Umgehung der US Sanktionen zu Haftstrafe verurteilt

Die US Kampagne des „maximalen Drucks“ gegen das iranische Regime für seine Nicht – Einhaltung des Atomdeals von 2015 und weitere destruktiven Aktivitäten geht weiter.

Die aktuelle Serie von Sanktionen betrifft diejenigen, welche die Sanktionen gegen das iranische Regime umgehen wollen. Das US Justizministerium verurteilte in dieser Hinsicht den 64 Jahre alten Behrooz Behroozian, einen Bewohner aus Ohio, zu 20 Monaten Haft, weil er die US Sanktionen ignoriert hatte, indem er Technologie für die Industrie und den Ölsektor an das iranische Regime verkauft hatte.

Der stellvertretende Staatsanwalt für Nationale Sicherheit, John C. Demers, sagte in einer Erklärung:“ Seit Jahren hat der Angeklagte versucht, die Sanktionen gegen den Iran zu umgehen und damit einen persönlichen Vorteil zu erlangen. Er hat kritische Ausrüstung an die Industrie des Iran verkauft. Dieser Fall macht noch einmal deutlich, wie hoch das Interesse an amerikanischer Technologie ist und wie sehr feindliche Nationen gewillt sind, diese zu erlangen und das dies sehr präsent ist.“

„Das Justizministerium und unsere Sicherheitskräfte bleiben bei dem Aufspüren, Stören und der gerichtlichen Verfolgung dieser kriminellen Elemente sehr aktiv.“, hieß es weiter.

Das Justizministerium zeigte detailliert auf, wie Behroozian die zeitlich begrenzt geschaffene Unternehmung Sumar Industrial Equipment in den Vereinigten Arabischen Emiraten nutze, um seine illegalen Aktivitäten zu verdecken und die Sanktionen zu umgehen. Er schickte Computerteile aus einer Firma in Ohio, die sonst keine Verkäufe im Inland hatte, dorthin. Weiterhin wurden Ventilblöcke, Ventile und Verbindungsteile geschickt, die für eine industrielle Pipeline für Gas und Ölerezeugnisse im Iran verwendet werden kann. Die Teile wurden über die Firma Sumar dann weiter verteilt.

Laut des Justizministeriums machte er damit rund 40.000$ pro Jahr Gewinn.

Seit die Sanktionen begonnen haben, hat das iranische Regime ein Netzwerk im Ausland genutzt, um die Sanktionen zu verletzen und zu umgehen.

Am 24. September hatte ein US Richter bereits einen anderen Schmuggler des iranischen Regimes verurteilt. Dieser wurde zuvor in Österreich verhaftet, weil er illegal Technologie in den Iran exportiert hatte.

Demers und die US Staatsanwältin Erica H. MacDonald aus dem Bundesstaat Minnesota gaben bekannt, dass Negar Ghodskani (40) für den illegalen Export von Technologie aus den USA in den Iran zu 27 Monaten Haft verurteilt wurde.

Ghodskani aus Teheran umging die US Sanktionen damit, indem er elektronische Teile in den USA für sein Unternehmen kaufte, welches von 2008 bis 2011 aktiv war. 2009 ging Ghodskani nach Malaysia, um dort angeblich für das Unternehmen Green Wave zu arbeiten. In Wahrheit leitete er ein Frontunternehmen von Fanavar Moj Khavar (Fana Moj), einem im Iran sitzenden Unternehmen, welches sich auf Kommunikationstechnologie und auf Mikrowellenkommunikation sowie auf digitales Videokommunikation spezialisiert hat. Dort setzte er damit fort, unrechtmäßig die internationalen Sanktionen zu umgehen, indem er sensibles Material für seinen Arbeitgeber kaufte.