Thursday, December 1, 2022
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Maryam Rajavi: Die Lösung für den Irak ist die Ausrottung des Iranischen Regimes

“The solution in Iraq is to root out the Iranian regime” – Maryam RajaviNWRI – In einer Videobotschaft an eine Sitzung des US Kongresses am 11. September 2007 sagte Maryam Rajavi, die vom Nationalen Widerstand gewählte Präsidentin: "Es ist eine unbestreitbare Realität, dass die Beschwichtigung des iranischen Regimes mit dem Anspruch auf schrittweise Veränderungen im Verhalten versagt hat. Die Mullahs reagieren auf den Strom der Demokratiebewegung im Iran und die weltweiten Entwicklungen nur mit Unterdrückung, Nuklearwaffen, Dominanz im Irak und der Verbreitung des islamischen Fundamentalismus." Lesen Sie nachfolgend den vollen Textlaut der Botschaft Maryam Rajavis:

Gestatten Sie mir zu Beginn dem iranischen Volk für den Aufstand gegen eine unterdrückende Diktatur zu gratulieren. Mit der Erhängung von jungen Menschen in der Öffentlichkeit, versucht das Mullahregime, die iranische Nation einzuschüchtern. Aber die Massenhinrichtungen konnten den Widerstand des Volkes nicht brechen. Die Mullahs sind im Iran am Ende ihrer Reise angelangt.

Heute ist der Irak zur Hauptfront im Kampf gegen den Islamo-Faschismus und den daraus resultierenden Terrorismus geworden. Das ist das größte Problem für die Vereinigten Staaten und die internationale Gemeinschaft. Wie auch immer die Ergebnisse sein werden. Sie werden die Richtung für das 21. Jahrhundert bestimmen.

Das iranische Regime ist das Hauptproblem im Irak; andere Faktoren sind Randerscheinungen. Die Mullahs werden im Irak keinen erfolgreichen politischen Fortschritt zulassen, weil für sie ein demokratischer Irak ein Albtraum ist. 

Aus diesem Grund haben sie alles unternommen, um die Errichtung eines demokratischen Irak zu verhindern. Vor 27 Jahren war der Irak mit seinem eigenen Geopolitischen Status – eine mehrheitliche schiitische Bevölkerung, der heiligen Shreine von sechs schiitischen Imamen und 1.200 km Grenze mit dem Iran und viele verschiedene Religionen und ethnische Gruppierungen – Hauptangriffsziel des so genannten "Exports der islamischen Revolution" der Mullahs.

Leider hat die Missachtung des Westens für diese Realität den Mullahs ermöglicht, ihren Einfluss im Irak zu erhöhen, nachdem die vorhergehende Regierung dort gestürzt worden war. Wenn das iranische Regime nicht im Irak interveniert wäre, wäre dort nicht die Notwendigkeit entstanden, ein so großes Truppenaufgebot zu stationieren und die Verluste wären nicht so schwer.

Der Hauptkampf im Irak spielt sich zwischen zwei Hauptfronten ab: der Alternative der im Iran herrschenden Mullahs und dem, was das irakische Volk will. Außerdem steht kein verborgener Feind vor den Vereinigten Staaten, sondern ein besonderer Staat mit seinen speziellen Zentren. Wenn Sie sich auf diesen Feind konzentrieren würden, würde der Sieg viel schneller und weniger Verlusten erreicht werden.
 
Sonst müsste der Irak den Mullahs ausgeliefert werden. Im Irak selbst würden die Vereinigten Staaten einem Todskreis einer Gruppe von iranisch gestützten Terroristen ausgesetzt werden, die durch andere ausgetauscht werden und sie werden sich mit endlosen Waffen- und Sprengstofflieferungen in den Irak beschäftigen müssen.

Das sind die Mullahs in Teheran genau danach. Das iranische Regime ist das Epizentrum des Islamo-Faschismus mit einer Front in Bagdad und prahlt damit, dass Libanon und Palästina in ihrer "strategischen Schuld" stehen würden. Diese Realität wird in Europa schrittweise erkannt. Vor kurzem sagte der französische Präsident, dass der Iran die Kreuzung der Krisen in der Region sei.

Es ist unbestreitbare Realität, dass die Beschwichtigung des iranischen Regimes fehlgeschlagen ist, die eine schrittweise Veränderung im Verhalten auslösen sollte. Es gibt für die Mullahs nur den einen Weg, um den Demokratiebestrebungen im Iran und internationalen Entwicklungen zu begegnen: Unterdrückung, Atomwaffen, Dominanz im Irak und die Verbreitung des islamischen Fundamentalismus.

Aus diesem Grund sind sie nicht in der Lage, sich aus ihrer Position zurückzuziehen und haben eine strategische Entscheidung getroffen. Jede Verzögerung in der Erkenntnis dieser Tatsache und bei geeignete Aktionen dagegen bedeutet weitere destruktive Auswirkungen. Das wird den Mullahs die Gelegenheit geben, im Irak voranzukommen und der Atombombe näher zu kommen. Die Aussicht auf einen atomar bewaffneten Iran oder einen Krieg ist eine Katastrophe, die es zu verhindern gilt. Die internationale Gemeinschaft hat keine Wahl zwischen "dem Schlechten und dem Schlimmsten".

Der Wunsch nach der Heimkehr der US Truppen ist legitim. Aber dazu muss das iranische Problem gelöst und die Ausweitung der irakischen Krise eingedämmt sein. Die Lösung im Irak ist der erzwungene Rückzug des iranischen Regimes. Die Lösung im Iran ist der Regimewechsel durch das iranische Volk und seine Widerstandsbewegung.
 
Vor 15 Jahren erklärte eine Mehrheit im US Kongress: "Die tiefen religiösen, mit dem Volk verbundenen Wurzeln dieses Widerstandes sind das größte Hindernis für die Ausnutzung der religiösen Befindlichkeiten durch das iranische Regime. Deshalb ist dieser Widerstand eine Alternative zum Fundamentalismus. Wir glauben, dass die Unterstützung für den Nationalen Widerstandsrat Iran zu Frieden und Stabilität in der Region beitragen werden."

Die iranische Organisation der Volksmojahedin (PMOI) ist das Kernstück des iranischen Widerstandes. Er setzt sich für einen toleranten, demokratischen Islam ein. Sein Kampf gegen die Diktatur und den religiösen Betrug währt bereits mehr als vier Jahrzehnte. Er ist die ideologische und politische Antithese und das wirksamste Gegengewicht gegen die Herrschaft der Mullahs. Außerdem war er das Hauptziel der extensiven Desinformationskampagne der Mullahs.

Die PMOI erfreut sich einer großen Unterstützung und verfügt im Iran selbst über ein ausgedehntes Netzwerk. Sie hat Zugang zu den vertraulichsten Geheimnissen des Regimes, auch zu den Atomprojekten, den Terroranschlägen und übergroßen Diebstählen. Die PMOI war ebenfalls in der Lage, zahlreiche Proteste  und landesweit soziales Misstrauen zu organisieren. Außerdem wurden 120.000 ihrer Mitglieder und Unterstützer durch das iranische Regime hingerichtet.