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Maryam Rajavi: Die Macht der Frauen ist die größte Herausforderung für den islamischen Fundamentalismus

Sonntag, den 8. März 2015 um 20:58 Uhr 

Auszüge aus der Ansprache von Frau Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) bei der Internationalen Konferenz zum Frauentag,

die am 7. März 2015 in Berlin abgehalten worden ist  und die von über hundert weiblichen Persönlichkeiten aus fünf Kontinenten besucht worden ist:

In den letzen beiden Jahrhunderten hat unsere Welt immer wieder neue großartige Höhepunkte erreicht durch die Bewegungen für die Gleichheit der Frauen. Ich meine die bahnbrechende Bewegung der Frauen für das Wahlrecht, ihre Bemühungen, individuelle Rechte und Freiheiten zu bekommen, darunter das Recht auf Bildung, auf Eigentum, auf Scheidung, auf Erbschaften, auf gleiche Bezahlung, auf zunehmende Quoten der Teilnahme von Frauen in ökonomischen und politischen Institutionen und ihren selbstlosen Kampf im Rahmen von Befreiungsbewegungen, die gegen Diktaturen gekämpft haben.

Bedauernswerterweise sieht sich jedoch das Fortschreiten zum Ideal der Freiheit heute einer schrecklichen Barriere gegenüber, dem islamischen Fundamentalismus. Während es die ganze Region und die Welt durch Völkermord, Terrorismus und Diskriminierung in Gefahr bringt, ist dieses Phänomen am meisten feindlich gegen Frauen. Aus diesem Grund ist das Elend der Frauen im Mittleren Osten heute vollkommen mit Unsicherheit, Unterdrückung, Obdachlosigkeit, Mord und Sklaverei verflochten.

Weit über den Mittleren Osten hinaus bedroht der Fundamentalismus jetzt Europa und andere Regionen auf dem ganzen Globus.

Trotzdem möchte ich sagen, dass es einen Weg gibt, die zerstörerische Kraft zu besiegen und zu überwinden und es gibt eine Lösung: Die Macht der Frauen ist die größte Herausforderung für den islamischen Fundamentalismus.

Die Lösung wird tatsächlich von einer Widerstandsbewegung angeboten, die an die Macht und die Führungskraft der Frauen glaubt, die bei diesem Kampf anführen.

Erlauben Sie mir zunächst, zu erklären, wie es zu dem Fundamentalismus gekommen ist.

 Das Aufkommen des Fundamentalismus ist durch eine Vielfalt von Faktoren bedingt, darunter soziale und historische Umstände und ebenso die Politik, die von der internationalen Gemeinschaft verfolgt wird.

Größere Entwicklungen im zwanzigsten Jahrhundert haben aus sich heraus die Bildung und das schnelle Fortschreiten des Fundamentalismus mit sich gebracht. Aber keine war so bestimmend wie die Machtergreifung der reaktionären Mullahs im Iran. Das ist besonders der Fall, weil das herrschende Regime im Iran zum ersten Mal ein Modell für fundamentalistische Gruppen geboten hat, dem sie folgen konnten. Eben die Gruppen, die jetzt die Quelle des Terrorismus und des Krieges in der Region des Mittleren Ostens und anderswo geworden sind.

Aber ist das Aufkommen des Fundamentalismus, wie manche  behaupten, eine Auseinandersetzung zwischen der islamischen Welt und dem Westen; oder genauer, ist dies eine Konfrontation zwischen dem Islam auf der einen Seite und Christentum und Judentum auf der anderen?

 Ganz sicher nicht! In Wahrheit liegt die Crux des Konflikts nicht zwischen Islam und Christentum. Auch nicht zwischen dem Islam und dem Westen, genauso wenig zwischen Schiiten und Sunniten. Der Konflikt geht um Freiheit versus Unterwerfung und Diktatur, zwischen Gleichheit auf der einen Seite und Unterdrückung und Frauenfeindlichkeit auf der anderen.

Warum denn richten die Fundamentalisten mehr als alle anderen ihre Rache und ihre Gewalt gegen Frauen? Erstens, weil ihre rückwärts gewandte Natur sie frauenfeindlich gemacht hat. Und zweitens wurden während der Revolution von 1979 im Iran ebenso wie in sozialen Bewegungen in anderen Ländern des Mittleren Ostens die Fundamentalisten herausgefordert und sie werden heute herausgefordert durch eine immense Sehnsucht nach Freiheit und Gleichheit, die ihren Kern in der Emanzipation der Frauen hat. 

Aus diesem Grund ist Frauenfeindlichkeit ein Kernbestandteil der fundamentalistischen Geisteshaltung, die durch die Unterdrückung der Frauen die Gesellschaft als Ganze niederhält und einschüchtert.

Ich muss jedoch betonen, dass der Fundamentalismus eine defensive Reaktion auf die Bewegung von Freiheit und Gleichheit ist, und sicher nicht gegen die Entschlossenheit der Nationen des mittleren Ostens standhalten kann, sich weiter zu bewegen und zu Freiheit und Gleichheit zu gelangen.

Die Konfrontation mit dem Fundamentalismus erfordert eine umfassende Lösung, darunter eine kulturelle Antwort.

Indem er den Namen des Islam beschwört, benutzt der Fundamentalismus diese Religion als eine Waffe, um in die Offensive zu gehen.

Deshalb ist die Antwort ein demokratischer Islam, die Antithese zum Fundamentalismus.

Ich muss deshalb betonen, dass diese beiden Phänomene einander diametral entgegengesetzt sind.

Das eine ist eine diktatorische Ideologie und das andere ist eine Religion der Freiheit, die Souveränität als das wichtigste Recht des Volkes anerkennt.

Das eine vertritt religiöse Diskriminierung, das andere ist ein Islam, der gleiche Rechte  für die Anhänger anderer Religionen vertritt.

Das eine ist monopolistisch und dogmatisch; das andere ist ein toleranter Islam, der  für den Respekt gegenüber anderen Ideen und Religionen wirbt. 

Das eine ist eine Religion, die gewaltsam auferlegt wird; das andere ist ein Islam, der jeden Zwang in der Religion zurückweist.

Das eine praktiziert Frauenfeindlichkeit; das andere wirbt für die Gleichheit der Geschlechter.

Indem sie diese Realität vor einem halben Jahrhundert unterstrichen haben, haben die Volksmudschahedin des Iran (PMOI) den islamischen Fundamentalismus herausgefordert.

In Bezug auf diese beiden Arten von Islam hat der Führer des Widerstandes. Massoud Rajavi, gesagt, dass in einer Interpretation des Islam „dieser der Vorbote der Düsternis ist, während er in der anderen der normale Träger von Freiheit, Einheit und Emanzipation ist. Aber der Kampf zwischen diesen beiden, die zugleich ein Schicksalskampf für das iranische Volk und seine Geschichte ist, ist eine der wichtigsten Prüfungen der heutigen Menschheit“.

An dieser Stelle müssen wir aber die eine Frage beantworten: Was ist, politisch gesehen, die Lösung in Bezug auf den Fundamentalismus?

Heute sind in Asien und Afrika verschiedene fundamentalistische Gruppen unter dem Banner des Islam mit Zerstörung und Terrorismus beschäftigt. Ihre Gräueltaten, die sich bis Paris, Brüssel und Kopenhagen ausgedehnt haben, gefährden die menschliche Gesellschaft.

Wie kann dieser Gefahr entgegengewirkt werden? Wo ist der Kern dieser Gefahr, dessen Zerstörung das Ende des Fundamentalismus bedeuten würde?

Die Antwort müssen wir in der Herausforderung der religiösen Diktatur sehen, die im Iran herrscht, weil dieses Regime der Kern des Problems ist. Seine Unterstützung für Bashar Assads Diktatur in Syrien und für Maliki im Irak hat dazu geführt, dass die fundamentalistischen Milizen und ISIS emporgekommen sind.

Deshalb stellt Schweigen gegenüber der Einmischung des iranischen Regimes in Syrien, im Irak und in anderen Ländern der Region, geschweige denn eine Zusammenarbeit mit ihm unter dem Vorwand der Konfrontation gegen ISIS, einen strategischen Fehler dar. Es wäre eine Wahnidee, den Brandstifter aufzufordern, den Brand zu beseitigen. Im Gegensatz dazu ist die richtige Politik, das Regime der Mullahs aus Irak und Syrien zu vertreiben.

Das iranische Regime ist der Begründer der meisten Gräueltaten und des Übels, die fundamentalistische Gruppen begangen haben und begehen, indem sie die Herrschaft der Mullahs als Rollenmodell benutzen.

Wer hat denn die Steinigung bis zum Tod in den letzen beiden  Jahrzehnten des Zwanzigsten Jahrhunderts zur offiziellen Praxis gemacht?

Wer hat das Augen ausstechen und die Amputation von Gliedern gesetzlich als Strafen verankert?

Wer hat die größte Zahl an politischen Gefangenen seit dem Zweiten Weltkrieg umgebracht?

Wer hat eine Fatwa zur Ermordung eines ausländischen Schriftstellers erlassen?

Wer hat ein reaktionäres Kalifat als Rollenmodell wiederbelebt und benutzt?

Das ist in der Tat das velayat-e faqih Regime, der Pate des Terrorismus, der Feind der Nationen des Mittleren Ostens und die primäre Bedrohung für den globalen Frieden und die Sicherheit in der Welt.

Aus dem Anlass des Internationalen Frauentages muss ich sagen, dass Khomeini und seine Spießgesellen viele abscheuliche Verbrechen und Angriffe gegen Frauen begangen haben. Über die meisten von ihnen wird sogar heute noch nicht berichtet. 

Die Wahrheit ist, dass die schockierenden und herzzerreißenden Verbrechen, die von ISIS in den letzten Monaten begangen wurden, vergleichsweise klein gegenüber der Katastrophe sind, die das iranische Volk in den vergangenen 36 Jahren zu erdulden hatte.

Es war das Regime der Mullahs, das den Terrorismus unter dem Banner des Islam eingeleitet hat. Zum Glück haben die Führer der westlichen Mächte unmissverständlich zwischen Islam und Fundamentalismus  unterschieden. Kanzlerin Merkel hat vor kurzem gesagt, Terror unter dem Banner des Islam sei eine Beleidigung Gottes.

Es ist so, dass das iranische Regime als Begründer, Patron und Wegführer für den Fundamentalismus in der heutigen Welt dient.

Aus diesem Grund ist es eine dringende Notwendigkeit, dass dieses Regime, der Pate von ISIS, gestürzt wird, nicht nur für das iranische Volk, sondern für die Region des Mittleren Ostens und die Welt im Ganzen.

Die internationale Gemeinschaft kann den Fundamentalismus nicht besiegen, ohne dass sie und bis dass sie das Epizentrum des Fundamentalismus, nämlich das Regime der Mullahs im Iran, ins Visier nimmt.

Die westliche Politik der Beschwichtigung ist  ein Fehler, weil der Westen es nicht nur versäumt hat, sich ernsthaft dem Fundamentalismus ernsthaft entgegenzustellen, sondern den Pfad der Aussöhnung mit seinem staatlichen Förderer gesucht hat, dem Regime im Iran, und ihn zum Partner genommen hat beim Niederhalten der Alternative zum  Fundamentalismus.

Warum denn sind die westlichen Regierungen in Verlegenheit darüber, wie sie mit ISIS und dem Extremismus im Namen des Islam umgehen sollen?

Warum haben sie es versäumt, die Realität des Fundamentalismus richtig zu erkennen, seine Bedrohungen und seine tiefen Schwächen?

Weil sie ganz darin vertieft sind, die Fundamentalisten zu beschwichtigen.

Wir sagen ihnen, sie sollen mit der Beschwichtigung aufhören und ihre hohen Ränge vom Epizentrum des Fundamentalismus trennen, nämlich dem Regime im Iran.

Ebenso möchte ich sie warnen, dass das Anbieten von Konzessionen an dieses Regime bei den Atomgesprächen den höchsten Interessen der Bevölkerung im Iran und in der Region zuwiderläuft und den Frieden und die Sicherheit in der Welt unterminiert. Es ist auch gleichbedeutend mit der Opferung der Menschenrechte  des iranischen Volkes.

Vor gerade einmal drei Tagen haben die Mullahs zeitlich parallel zu den Atomgesprächen öffentlich und geheim Dutzende von politischen Gefangenen aufhängen lassen, darunter sechs kurdische politische Gefangene, die im Hungerstreik waren. Ihre Hinrichtung war ein Versuch, die Ausweglosigkeit des Regimes zu verbergen und Volksaufstände zu verhindern. Wir grüßen diese Märtyrer und betonen, dass Schweigen und Untätigkeit gegenüber diesen inhumanen Verbrechen unter dem Vorwand der Atomverhandlungen die Mullahs nur darin bestärken, mit diesen Gräueltaten weiterzumachen und ihre Pläne zur Herstellung weiter zu verfolgen. Die Mullahs sind aus reiner Verzweiflung an den Verhandlungstisch gekommen. Aber die Politik der Beschwichtigung, hat den Mullahs den Rücken gestärkt. Solch eine klägliche Politik bedeutet eine Ermutigung für den Fundamentalismus. Deshalb müssen die westlichen Mächte damit aufhören.

Es gibt eine Lösung, weil das iranische Volk zu keiner Zeit gegenüber der religiösen Diktatur in Schweigen verharrt hat. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat es daran gearbeitet, eine demokratische Alternative dagegen zu bilden.

Diese Alternative hat in ihrem Kern eine Bewegung, die an einen echten und demokratischen Islam glaubt und sich die Trennung von Religion und Staat zu eigen gemacht hat. Es ist eine machtvolle Alternative und Vorbote  der Gleichheit der Frauen auf allen Gebieten, besonders dem der politischen Führerschaft und Regierung. 

Diese Bewegung schuldet ihre Ausdauer und ihre Fortschritte ihrem Glauben an das Ideal der Gleichheit.

Die Anwesenheit von Frauen auf allen Ebenen dieser Bewegung und ihre Standhaftigkeit an der Frontlinie des Kampfes unter stärkstem Druck und mitten im Töten haben eine neue Verpflichtung auf das Ideal der Gleichheit hervorgebracht und durch die Ausweitung diese Bewegung mit einem neuen Maß von Stärke und Ausdauer ausgestattet.

Es ist in der Tat eine Bewegung, die in ihrem eigenen Ideal eine Erfüllung findet und sich nicht abschrecken lässt vom Gleichgewicht der Kräfte und die Ausdauer beweist, die voranschreitet und gekräftigt und frisch bleibt und neue Werte schafft, die ihr die Kraft zur Ausdauer heute und zum Wiederaufbau morgen geben.

Zu diesen Werten gehört es, der Liebe und Zuwendung und Freundschaft den Vorrang zu geben  und die Kollegen und Kameraden an die erste Stelle zu stellen. Solche Werte sind das Gegenstück zu Rivalität, Neid und dem Ausmerzen anderer. Mit einem Wort geht es um Liebe anstelle von Hass. 

Zu ihnen gehört es, nicht die Hoffnung zu verlieren und sich von den Bedrängnissen nicht unterkriegen zu lassen trotz der Schwierigkeiten und der Länge dieses Kampfes.

Ich muss sagen, dass diese Werte nicht den vorangehenden Frauen und Männern im Iran allein gehören. Sie sind der Schlüssel zu Fortschritt und Befreiung, wo immer es Unterdrückung und Ungleichheit gibt.  Dies ist ein Pfad und ein Mantra, das Hoffnung und die beständige Bemühung darum braucht. Es wirbt für Standfestigkeit und Ausdauer.

Befreite Frauen in Syrien, im Irak, in Palästina, in Tunesien, in Ägypten, in Jordanien, im Jemen, in Libyen, in Algerien, in Marokko, in Afghanistan, in Indien, in Pakistan, in Europa und Amerika und anderswo in der ganzen Welt, ich rufe euch alle auf, eine machtvolle Front gegen den islamischen Fundamentalismus, den Terrorismus und die Barbarei im Namen des Islam zu bilden und sie auszuweiten.

Die Anwesenheit von antifundamentalistischen Männern an dieser Front  ist natürlich von besonderer Bedeutung.

Wenn der Mord unserer Kinder in Pakistan geduldet wird;

wenn die Verführung unserer Töchter in Nigeria und Mord an Frauen und Kindern und außerdem deren weit verbreitete Obdachlosigkeit in Syrien zum Alltag gehören;

wenn niemand seinen Zorn über die Hinrichtung von Reyhaneh Jabbari zum Ausdruck bringt,

so ist es die Kraft und die Macht der Frauen, die die Gelegenheit beim Schopf packen muss. Es ist die Stimme der Frauen, es sind die Schreie der Frauen und es ist die Einheit der Frauen, die verhindern können und müssen, dass diese Katastrophe weitergeht.

Wegen dieser historischen Verantwortlichkeit ist es unsere Pflicht, den Status quo zu ändern, und wir müssen alle zusammenarbeiten, um das zu verwirklichen:

Ganz gleich ob es sich um die Rechte der Frauen in allen Bereichen handelt oder um das Recht, die eigene Kleidung zu wählen, oder darum, die erzwungene Verschleierung zu beseitigen, oder um gleiche Teilnahme an der politischen Führung.

Wir müssen tatsächlich eine Welt schaffen, die auf Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit gegründet ist. Die Schaffung einer solchen Welt durch Frauen ist sicher möglich.

An alle meine Schwestern im ganzen Iran, an die tapferen Frauen, die gerade in diesem Moment in den Gefängnissen aushalten, deren Stimmen heute im Iran am lautesten hinausschreien, an die Lehrerinnen, die vor wenigen Tagen in großer Zahl an der Protestbewegung der Lehrer teilgenommen haben, und an meine Schwestern, die Arbeiterinnen, Angestellte und Krankenschwestern  sind, die an den Universitäten studieren, Ihr alle, sage ich, habt den Auftrag, den Iran zu befreien.

Ihr habt mehrere Generationen an Märtyrerinnen als Rollenmodelle. Fatemeh Amini, Ashraf Rajavi, Azam Rouhi Ahangaran, Marzieh Oskoii und die hellen Sterne von Camp Ashraf Zohreh Kaemi, Giti Givehchian, Saba Haftbaradaran, Mahdieh, Farideh, Razieh Kermanschahi und 1000 Frauen in der Avantgarde in den Rängen der Mudschahedin in Camp Liberty.

Lasst uns unsere Stimmen vereinen und der Weltgemeinschaft, der US Regierung, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen sagen, dass die größte Bewegung, die aus vorangehenden Frauen in Camp Liberty besteht, die Quelle der Hoffnung und Inspiration für iranische Frauen und ein Schatz ist für die Bewegung für Gleichberechtigung  überall: ihr dürft nicht vergessen, dass sie geschützt werden müssen.

Lassen Sie es mich deutlich sagen: wenn ihr nicht bereit seid, den Schutz der PMOI in Camp Liberty zu garantieren, müsst ihr ihnen wenigstens ihre Waffen zurückgeben, damit sie sich selbst gegen die terroristischen Angriffe der Qods Armee und der Milizen des iranischen Regimes verteidigen können.

Andernfalls füttert ihr die Bestie des Fundamentalismus.

Deshalb sage ich allen die Freiheit suchenden Frauen und Männern in der ganzen Welt, dass die antifundamentalistische Front gestärkt werden muss, damit die Rechte der PMOI in Camp Liberty geschützt werden und damit der religiöse Faschismus, der im Iran herrscht, bekämpft wird.

Es ist in der Tat ein geschichtlicher Moment gekommen, in dem trotz Düsternis und Verzweiflung die Welt den Albtraum des Fundamentalismus loswird und die Nationen des Mittleren Ostens von diesem bösen Bann erlöst werden. Ohne Zweifel wird dies verwirklicht werden, wenn wir uns vereint haben.

Wir können und wir müssen.

Gruß an Sie alle.