Sunday, November 27, 2022
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71% der Amerikaner sind laut einer Meinungsumfrage der Auffassung, daß die Verhandlungen eine atomare Bewaffnung des Iran nicht verhindern werden

Mittwoch, den 11. März 2015, 20. 12 Uhr

Eine neue Meinungsumfrage, veranstaltet von „Wall Street Journal/NBC News Poll“,

bringt an den Tag, daß die überwältigende Mehrheit der Amerikaner zweifelt, ob die gegenwärtigen Nuklearverhandlungen den Iran am Erwerb von Atomwaffen hindern werden.

Nach der Meinungsumfrage glauben 71%, die Verhandlungen mit Teheran würden das Regime an der Entwicklung von Atomwaffen nicht hindern; 24% meinen das Gegenteil, und 5% waren unentschieden.

Diese Meinungsumfrage legt den Schluß nahe, daß die Amerikaner dem Iran mehr Skepsis entgegenbringen als selbst Nordkorea.

Im Jahre 2007 führte „WSJ/NBC Poll“ eine ähnliche Meinungsumfrage durch. Darnach waren 62% der Auffassung, die Normalisierung der Beziehungen zu Korea würde es an der Entwicklung von Atomwaffen hindern.

In einem offenen Brief, gerichtet am Montag an die Führer des iranischen Regimes, sprachen 47 Republikaner die Warnung aus, eine Vereinbarung, die ohne ihre Zustimmung zustande käme, könne von ihnen mit einem „Federstrich“ zunichte gemacht werden. 

Diesen Brief hatte der republikanische Senator Tom Cotton aus Arkansas verfaßt; 46 republikanische Abgeordnete hatten ihn unterschrieben. Er möchte die Führer des Regimes dahin unterrichten, daß jede Nuklear-Vereinbarung, an der die Vereinigten Staaten beteiligt wären, mit verfassungsmäßigen Hürden rechnen müßte.