Sunday, February 5, 2023
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Maryam Rajavi: Die Zurückweisung des ‚islamischen’ Extremismus erfordert die Konfrontation mit dem iranischen Regime

Maryam Rajavi: Das Mittel, den ‚islamischen’ Extremismus in die Schranken zu weisen, besteht in der Konfrontation mit dem iranischen Regime und in der Unterstützung seiner Alternative, die auf einem demokratischen Islam beruht

Weder ISIS mit seinem Kalifat noch die Velayat-e faqih im Iran ist der wahre Islam;

weder die Enthauptungen, die ISIS begeht, noch die im Iran verübten Säureangriffe auf Frauen sind Islam. 

Das „Kalifat“, das unlängst in Syrien und im Irak ausgerufen wurde, regiert in Teheran schon seit mehr als 30 Jahren. 

NCRI – Während einer Konferenz, die am Sonntag, den 30. November unter der Überschrift „Vereinigten Muslime gegen den Mißbrauch des Islam durch die Extremisten“ stattfand, warnte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands: „Jede Art von Zusammenarbeit mit dem iranischen Regime oder Annäherung an es unter dem Vorwand des Kampfes gegen ISIS kann nur zu einer Verbreitung des Krebsgeschwürs in der Region führen, und die muslimischen Nationen wären die Hauptbetroffenen.“ Sie fügte hinzu: „Die Krise, die ISIS hervorruft, ist das Nebenprodukt der Verhältnisse, die von dem Regime der Velayat-e faqih und den ihm untergeordneten Diktaturen durch Unterdrückung und Einführung des Sektierertums im Irak und in Syrien geschaffen werden. Die westlichen Regierungen sind für die Ausbreitung dieser Krise mitverantwortlich – mit ihrer Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Iran, dem Paten von Fundamentalismus und Terrorismus.“

Während dieser Konferenz, zu der das Komitee französischer Muslime zur Verteidigung der Bewohner Ashrafs eingeladen hatte, betonte Frau Rajavi: „Die militärische Konfrontation mit ISIS kann diesen nur dadurch entwurzeln, daß der für diese Wurzeln fruchtbare Grund zerstört wird… die Vernichtung von ISIS ist nur möglich, wenn das geistliche Regime aus allen diesen Ländern vertrieben wird.“

Frau Rajavi wies darauf hin, daß eine „vereinigte Front demokratischer Muslime, die gegen Fundamentalismus und Extremismus kämpfen“, für die internationale Gemeinschaft vonnöten ist. Sie stellte fest, das Ziel dieser gemeinsamen Front müsse darin bestehen, „den unter dem Emblem des Islam daher kommenden Extremismus und sein politisches und ideologisches Epizentrum, die religiöse Diktatur, die den Iran beherrscht, zurückzuweisen“. Außerdem sei es von wesentlicher Bedeutung, „die Alternative zu diesem Regime zu unterstützen, d. h. eine kulturelle Lösung und eine Alternative, die auf einem demokratischen Islam beruht“.

Als muslimische Frau wandte sich die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands gegen den Extremismus und erklärte: „Weder ISIS und die Herrschaft des Kalifats im Irak und in Syrien noch die Velayat-e faqih im Iran hat irgendetwas mit dem Islam zu tun, weder die von ISIS vorgenommenen Enthauptungen, noch die Kreuzigung von Sunniten durch Elemente des iranischen Regimes im Irak, noch das Verschütten von Säure auf die Gesichter von Frauen im Iran. Das ‚Kalifat’, das im Irak und in Syrien in den vergangenen Monaten seine Herrschaft ausgerufen hat, herrscht im Iran schon mehr als 30 Jahre lang.“

Sie wies darauf hin, daß im Islam „keine Konfrontation zwischen Schiiten und Sunniten vorgesehen“ sei, wiederholte sie erneut, der iranische Widerstand glaube an und verfolge eine „prinzipielle Trennung von Religion und Staat“, den Respekt vor den Rechten und die Glaubensfreiheit der Angehörigen der verschiedenen Religionen; er verwerfe die Scharia der Mullahs.

Während dieser Konferenz sprach eine Reihe von führenden in Frankreich lebenden Muslimen, darunter: 

Taoufik Sebti, Generalsekretär des Französischen Rates der Muslime (CFCM), 

Khalil Merroun, Rektor der Evry-Moschee und Präsident des Komitees französischer Muslime zur Verteidigung der Rechte der Bewohner von Ashraf,

Scheich Dhaou Meskine, Direktor der Réussite-Schule, 

Hamida Maiga, Präsident der Muslimischen Föderation und Direktor der Cergy-Moschee, 

Hikmet Turk, Präsident des Französisch-türkischen Kulturzentrums,

Said El Mouadoine, Direktor der Pontoise-Moschee,

Sadek Abrous, Vizepräsident des Regionalrates der Muslime in der Region Ile-de-France, 

und Ayatollah Jalal Ganje’i , Vorsitzender des Ausschusses für Religionsfreiheit des Nationalen Widerstandsrates des Iran.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 30. November 2014