Saturday, December 10, 2022
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Maryam Rajavi ruft drohende Hinrichtung weiterer politischer Häftlinge ins Bewusstsein der Weltgemeinschaft

NWRI – Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, hat die Weltgemeinschaft durch ein Schreiben an den UN-Generalsekretär, den Präsidenten der Vereinigten Staaten und die Staatsoberhäupter der Europäischen Union wegen drohender weiterer Hinrichtungen politischer Gefangener im Iran alarmiert. Sie schrieb, dass das wegen der breiten in- und ausländischen Unterstützung für die Rechte der Einwohner von Ashraf verärgerte und enttäuschte Mullahregime, das zudem eine tief greifende Wirtschafts- und Gesellschaftskrise sowie interne Streitigkeiten unter Splittergruppen fürchtet, Pläne für die Hinrichtung etlicher weiterer politischer Gefangener hegt, insbesondere der Familienmitglieder von Menschen, die in Ashraf leben.

 

Frau Rajavi schreibt in Ihrem Brief: „Die Weltgemeinschaft steht vor einer entscheidenden Prüfung. Schweigen und das Versäumnis, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, haben dieses Regime zu Folterungen, Hinrichtungen und Morden ermutigt.“ Sie fügt hinzu: „Die internationale Gemeinschaft, insbesondere der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sollten grobe Verletzungen der Menschenrechte, willkürliche Hinrichtungen und Gräueltaten im Iran entschieden verurteilen sowie dringend wirksame Maßnahmen gegen das klerikale Regime ergreifen.“

Viele Familienmitglieder von Einwohnern Ashrafs wurden bereits verhaftet und einige von ihnen sogar zum Tode verurteilt, darunter Frau Elmira Vazehan, 48; Herr Jaafar Kazemi, 47; Mohsen Daneshpour Moqadam, 67, und sein Sohn Ahmad; Javad Lari, 55, sowie Mohammad Haj-Aghai, 62.

Die Agenten des iranischen Ministeriums für Nachrichtendienst haben wiederholt Mitglieder seiner Familie davor gewarnt, eine Gedenkzeremonie abzuhalten. Ihr Haus ist von Wachen umstellt, die niemanden hinein lassen und keine Versammlungen vor dem Haus zulassen.

Mittlerweile haben mehrere Gruppen von Insassen der Gefängnisse Gohardasht und Evin Zeremonien zu Ehren von Ali Sarami abgehalten. Im Trakt 3 des Gohardasht-Gefängnisses wurde den Gefangenen nach einer solchen Zeremonie ihr Ausgang an die frische Luft verwehrt. Die Wachen bestellten Mansour Ossanlou, den Leiter des Teheraner Busfahrerverbands, ins Büro des Nachrichtendienstes des Gefängnisses und drohten, erneut gegen ihn Anklage zu erheben.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
1. Januar 2011