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Maryam Rajavi: Um die Krise im Mittleren Osten zu beenden, muss das Regime des Iran hinausgeworfen werden

Dienstag, den 16. Juni 2015 um 10:48 Uhr

Konferenz: „Der Mittlere Osten steht in Brand von den Flammen des religiösen Extremismus; die zerstörerische Rolle des iranischen Regimes, Wurzeln und Lösungen“.

 In einer Konferenz vom 14. Juni unter dem Titel „Der Mittlere Osten steht in Brand von den Flammen des religiösen Extremismus; die zerstörerische Rolle des iranischen Regimes, Wurzeln und Lösungen“, an der politische Persönlichkeiten aus verschiedenen Ländern, vor allem arabischen und islamischen Staaten teilgenommen haben, stellte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, fest, dass die Strategie der USA gegen ISIS fehlgeschlagen sei, weil sie außer Acht gelassen habe, dass das iranische Regime den Kern des Fundamentalismus bilde, und weil sie sich blind gestellt habe gegen die Einmischung dieses Regimes im Irak und in Syrien oder weil sie auf Kooperation mit diesem Regime gesetzt habe.

Nach den Worten von Frau Rajavi sieht das iranische Regime die Ausstattung mit Waffen und Macht für irakische nationalistische und stammesgebundene Kräfte als gefährlich an – was der einzige Ausweg aus der Sackgasse wäre, in der sich der Irak gegenwärtig befindet – und zwar als hundertmal gefährlicher als ISIS und deshalb verhindert es das mit allen Mitteln, die es zur Verfügung hat.

An dieser Konferenz, die im Hauptquartier des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) in Auvers-sur-Oise nördlich von Paris abgehalten wurde, haben sich politische Persönlichkeiten aus zwei Dutzend Ländern beteiligt, nämlich aus Ägypten, Palästina, dem Irak, aus Saudi Arabien, dem Libanon, aus Jordanien, Syrien, Algerien, Tunesien, Marokko, Kuwait, Bahrain, Jemen, den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada, Pakistan, Tadschikistan, Indien, Norwegen, Island, Dänemark, Portugal und den Malediven.

Unter den Rednern waren Sid Ahmed Ghozali, früherer Premierminister; Anissa Ben Amour, frühere Ministerin in Algerien; Mohammed Elorabi, früherer Außenminister in Ägypten; Hoda Badran, Vorsitzende des Netzwerkes Arabischer Frauen aus Ägypten; Bassam Al-Onoush, früherer jordanischer Außenminister und Botschafter im Iran; Rabiha Diab, Abgeordnete und frühere Ministerin für Frauen für Palästina; und Najimeh Taytay, frühere Ministerin für Erziehung und Jugend in Marokko.

Weiter meinte Frau Rajavi: Das iranische Regime ist gefangen in einem Strudel von drei Kriegen, nämlich in Syrien, im Irak und im Jemen. Das macht es extrem schwach trotz seines hohlen Machtgehabes. Dass man dem iranischen Regime Macht zuschreibe, beruhe in Wahrheit auf der schwachen Politik der Vereinigten Staaten und anderer westlicher Länder und auch der Länder in der Region.

Laut Rajavi haben die Länder der Region in zweierlei Hinsicht falsch kalkuliert, was den Herrschern in Teheran sehr genützt habe. Zum einen gab es die Fehleinschätzung, dass die Einmischungen des Regimes mit Toleranz eingehegt werden könne. Zum anderen diejenige, dass jede Initiative, mit der man sich dem iranischen Regime entgegenstellt, unter der Führung der USA stehen müsse. Diese beiden Fehler haben die Region einer konkreten und unvermeidlichen Einheit des Handelns mit dem Iranischen Widerstand beraubt und regionale Möglichkeiten und Fähigkeiten zur Konfrontation mit den Aggressionen des iranischen Regimes neutralisiert.

Im Hinblick auf die arabische Koalition, die gebildet worden ist, um sich der Einnahme des Jemen durch das iranische Regime und der von ihm Abhängigen entgegenzustellen, erläuterte Frau Rajavi weiter: Diese Erfahrung hat bewiesen, dass die Bewältigung der lokalen Krise dadurch erreicht werden kann, dass man Festigkeit gegen dieses Regime an den Tag legt. Diese Politik muss in der ganzen Region umgesetzt und aufrechterhalten werden, bis dass Regime und seine Marionetten vollkommen vertrieben sind. Wenn man das Regime auf sein eigenes Territorium zurückwirft, so wird das seinen Fall enorm beschleunigen.

In ihrem Resümee machte Frau Maryam Rajavi deutlich, dass der einzige Weg zur Überwindung des Extremismus darin bestehe, dass das iranische Regime vom iranischen Volk und dem Widerstand gestürzt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, sind folgende drei Schritte wesentlich:

– Erstens der Beistand für das syrische Volk, um die syrische Diktatur mit einer Initiative ähnlich der im Jemen zu beenden;

– Zweitens, Vertreibung des iranischen Regimes aus dem Irak, indem man sunnitische Stämme bewaffnet, und eine echte Beteiligung der Sunniten am politischen Prozess;

– Drittens Unterstützung des Iranischen Widerstands als Hauptopposition gegen das iranische Regime.

Insofern ist die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) zuallererst ein politisches und kulturelles Bollwerk gegen das Anwachsen und den Einfluss des Fundamentalismus.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

15. Juni 2015