Wednesday, December 7, 2022
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Maryam Rajavi und der dritte Weg im Umgang mit dem iranischen Regime

Im Westen gibt es meist zwei Ansichten, wie man mit dem iranischen Regime umgehen sollten. Entweder Beschwichtigung oder Krieg. Seit 1979 hat die Beschwichtigung die Oberhand behalten und die meisten Länder haben gegenüber dem destruktiven Verhalten des Regimes ein Auge zugedrückt, um eine kriegerische Auseinandersetzung zu vermeiden, welche neue Probleme mit sich gebracht hätte.

Doch es gibt eine dritte Option. Dafür steht Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes. Sie verfolgt einen Regimewandel im Iran, welchen das iranische Volk und sein iranischer Widerstand vollziehen soll.

Maryam Rajavi rät, keine Konzessionen zu machen, wenn es um das Beenden des zerstörerischen Pfades geht, den das Regime einschlägt. Das Regime ist eine „mittelalterliche Theokratie, die unfähig zur Reform ist“, sagt sie. Das Prinzip der absoluten Herrschaft des Klerus ist die tragende Säule der Verfassung und sie kann nicht verändert werden. Die Mullahs werden dies niemals zulassen. Dieses Prinzip lässt jeglichen Weg zur Demokratie beenden, weil nichts an der ungeprüften Macht der Mullahs vorbei gehen kann.

Maryam Rajavi sagt dazu:“ Es gibt keinen Zweifel. Die Politik der EU über Dialog, konstruktive Initiativen und einem Dialog über Menschenrechte wird nie etwas ändern, so lange das Regime an der Macht ist. Das Regime zu beschwichtigen, ist das Regime an der Macht zu halten und einen Wandel zu verhindern. Die Beschwichtigung ermutigt nur die Mullahs in ihrem Handeln und Krieg ist ebenfalls keine Lösung.“

Ein Krieg mit dem Iran bedroht das Leben jedes Iraners und es lässt das Land verwundbar und zerstört zurück und alle möglichen destruktiven Gruppen würden das Chaos und das Machtvakuum nutzen und die legitime iranische Opposition unterwandern. Die Mullahs werden dann den Widerstand beschuldigen, dass er ausländische Invasoren in das Land geholt hat.

Maryam Rajavi sagt dazu: „Die Gleichung lautet: Weder eine militärische Invasion noch Beschwichtigung ist der richtige Weg.“ Es ist alles nur eine Übung in politischer Täuschung. Die dritte Lösung ist jedoch erreichbar. Das iranische Volk und sein Widerstand haben die Kapazität und die Fähigkeit, für einen Wandel zu sorgen.“

Das iranische Volk wurde lange vom Regime unterdrückt. Nun sehen wir  landesweite Anti – Regime Proteste und das Volk ist mehr denn je bereit, gegen das Regime zu kämpfen, trotz einer unvermeidlichen brutalen Auseinandersetzung.

Maryam Rajavi sagt dazu:“ Die Präsenz der Proteste in der Gesellschaft zeigt den Wunsch des iranischen Volkes für einen Regimewandel. Der iranische Widerstand hat bereits 120.000 Menschen verloren, die diesen Wunsch mit ihrem Leben bezahlten und mehr als eine halbe Millionen Gefangene zeigen, wie tief und groß die Ablehnung der Gesellschaft gegen das iranische Regime ist.“

Der iranische Widerstand führt viele Proteste, er hat die Kraft, das Regime zu stürzen und Demokratie und Freiheit in den Iran zu bringen. Davor haben die Mullahs die meiste Angst, sagt Maryam Rajavi und es erklärt, warum das Regime so verzweifelt versucht, alle Proteste zu unterdrücken und den Widerstand im Ausland anzugreifen.

Maryam Rajavi sagt dazu:“ Warum haben die Mullahs stets in ihren internationalen Handlungen darauf gedrungen, dass man Druck auf die Widerstandsbewegung ausübt? Zeigt das nicht genug, welche Paranoia das Regime gegenüber dieser dritten Option hat?“

Maryam Rajavi erklärt weiter, dass der Nationale Widerstandsrat Iran, eine Koalition demokratischer Gruppen, die Mehrheit des Volkes repräsentiert und dass es die einzige Garantie dafür ist, dass der Iran nach dem Sturz der Mullahs vereint bleibt und dass es einen friedlichen Transfer der Macht gibt. Der NWRI will freie Wahlen für eine verfassunggebende Versammlung in sechs Monaten nach dem Regimewandel veranlassen und dann alle Aufgaben an die gewählten Vertreter des Volkes übergeben, mit Respekt an alle internationalen Konventionen.

Maryam Rajavi sagt:“ Wir wollen den Iran wieder aufbauen, den die Mullahs ruiniert haben. Das Volk soll dabei aktiv mitwirken und unsere Experten und Freunde im Rest der Welt sollen daran mitarbeiten. Wir wollen weder westliches Geld noch Waffen. Wir wollen, dass der Westen neutral gegenüber dem iranischen Widerstand und den herrschenden Mullahs bleibt.“