Friday, January 27, 2023
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Maryam Rajavi verlangt internationale Intervention zur Verhinderung einer humanitären Katastrophe in

Maryam RadjaviAufruf, die irakische Regierung wegen ihrer Durchführung der verbrecherischen Anweisungen Khameneis zu verurteilen
Die gewählte iranische Präsidentin: Die US-Regierung muss ihrer Verantwortung in Hinblick auf ihre Zusicherungen betreffs der Bewohner Ashrafs nachkommen

In Reaktion auf den Angriff der irakischen Polizei auf Camp Ashraf hat Frau Maryam Rajavi, die von iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, umgehend einzuschreiten, um eine humanitäre Katastrophe in Ashraf zu verhindern und auch die irakische Regierung dafür zu verurteilen, dass sie die Direktiven des Obersten Führers des iranischen Regimes, Ali Khamenei, umsetzt.

Frau Rajavi befindet sich zur Zeit auf Einladung des Italienischen Komitees von Parlamentariern und Bürgern für einen freien Iran in Rom zu Diskussionen mit Mitgliedern des italienischen Parlaments und Senats sowie Anwälten vom Internationalen Komitee der Juristen zur Verteidigung der Opfer des Aufstandes im Iran.

Frau Rajavi sagte: Just, da Bewohner Ashrafs, Mitglieder der ‘Organisation der Volksmojahedin Irans’ (PMOI) im Irak, gegenüber den USA und irakischen Regierungsvertretern erklärt haben, dass sie wie andere dazu freiweillig bereite Exiliraner bereit und willens sind, in ihre Heimat zurückzukehren, falls gewisse Bedingungen erfüllt werden, haben gerade heute irakische Sondereinheiten Bewohner Ashrafs angegriffen, die gemäß internationalen Abkommen den Status “geschützter Personen” haben. Diese gewalttätige Razzia fand nach all diesen Interviews und Untersuchungen statt, die in den letzten Monaten durchgeführt worden waren, und nachdem die zuständigen irakischen Behörden zugegeben hatten, dass es in Ashraf nichts Illegales gebe. Nach all dem hat dieser Angriff den Zweck, die Befehle von Khamenei durchzuführen, der dabei gescheitert ist, dem Aufstand des iranischen Volkes zu begegnen, und der nun versucht, seine enorme Niederlage durch den Angriff auf Ashraf zu kompensieren.

Diese Aggression ist eine klare Verletzung internationaler Konventionen und der Versicherungen des Iraks und der USA betreffs des Schutzes der Bewohner Ashrafs. Bis jetzt wurden über 300 Bewohner Ashrafs verwundet und vier weitere ermordet. Der Zustand einer Reihe von Verwundeten ist kritisch.

Frau Rajavi drängte die US-Regierung und Präsident Barack Obama persönlich, Amerikas Verpflichtungen bezüglich des Schutzes der Bewohner Ashrafs und auch in Hinblick auf das Völkerrecht nachzukommen. Die Resolution der Europäischen Union vom 24. April 2009 zu den Rechten und zur humanitären Lage Ashrafs ebenso wie die Warnungen von Amnesty International und der Internationalen Menschenrechtsföderation diesbezüglich in Erinnerung rufend forderte sie den Generalsekretär der Vereinten Nationen und den Sicherheitsrat sowie die Europäische Union und den Europarat auf, unverzüglich durch die Entsendung einer Delegation von Menschenrechtsanwälten nach Ashraf zu intervenieren und eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin gab ihrer Dankbarkeit gegenüber den ehrenwerten Iranern Ausdruck, die durch stolze Sit-Ins und Proteste Ashraf verteidigt haben. Sie bat alle freiheitsliebenden Iraner und Unterstützer des iranischen Widerstands, sich zur Unterstützung von Ashraf zu erheben und der von Khamenei exportierten Unterdrückung (die die Fortsetzung des brutalen Unterdrückung seitens des Obersten Führers der Mullahs im eigenen Land ist) entgegenzustellen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
28. Juli 2009