Monday, January 30, 2023
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Massenkundgebung in Paris: „Vereint gegen den islamischen Fundamentalismus und Terrorismus, für einen Wechsel im Iran hin zur Demokratie“

Versammlung von Exil-Iranern und Unterstützerinnen und Unterstützern des Widerstandes aus 70 Ländern 

•Rede von Maryam Rajavi auf der Veranstaltung: „Mit dem Ende der religiösen Diktatur den Weg für einen  demokratischen und atomfreien Iran freimachen.“ 

•600 Parlamentarier und angesehene politische Persönlichkeiten aus fünf Kontinenten unter den Teilnehmern

Am Samstag, dem 13. Juni nahmen über 600 Parlamentarier und hervorragende Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft an der großen Versammlung von Iranern und Unterstützern des iranischen Widerstandes in Paris teil. Diese Versammlung unter dem Titel „Vereint gegen den islamischen Fundamentalismus und Terrorismus

, für einen demokratischen Wandel, herbeigeführt vom iranischen Volk und vom Widerstand“ begann um 13 Uhr und fand in Messehallen von Paris-Villepinte statt. Würdenträger und Delegationen aus 70 Ländern und fünf Erdteilen waren gekommen. 

Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin, des iranischen Widerstandes, sprach in ihrer Rede unter dem Titel „Ein demokratischer und atomfreier Iran, mit Ende der religiösen Diktatur“ über die  Atomverhandlungen, die destruktiven Folgen der Politik des appeasement dem klerikalen Regime 

gegenüber, die Ausbreitung des Extremismus in der Region und in der ganzen Welt, besonders über die drei tödlichen Kriege in Syrien, im Irak und im Jemen und über die Lösung dieser Krisen. 

Auf der Versammlung hielten 87 Persönlichkeiten Reden im Namen politischer Delegationen aus vielen Ländern. Unter den Teilnehmenden waren viele prominente Frauen aus Politik und Frauenbewegung, darunter Kim Campbell,frühere Premierministerin von Kanada; Rita Süssmuth, ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages; Linda Chavez, frühere Direktorin der Öffentlichkeitsarbeit im Weißen Haus; Frances Townsend, Assistentin des US-Präsidentin für innere Sicherheit und Terrorbekämpfung (2004-2008); Michèle Alliot-Marie, Mitglied des Europäischen Parlaments aus Frankreich und frühere Ministerin für Verteidigung, Inneres und Justiz (2002-2011); Hoda Badran, Vorsitzende des ägyptischen Netzwerks für arabische Frauen; Rabiha Diab, Ministerin für Frauenfragen in Palästina; Maria Candida Elmeida, Generalstaatsanwältin von Portugal; Martine Valloton, Bürgermeisterin von Villepinte; Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, frühere deutsche Justizministerin; Ingrid Betancourt, frühere Präsidentschaftskandidatin in Kolumbien; Maria  Teresa Fernandez de la Vega, frühere Stellvertretende Premierministerin von Spanien; Rama Yade, frühere französische Ministerin für Menschenrechte und Vizepräsidentin der Radikalen Partei Frankreichs; Liliana Minca, Vizepräsidentin des rumänischen Parlaments; Maria Grecea, Mitglied des Europarates aus Rumänien; Merdith Bergman, hochrangiges Mitglied der Labour Party und frühere Präsidentin des australischen Senats; Ranjana Kumari, Frauenrechtsaktivistin und Sponsorin der Veranstaltung zur Überprüfung von Peking+20; Oinikhol Bobonazarova, Mutter der Frauenrechte in Tadschikistan und Aneesa Ahmed, frühere Stellvertretende Ministerin für Justiz und Frauenfragen auf den Malediven. 

Etliche hervorragende internationale Persönlichkeiten sprachen in Videobotschaften ihre Solidarität mit der Versammlung aus, darunter die US-Senatoren Joseph Lieberman, ehemaliger Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten; John McCain, Vorsitzender des Ausschusses für die Streitkräfte; Bob Menendez, Vorsitzender des Senatsausschusses für Außenpolitik; Chuck Schumer, Tom Cotton hnd Roy Blunt; weiterhin Nancy Pelosi, Vorsitzende der demokratischen Fraktion des Repräsentantenhauses; Edward Royce, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Repräsentantenhauses und Eliot Engel, führendes Mitglied der Demokratischen Partei; Ted Poe, Vorsitzender des Unterausschusses des Repräsentantenhauses für Terrorbekämpfung, Nicht-Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und Handelsbeziehungen; Ileana Ros-Lehtinen, Vorsitzende des Unterausschusses des Repräsentantenhauses für den Mittleren Osten und Nordafrika; Judi Chu, Brian Higgins und Tom McClintock aus dem Kongress. 

33 hochangesehene Persönlichkeiten aus den Vereinigten Staaten sprachen auf dieser Versammlung, darunter zwei Mitglieder des US-Repräsentantenhauses und eine siebenköpfige Delegation von Mitglied des Parlaments von Arizona. Andere Redner waren: drei US-Präsidentschaftskandidaten, ein früherer Vorsitzender der Versammlung der Generalstäbe der US-Streitkräfte, ein früherer Minister für innere Sicherheit, frühere Direktoren des FBI und der CIA, ein früherer Kommandeur des Marinekorps und ein früherer Generalstabschef der US-Armee. 

Im Namen der zehnköpfigen Delegation deutscher Persönlichkeiten sprachen Prof. Rita Süssmuth, Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,  der frühere Vizepräsident der Europäischen Kommission Günter Verheugen und Otto Bernhardt, Mitglied im Vorstand der Konrad-Adenauer Stiftung. 

Aus dem Europäischen Parlament war eine Delegation von 16 Europaabgeordneten aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, Estland und Bulgarien anwesend. Sie sprachen dem iranischen Widerstand Solidarität und Unterstützung aus. 

Aus Ländern des Mittleren Ostens und Nordafrikas war eine 60-köpfige Delegation erschienen. Darunter waren Repräsentanten der Syrischen Koalition und der Freien Syrischen Armee, ein Minister aus Palästina, drei Premierminister und Minister aus Algerien, Ägypten und Jordanien. Es waren Persönlichkeiten aus folgenden fünfzehn Ländern: Palästina, Saudi-Arabien, Ägypten, Irak, Syrien, Libanon, Jordanien, Kuwait, Bahrein, Algerien, Tunesien, Marokko, Jemen, Mauretanien und Comoros. 

Weiterhin nahmen 200 Persönlichkeiten aus 22 Mitgliedstaaten des Europarates an der Veranstaltung teil. Unter ihnen war der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EPP), neben ihm Parlamentarier aus Italien, Rumänien, Portugal, Finnland und der Schweiz. 

Aus Frankreich erschienen Mitglieder der Nationalversammlung und des Senats, frühere Minister, gewählte Amtsträger und Vertreter der Jugend, insgesamt vierzig Personen. Es sprachen aus Großbritannien drei Parlamentarier und ein früherer Justizminister im Namen einer 20 Personen starken Delegation aus Mitgliedern beider Häuser des Parlaments und hohen Beamten des Landes; der italienische Außenminister; der frühere Vorsitzende der niederländischen Arbeiterpartei und frühere Sondervertreter des UN-Generalsekretärs (2009-2011); und acht albanische politische Persönlichkeiten, frühere Premierminister und Minister, die im Namen einer Delegation von Amtsträgern dieses Landes. 

Die Rednerinnen und Redner gingen auf die aggressive Einmischung und die destruktive Rolle des Iran in der Region, besonders in Syrien, im Irak und im Jemen ein. Ein Handeln, das zu humanitären Tragödien in diesen Ländern geführt hat. Weiterhin ging es um die Probleme bei den Verhandlungen der P5+1 mit dem iranischen Regime, die dazu dienen sollen, dass Nuklearprogramm der Mullahs einzugrenzen. Schließlich wurden Vorschläge zur Überwindung des Terrorismus und des islamischen Fundamentalismus erörtert und die Frage, wie man den Iran am Erwerb der Atombombe hindern kann. 

Nargess Azdanlou sprach im Namen des Zentralrats der Organisation der Volksmodjahedin Iran (PMOI/MEK) zum 50. Jahrestags der Gründung dieser Organisation. 

Mohammad Hosseini (Scheich Cack Baba), Generalsekretär des Kampfs um Iranisch-Kurdistan hielt ebenfalls eine Rede zu diesem Gedenktag. 

150 Vertreterinnen und Vertreter von exiliranischen Jugendorganisationen und 300 Vertreterinnen und Vertreterinnen iranischer Gemeinden in verschiedenen Ländern, die bei der Vorbereitung dieser Veranstaltung wichtige Aufgaben erfüllt haben stellten sich vor und einige von ihnen hielten Reden. 

Den Hinrichtungsopfern und politischen Gefangenen waren eigene Programmpunkte gewidmet. 

Künstlerische Beiträge, darunter die Aufführung eines Symphonieorchesters standen ebenfalls auf dem Programm dieser großen jährlichen Veranstaltung des iranischen Widerstandes.