Tuesday, January 31, 2023
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Westliche Politiker fordern Regimewandel im Iran

Auf einer großen Freiheitsveranstaltung am Samstag im Paris nahmen Hunderte politische Würdenträger teil, unter ihnen eine parteiübergreifende Delegation aus den USA, welche den iranischen Widerstand und sein Ziel eines Regimewandels im Iran unterstützen. Hauptrednerin Maryam Rajavi,

die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, erklärte, dass der Regimewandel die „einzige Lösung“ zur Bewältigung der Krisen im Mittleren Osten ist, welche vor allem durch die fundamentalistische Politik des iranischen Regimes in der Region kreiert wurden.  

Günter Verheugen, der frühere Vizepräsident der Europäischen Kommission, teilte in seiner Rede diese Meinung. Er erinnerte an die Lügen und Desinformationen über den iranischen Widerstand und betonte, dass der Widerstand die Antithese zu der theokratischen und anti-demokratischen Ideologie der aktuellen Herrscher in Teheran ist. 

 „Auf der einen Seite haben wir ein Regime, dessen Natur sehr gewalttätig, unterdrückend und aggressiv ist.“, sagte Verheugen und unterstrich, dass westliche Regierungen eine „klare Sprache“ sprechen müssen, ob sie die Interessen des Regimes in Teheran oder dessen Widerstand unterstützen wollen. „Die zweite Variante“, so Verheugen, „steht für die Freiheit“. 

Die Mitglieder der US Delegation versprachen gegenüber der Menge auf der Veranstaltung vom Samstag, dass das iranische Volk und die Weltgemeinschaft eine freie Republik auf iranischem Boden aufbauen werden. Es soll ein Denkmal für die 120.000 Menschen werden, die durch das theokratische Regime für ihren Kampf um Freiheit im Iran ermordet wurden. 

Die Delegation betonte auch, dass es bereits ein breites Fundament der Unterstützung für den Widerstand in den USA gibt. Dies zeige auch die aus beiden Parteien bestehende Delegation, zu denen unter anderem der frühere Leiter des Beraterstabes, General Hugh Shelton zählte. 

Ein weiteres Mitglied der US Delegation, Republikaner Dana Rohrabacher aus Kalifornien, sagte, dass die US Regierung und sein Volk „es als Verpflichtung ansehen, mit denen zusammen zu arbeiten, welche Freiheit wollen.“

In einer Videobotschaft, die am Abend ausgestrahlt wurde, äußerte sich auch Senator John Mc Cain aus Arizona. Er ergänzte, dass der Kampf um Freiheit und Würde etwas sei, welches das amerikanische Volk immer vertreten habe. McCain verwies auf  die komplett entgegengesetzte Beziehung zwischen dem iranischen Regime und dem Widerstand und nannte das Regime das „wahre Zentrum“ des Fundamentalismus und Terrorismus im Mittleren Osten. 

Rohrabacher verwies ebenfalls auf die extremistische und anti-demokratische Natur Teherans. Er forderte in seiner Rede auf der Veranstaltung explizit einen Regimewandel und betonte, dass der Fokus auf die Kernwaffenfrage von den größeren Problemen ablenkt. 

„Die Mullahs können ihre Atomwaffen auch von woanders bekommen“, sagte Rohrabacher. Seiner Meinung nach kann von dem Regime nicht erwartet werden, dass es von seinem Wunsch nach Kernwaffen Abstand nimmt. Andere Redner wiesen darauf hin, dass Teheran auch noch andere Mittel einsetzt, um seine Macht auszubauen, vor allem durch seine Einmischung in Syrien und im Irak.