Sunday, November 27, 2022
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Mehr Details über die Geheimdienstaktivitäten der Mullahs gegen politische Dissidenten in Schweden

National Council of ResistanceAufruf zur Identifizierung und Ausweisung von Geheimdienstagenten des Regimes aus europäischen Ländern

Ein Jahresbericht, der kürzlich von der schwedischen Sicherheitspolizei (SAPO) veröffentlicht wurde, erwähnt die Ausweisung eines Spions, der als Sicherheitsberater in der Botschaft in Schweden arbeitete und der dort taktische Undercoveraktionen für das Iranische Regime ausgeführt hat, um gegen iranische Dissidenten und Flüchtlinge in Schweden vor zu gehen. Der Bericht erwähnt das Sammeln von Informationen und Identifizierung von Oppositionellen, dem Verhindern von oppositionellen Aktivitäten durch Bedrohungen und Bestechung, Verbreiten von Falschinformationen, Propaganda und eine “Dämonisierungkampagne” gegen die Opposition, Diffamieren und Zerstören von Vertrauen in die Oppositionellen, Infiltrieren ihrer Gruppen und Drängen von Flüchtlingen in eine Kooperation mit dem Geheimdienst des Regimes durch Drohungen wie Folter und Inhaftierung ihrer Familienmitglieder, die noch im Iran wohnen. 

In diesem Zusammenhang hielt der Nationale Widerstandsrat Iran zwei Pressekonferenzen in Stockholm am 14. März und 19. Januar 2009 ab, in dem er Spionageaktivitäten und Intrigen des Regimes durch seine terroristischen Agenten, die sich als Diplomaten ausgeben, in Schweden offen legte. Zur gleichen Zeit rief er zur Identifikation, Verurteilung und Ausweisung aller Agenten des Iranischen Regimes und seiner Spione, seiner angeblichen Diplomaten und Nichtdiplomaten, aus verschiedenen europäischen Ländern auf.

Hassan Saleh Majd, ein Regimeterrorist, der sich als Diplomat ausgab, wurde im Januar als „persona non grata“ aus Schweden ausgewiesen. Er war ein Agent des iranischen Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (VEVAK / MOIS). Er wurde 2006 nach Schweden geschickt und begann eine kulturelle Zusammenarbeit mit der Botschaft des Regimes in Stockholm. Im Februar 2007 wurde ein anderer „Diplomat“ mit dem Namen Mohammad Javad Monfared aus Schweden ausgewiesen. Er arbeitet nun in Teheran für die Organisation der islamischen Kommunikation, welche als einer der Hauptzentren für den Export von Terrorismus und Fundamentalismus gilt. In dieser Einrichtung leitet und organisiert er Aktivitäten von Fundamentalisten in Schweden.

Seit der Ausweisung von Saleh Majd hat das Iranische Regime keinen offiziellen Kulturbeauftragten mehr in Schweden. Statt dessen hat ein Agent mit dem Namen Mohammad Javad Mohammadi, der Schwiegersohn von Mullah Mohammadi Araqi, früherer Chef der islamischen Entwicklungsorganisation und ebenso der Organisation der islamischen Kultur und Kommunikation, inoffiziell die Rolle übernommen.

Eine der Aufgaben des MOIS und der genannten Diplomaten des Iranischen Regimes besteht in der Sammlung von Informationen über Oppositionelle des klerikalen Regimes. Eine der gut bekannten Taktiken ist die Nutzung von offiziellen Diplomaten, MOIS Operationsteams und lokalen Spionen, die normalerweise unter dem Deckmantel des Flüchtlings arbeiten, um kriminelle terroristische Akte zu planen. Die Ermordung von Frau Zahra Rajabi im Februar 1996 in Istanbul (Türkei) wurde auf diese Art und Weise durchgeführt.

Im Dezember 1993 wurden vier iranische Diplomaten aus Schweden ausgewiesen und zwei Spione, die sich als Flüchtlinge ausgaben, wurden verhaftet. Sie beabsichtigten, einige Persönlichkeiten des Iranischen Widerstandes zu ermorden, aber ihr Vorhaben wurde kurz vorher aufgedeckt. 

Im Bezug auf den Diplomaten, der im Januar 2008 aus Schweden ausgewiesen wurde, betont der Bericht der schwedischen Sicherheitspolizei, dass er anstatt als Botschaftsberater zu arbeiten, er systematisch gegen die Menschen aus seinem Land arbeitete, die nach Schweden geflohen waren. Der Bericht ergänzt, dass die Aktivitäten auch Drohungen und Verletzungen der zivilen Menschenrechte und der Freiheit der Flüchtlinge betrafen.

Der SAPO-Bericht sagt weiterhin: „Der Berater war in Wirklichkeit ein Geheimdienstagent, der nach Schweden vom Geheimdienst seines Landes geschickt wurde…..Er versuchte – in einigen Fällen erfolgreich – oppositionelle Gruppen zu infiltrieren und geeignete Personen anzuwerben….Er rekrutierte Exillanten, die ihre Zeit in harten und schwierigen Bedingungen der schwedischen Gesellschaft verbrachten…..Der Geheimdienstoffizier versprach ihnen Hilfe beim Erlangen des Flüchtlingsstatus für die Beschaffung von Informationen.“  

Der SAPO – Bericht führt fort: “Geheimdienstagenten operieren entweder direkt oder indirekt durch andere Assistenten, arbeiten daran, Informationen gegen oppositionelle Gruppen zu sammeln. Sie bedrohen oder bestechen Menschen, damit sie ihre Arbeit für die Opposition beenden. Geheimdienstagenten verbreiten falsche Informationen und Propaganda gegen Oppositionelle, um die allgemeine Stimmung zu verändern. Sie arbeiten mit Politikern und Medien zusammen, um das Vertrauen gegenüber oppositionellen Gruppen zu zerstören und sie zu dämonisieren.

Während der Pressekonferenz in Stockholm wurde enthüllt, dass das klerikale Regime auch andere Verhandlungsorte, die in Verbindung mit der Botschaft stehen, nutzt, um seine Spionage und seine fundamentalistischen Aktivitäten zu planen. Diese inoffiziellen Seiten sind die Ali Moschee in Stockholm, die Balal Moschee in Gothenburg, die Imam Sadegh Moschee in Malmö, die theologische Gesellschaft in Gothenburg, das Heydarieh und die Najafiha Bildungsanstalt und das al-Zahre Center.

Diese Zentren operieren unter der Oberaufsicht von Mullah Vaezi, Repräsentant des obersten geistigen Führers in Schweden und werden von der Mullahorganisation für islamische Kultur und Kommunikation finanziert.

Der Iranische Widerstand warnt noch einmal vor der Eskalation von Spionageaktivitäten und terroristischen Planungen durch das klerikale Regime im Ausland, besonders in Ländern wie Deutschland und Frankreich. Der Iranische Widerstand betont, dass diese Regierungen für den Schutz und die Sicherheit der iranischen Flüchtlinge und Dissidenten verantwortlich sind und ruft sie auf, die Agenten und Spione des Regime vor Gericht zu bringen und sie aus den europäischen Ländern auszuweisen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
4. Mai 2009