Saturday, December 10, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteMenschenrechte im Iran: Im Bandar-Abbas-Gefängnis wurden acht Häftlinge erhängt

Menschenrechte im Iran: Im Bandar-Abbas-Gefängnis wurden acht Häftlinge erhängt

NCRI – Die Behörden des iranischen Regimes haben in einem Gefängnis des südlichen Iran am Donnerstag, den 28. August, eine Gruppe von acht Häftlingen erhängt;

so berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Mehr. 

Die Opfer, die durch ihre Initialen identifiziert worden waren, waren wegen Drogenschmuggels verhaftet worden. 

Dem Bericht zufolge wurden alle diese Häftlinge in dem Hauptgefängnis der Stadt erhängt.

Seitdem Hassan Rouhani das Amt des Präsidenten des iranischen Regimes im August 2013 angetreten hat, hat die Zahl der Hinrichtungen zugenommen. 

Eine neue Welle von Hinrichtungen findet statt, während zugleich hunderte von Häftlingen durch erniedrigende und unmenschliche Strafen gedemütigt wurden, wie Auspeitschen in der Öffentlichkeit und Spießrutenlaufen in den Straßen. Einige wurden vor ihrer Erhängung brutal mißhandelt.

NCRI – Mehr als 100 Verwandte der Häftlinge, die durch das Feuer, das im Hauptgefängnis der Stadt Shahr-Kord nach Demonstrationen ausgebrochen war, getötet wurden, nachdem die Gefängnisbehörden die Feuerwehr an ihrer Rettung gehindert hatte, veranstalteten am Freitag in der Stadt Shahr-Kord eine Demonstration, um Rechenschaft über die Tötung ihrer Lieben zu fordern. 

Mindestens 11 iranische Häftlinge wurden bei dem Feuer im Hauptgefängnis von Shahr-Kord getötet – nach einer Demonstration im Gefängnis, die die Behörden des iranischen Regimes verärgert hatte. 

Erst vor kurzem hat das iranische Regime zugegeben, daß die Todesursache Erstickung durch Rauch war. 

Mansour Firoozbakht, der Leiter der Gerichtsmedizin in der Provinz Charmahal & Bakhtiari berichtete der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr, die Insassen seien aufgrund fehlender Hilfsmöglichkeit an „der Einatmung von Rauch und Erstickung“ gestorben. 

Der Vorfall ereignete sich am 4. August, nachdem ein Aufseher die Bestrafung einer Reihe von Häftlingen angeordnet hatte, um die Insassen zu terrorisieren, die einen mehrtägigen Streik organisiert hatten, um gegen die unmenschlichen Lebensverhältnisse des Gefängnisses zu protestieren.

Aus Solidarität mit ihren streikenden Schicksalsgenossen setzten andere Häftlinge einige Matratzen in Brand. Anstatt das Feuer zu löschen, verschlossen die Gefängnisbehörden die Tore und verhinderten dadurch von außen kommende Hilfe, darunter Anstrengungen der Feuerwehr, zur Rettung der Häftlinge eine Mauer niederzureißen. 

Darnach verließen der Aufseher und die Wächter das Gefängnis und überließen die Häftlinge den Flammen. 

Nach an demselben Abend sandten Geheimagenten des Regimes an den Bürgermeister und den Direktor der städtischen Feuerwehr den Befehl, Berichte von der Schandtat zu zensieren. 

Nach diesem Vorfall forderte die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands die Entsendung einer internationalen Ermittlungskommission zur Untersuchung der katastrophalen Lebensverhältnisse der iranischen Häftlinge. 

Sie sagte: „Diese beispiellose Schandtat ist nur ein Beispiel für das Elend, das die Mörder, die den Iran regieren, seit vielen Jahren den Häftlingen auferlegen. Die Barbaren, die den Iran beherrschen, sollten von den zivilisierten Nationen geächtet und wegen ihrer zahlreichen Schandtaten gerichtlich verfolgt werden.“