Friday, December 2, 2022
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Menschenrechte im Iran: In Tabriz wurde ein jugendlicher Straftäter hingerichtet

NCRI – Die Henker des iranischen Regimes erhängten einen jugendlichen Straftäter, dem vorgeworfen wurde, vor vier Jahren,

als er noch nicht einmal 14 Jahre alt war, ein Verbrechen begangen zu haben. 

Das Opfer, Fardin Jaffarian, wurde am frühen Samstag, 18. Oktober, im Hauptgefängnis der Stadt erhängt. 

Seit Hassan Rouhani Präsident des Regimes wurde, sind bereits mehr als 1000 Häftlinge hingerichtet worden, darunter viele Jugendliche. 

In einer anläßlich des Welttages gegen die Todesstrafe (10. Oktober 2014) herausgegebenen Erklärung stellte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, fest, die religiöse Diktatur, die den Iran beherrsche, sei im Blick auf ihre Geschichte, Ideologie, ihre Gesetze und alltägliche Politik als eine Regierung der Hinrichtung zu charakterisieren. 

Dr. Ahmed Shaheed, der Besondere Berichterstatter zur Lage der Menschenrechte im Iran, stellte „eine alarmierende Zunahme der Hinrichtungen auch gegenüber den bereits hohen Zahlen früherer Jahre“ fest und erklärte in seinem jüngsten Bericht: „Die Menschenrechts-Situation in der Islamischen Republik des Iran erregt weiterhin Besorgnis.“ „Verschiedene Gesetze und Praktiken der Institutionen unterminieren weiterhin die Bedingungen für die Einhaltung der Grundrechte, die vom Völkerrecht und auch vom nationalen Recht garantiert werden.“

Menschenrechtsgruppen und Experten der Region sagen, die Bilanz könne sich vor dem Hintergrund der Entspannung mit dem Westen noch verschlimmern – so berichten die „Washington Times“ am Mittwoch. 

Der Vorabdruck eines Berichtes über die Menschenrechts-verletzungen im Iran mit dem Titel „Hinter Rouhanis Lächeln“, den der Nationale Widerstandsrat des Iran den „Washington Times“ zu Verfügung stellte, bemerkte, daß im vorigen Jahr ein Dutzend minderjähriger Straftäter erhängt wurden.