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Menschenrechtsorganisationen sprechen sich gegen die Umsiedlung der Bewohner von Camp Ashraf aus

 Frankreich: Menschenrechtsorganisationen sprechen sich gegen die Umsiedlung der Bewohner von Camp Ashraf aus

NWRI – Auf einer Konferenz in Monpellier hoben französische Menschenrechtler Garantien für den Schutz und den Respekt der Mesnchenrechte für Ashraf Bewohner ebenso wie das Verbot ihrer Zwangsumsiedlung nach internationalen Gesetzen und Konventionen hervor.

Das Camp Ashraf in der Nähe von Bagdad im Irak ist die Heimstatt von etwa 3.500 iranischen Flüchtlingen, die Mitglieder der Hauptopposition, den iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) sind.

Die Konferenz stand unter dem Titel "Iran: Widerstand und Menschenrechte" und fand am 20. Oktober im Martin Luther King Zentrum in Montpellier auf Initiative mehrerer Menschenrechtsorganisationen, zu denen auch MRAP, die Liga für Menschenrechte (LDH), die Bewegung für Entwaffnung und Freiheit (MDPL), das Zentrum für Dritte Welt Dokumentation und die Vereinigung Iranischer Frauen in Frankreich gehörten.

Jean Charles Taddei, Präsident der Liga für Menschenrechte in Monpellier, betonte den Status der Bewohner von Camp Ashraf als Flüchtlinge und geschützte Personen in Übereinstimmung mit der Vierten Genfer Konvention und sagte in seiner Rede: "Die Bewohner von Ashraf müssen auf der Grundlage ihres Flüchtlingsstatus geschützt werden und sollten außerdem nicht an Orte zurückgeführt oder umgesiedelt werden, wo man Folter für sie befürchten muss. Das wird durch internationales Gesetz festgelegt und wurde von Menschenrechtsorganisationen überall organisiert.

Im Blick auf die Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes sagte er: "Das iranische Regime hat die höchste Zahl an Hinrichtungen, auch bei den Hinrichtungen durch den Strang von Jugendlichen. Die brutale Bestrafung durch Steinigung wird ebenfalls noch ausgeführt. Beim iranischen Regime kann nicht die Rede von Gerechtigkeit und fairen Prozessen sein. Die Justiz ist nicht unabhängig, sondern mit der Exekutive verflochten.

Madeleine Guvot, Sekretärin des MDPL, bezog sich auf dei Enthüllungen des iransichen Widerstandes über die heimlichen nuklearen Einrichtungen des klerikalen Regimes und sagte: "Das iranische Regime bereitet sich auf einen Krieg mit der internationalen Gemeinschaft vor. Wenn dieser Krieg verhindert werden soll, müssen strenge Sanktionen greifen.