
Die offiziellen Vertreter des iranischen Regimes zeigen sich jetzt offen starr vor Angst wegen der Möglichkeit, von der iranischen Öffentlichkeit gestürzt zu werden in einer Zeit, wo die Mullahs von internen und externen Krisen geschüttelt werden.
Ali Rabiei, früherer Arbeitsminister und Beamter im iranischen Nachrichtendienst, erklärte vor kurzem: „Das Persische Jahr endet und wenige Menschen haben an seinem Anfang solch ein Ende erwartet. Rasche Entwicklungen in den internationalen Beziehungen und den globalen Regeln, wirtschaftliche Unsicherheit und ein Wandel in den Wahrnehmungen und Werten des Volkes. Im letzten Jahr begann es mit [US Präsident Donald] Trumps Drohungen und unilateralen Sanktionen. Der Mangel an Bereitschaft zu wirksamen internen Gegenmaßnahmen und einige falsche Entscheidungen, haben uns in eine nicht sehr gute Situation am Ende des Jahres gebracht“.
Er ging sogar soweit anzumerken, dass in Bezug auf die wirtschaftliche Krise, vor der der Iran steht, es eher die Inkompetenz der Mullahs sei, die den Iran dahin geführt habe, und beschuldigte nicht nur die US Sanktionen.
Rabiei stellte dann Spekulationen an über die Drohung von Volksaufständen und verwies darauf, dass sich etwas ändern müsse, damit die Mullahs an der Macht bleiben.
Wörtlich sagte er: „Ich denke, wenn wir im Persischen Neuen Jahr weitermachen wie bisher, dann haben wir keine strahlenden Aussichten und ich kann mir durchaus die Möglichkeit gesellschaftlicher Verschiebungen und eine Wende zu Umbrüchen im physischen Bereich vorstellen“.
Zugleich vertrat Mostafa Tajzadeh, ein Mitglied der sogenannten gemäßigten Fraktion die Ansicht, dass es nötig sei, sich den Forderungen der internationalen Gemeinschaft zu beugen bei Angelegenheiten wie der finanziellen Transparenz und einem neuen Atomabkommen.
„Ich sage dem Land“, meinte er, „ein sehr schwieriges Jahr im wirtschaftlichen Sektor voraus. Besonders wenn die Sanktionen nicht aufgehoben werden und fortdauern, wird die wirtschaftliche Situation komplizierter und schwieriger. Die Regierung [Hassan] Rohanis hat nicht viel Manövrierspielraum unter den Sanktionen, wenn sie das Spiel der Sanktionen nicht ändert und nicht immer das gleiche Lied der Umgehung der Sanktionen singt und nicht stattdessen einen Weg findet, auf dem die Sanktionen aufgehoben werden, so dass der Iran sein volles regionales und globales Potenzial nutzen kann, und mit den USA zu verhandeln beginnt und die Sanktionen beim Öl und den Banken beiseite räumt“.
Dem stimmt auch der Ökonom Mohammad Ghosi Yousefi zu, der Rohanis Fraktion nahesteht. Er erläuterte, dass die iranische Wirtschaft an einem Mangel an Investitionen leidet, einer Abnahme der Produktion und einer geschädigten Landwirtschaft, dass der Iran aber nicht viele freundlich gesonnene Nationen habe, die er um Hilfe bitten könne, solange die Sanktionen nur zunehmen.
„Die Probleme“, sagt er, „kumulieren sich und werden sich eines Tages zeigen“.
Jedoch hat das Regime sich immer als wieder unwillig zur Veränderung erwiesen. Die Aussichten für die Mullahs sind dunkel, weil das Regime unfähig ist, mit anderen Nationen oder dem Volk im Iran zusammenzuarbeiten. Deshalb erheben sich die Menschen gegen es.
Manche werden vorschlagen, sich mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzutun, um das Zerbröseln der Wirtschaft zu bekämpfen, aber das wird nicht passieren. Die Mullahs werden ihre Pläne, ihre hässliche Revolution in die ganze Welt zu exportieren, nicht aufgeben, und deshalb keine Verbündeten finden. Deshalb wird das Regime sich auflösen. Hoffentlich eher früher als später.
