Thursday, February 9, 2023
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Nach einem Bericht half das Geld englischer Steuerzahler dem iranischen Regime beim Erhängen von 3000 Menschen

Englische Hilfe hat bei der brutalen Hinrichtung von fast 3000 Menschen Beistand geleistet,  die im Iran für Drogenschmuggel angeklagt worden waren,

heißt es in einem Bericht einer in London ansässigen Gruppe  von dieser Woche.   

Der Kampagnengruppe Reprieve zufolge können Millionen Pfund englischer Steuerzahler mit ‚Kontrolloperationen’ und dem Erhängen in Verbindung gebracht werden, die vom iranischen Regime ausgeführt wurden.   

Die Recherchen von Reprieve enthüllen, dass Großbritannien bei den  Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenhandels mehr Geld  in den Iran geschleust hat, als der Rest Europas zusammengenommen.  

Unter den Getöteten – oft nach erzwungenen Geständnissen, nach Folter und geheimen Verfahren öffentlich an Kränen aufgehängt – sind Frauen, Kinder und politische Dissidenten.

Menschenrechtsgruppen geben an, dass die Tötungen eher dazu dienen, Furcht zu verbreiten als dazu, dem Drogenhandel entgegenzuwirken.

Der Bericht von Reprieve – Europäische Hilfe bei Hinrichtungen – legt offen, dass Großbritannien fast 6 Millionen £ für 12 iranische Anti-Drogen Projekte zwischen 1998 und 2012 ausgegeben hat. In diesem Zeitraum gab es 2917 bestätigte Hinrichtungen von angeblichen Delinquenten.

Das Geld hat die iranischen Sicherheitskräfte zu 1000 schusssicheren Westen, zu Nachtsichtgeräten, Körperscannern, Satellitentelefonen, Computersoftware, Spürhunden und besonderen Überwachungsfahrzeugen verholfen.