Monday, December 5, 2022
StartNachrichtenWiderstandNikki Haley zu den Aufständen im Iran: ‚Wir dürfen nicht schweigen‘

Nikki Haley zu den Aufständen im Iran: ‚Wir dürfen nicht schweigen‘

 

Mitarbeiter des NWRI

NWRI – Dienstag, den 2. Januar 2017. Die US Botschafterin bei den Vereinten Nationen Nikki Haley lobte die iranischen Protestierenden am heutigen Dienstag und fügte hinzu, dass die USA eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in New York und des Menschenrechtsrats in Genf anstrebten. Das berichtet CNN.

„Die Menschen im Iran schreien nach Freiheit“, so Haley. „Alle freiheitsliebenden Menschen müssen für ihre Sache sein“.

„Dies ist das genaue Bild eines lange unterdrückten Volkes, das sich gegen seine Diktatoren erhebt. Die Internationale Gemeinschaft hat dabei eine Rolle zu spielen. Die Freiheiten, die in der Charta der Vereinten Nationen niedergelegt sind, werden im Iran angegriffen“, sagt sie. „Wenn die Geschichte der iranischen Diktaturen irgendetwas lehrt, können wir in den nächsten Tagen entsetzliche Verstöße erwarten. Die UNO muss sich dazu äußern“.

Sie fährt fort: „Wir dürfen nicht schweigen. Die Menschen schreien nach Freiheit. Alle freiheitsliebenden Menschen müssen für ihre Sache sein. Die internationale Gemeinschaft hat den Fehler gemacht, das im Jahr 2009 nicht zu tun. Wir dürfen diesen Fehler nicht wieder machen“.

Ihre Äußerungen reflektieren eine breitere, konzertierte Anstrengung der Administration, die weit gestreuten Demonstrationen zu ermutigen, die das Land seit Donnerstag überschwemmen. Auch am Dienstag hat etwas früher der Staatssekretär im Außenministerium Steve Goldstein geäußert, die Vereinigten Staaten wollten die Protestierenden im Iran ermutigen, „weiter für das, was richtig ist, zu kämpfen, auch um den Iran zu öffnen“. 

„Wir werden gerade jetzt Gespräche im Sicherheitsrat führen und sehen, was wir tun müssen, um eine Dringlichkeitssitzung zu bekommen“, fügte Haley zum Thema Iran hinzu. „Auf die eine oder andere Art werden wir ein Treffen über das haben, was im Iran passiert und über ihre Proteste und ihren Kampf für die Freiheit“.

Die Demonstrationen im Iran, die vor dem Hintergrund steigender Preise für Lebensmittel und Benzin losgegangen sind, haben am Donnerstag in der nordöstlichen Stadt Maschhad begonnen und sich auf andere Städte ausgebreitet. Mindestens 30 Menschen wurden infolge der Proteste getötet.