Sunday, November 27, 2022
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NWRI Vertreter appelliert an arabische Staaten, die Vertreibung des iranischen Regimes zu unterstützen

NWRI – Herr Mehdi Abrishamchi, Vorsitzender des Friedensausschusses des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) hat am Samstag, den 1. August an einer Konferenz mit arabischen Persönlichkeiten aus verschiedenen Ländern teilgenommen.

 

Wie Herr Abishamchi dabei feststellte, ist der Oberste Führer des iranischen Regimes Ali Khamenei in die Atomverhandlungen eingetreten und hat eine ganze Reihe wesentlicher Rückzieher  gemacht aus großer Furcht davor, dass soziale Proteste und Aufstände wieder aufflammen könnten. Diese Rückzieher betreffen viele von Khameneis roten Linien, auf denen er öffentlich mehrmals bestanden hatte und die überschritten worden sind.

Der wichtigste Aspekt des Atomabkommens sei, so betonte Herr Abrishamchi, der Rückzug des Obersten Führers aus einem Programm, das zusammen mit der Unterdrückung im Inland und dem Export des Terrorismus die drei strategischen Pfeiler für das Überleben des Regimes bildete. Er ergänzte, dies sei eine Niederlage für das Regime als Ganzes.

Außer ihm waren Herr Jamal Ali Bu Hassan, ein Parlamentarier aus dem Bahrain, Dr. Zakarie Alsheikh, Vorsitzender des Ausschusses für Nationale Strategie im jordanischen Parlament, und Scheich Adel Moavedeh, Senator aus dem Bahrain und Frau Majedeh al-Navishi, stellvertretende Vorsitzende der arabischen parlamentarischen Frauenunion und frühere ägyptische Abgeordnete Teilnehmer der Konferenz.

Die Teilnehmer hoben hervor, dass das iranische Regime die hauptsächliche Ursache der Krise und des Tumults in der Region ist und dass jede gut fundierte und verlässliche Politik, die sich dem islamischen Extremismus entgegenstellen und regionalen Frieden herstellen will, sich auf das iranische Regime konzentrieren und ihm begegnen muss.

In seiner Beurteilung künftiger Entwicklungen stellte Herr Abrishamchi fest, dass das iranische Regime darauf aus ist, die Verluste durch das Atomabkommen wettzumachen, indem es seine Interventionen in der Region ausweitet. Khamenei hat nur vier Tage nach den Eid al-Fitr Gebeten seinen Weg ausdrücklich bestätigt. Aber eine vereinte regionale Front kann die Aggressionen des iranischen Regimes in der Region zurückweisen, so Herr Abrishamchi.

In Bezug auf die Operation ‚Entscheidender Sturm‘ ist Herr Abrishamchi der Ansicht: „In den allerletzten Monaten hat sich klar herausgestellt, dass dann, wenn die Länder in der Region gegen die Mullahs zusammenstehen, das Regime besiegt werden kann und dass es dann auch zum Rückzug gezwungen wird.  Die Länder der Region müssen sich deshalb  entschlossen den regionalen Aggressionen dieses Regimes widersetzen und auf der Vertreibung des Regimes aus der ganzen Region bestehen“.

Herr Jamal Bu Hassan erklärte bei dieser online Konferenz, die etwa zwei Stunden dauerte, dass das iranische Regime bei seiner regionalen Einmischung bleibt um seiner konfessionsgebundenen Zielsetzungen willen und dass es bei seiner Handlungsweise humanitäre und moralische Werte mit Füssen tritt. Das alles obwohl das iranische Volk mit seinen Nachbarn in friedlicher Koexistenz lebt. Es geht hier um ein Regime, das für sein eigenes Land oder für die Region nichts Gutes und keinen Wohlstand wünscht und deshalb müssten den regionalen Interventionen ein Ende gesetzt werden.

Frau Majedeh al-Navishi hob hervor, dass die Einmischungen des iranischen Regimes und seiner fundamentalistischen Anhänger in den arabischen Ländern in Ägypten entschieden verurteilt würden. Sie ergänzte, dass die Blockade der irakischen Regierung für Camp Liberty, wo einige tausend Mitglieder der Hauptopposition, der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) im Irak wohnen, ein großes Verbrechen ist und dass die Welt sich gegen dieses Verbrechen erheben muss, das gegen die Bewohner von Camp Liberty begangen wird, und die Täter sollten von der internationalen Gemeinschaft zur Rechenschaft gezogen werden.

Herr Abrishamchi verurteilte die Appeasement Politik der westlichen Länder und ihre Untätigkeit gegenüber den Gräueltaten des Regimes der Mullahs außerhalb der Grenzen des Iran und die schwache und zerstörerische Politik der US Regierung bei den Atomverhandlungen. Wie er sagte, sind absolut ungerechtfertigte Konzessionen gemacht worden und deshalb ist die Atomvereinbarung weit von dem entfernt, was sie sein sollte und was hätte erreicht werden können. Er führte dazu aus, dass das iranische Regime, wenn eine feste Politik im Interesse der internationalen Gemeinschaft stattgefunden hätte,   so wäre das iranische Regime gezwungen worden, sein Atomprogramm vollständig aufzugeben.

 

Weiter betonte er, obwohl diese Politik dem Regime dabei helfe, seine regionalen Interventionen zu verstärken, um seine Rückzüge von den roten Linien in der Vereinbarung zu kaschieren, sei das Regime in Wahrheit in einer schwächeren Position wegen seines strategischen Rückzugs von seinem Atomprogramm.

Laut Herrn Abrishamchi ist das Regime in allen drei regionalen Kriegen tief involviert gewesen und hat es jahrelang in der Region eingegriffen und seinen Terrorismus exportiert, weil es zuhause keinerlei Unterstützung aus der Bevölkerung bekommt und in ihr nicht verwurzelt ist. Wie die Aufstände von 2009 klar gezeigt hätten, will das iranische Volk dieses Regime in seiner Gänze stürzen.

Er wiederholte die Stellungnahme von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Iranischen Widerstands, und verurteilte entschieden die Zerstörung des sunnitischen Gebetshauses in Teheran durch Elemente des Regimes und charakterisierte sie als antiislamischen, konfessionsgebundenen und kriminellen Akt.

Der Senator Scheich Adel Movedeh aus dem Bahrain stellte fest, dass das iranische Regime auf seiner aggressiven Politik insistiert und auf der Intervention in der Region und gegen die Bevölkerung in dieser Region, während es bis zu acht Menschen an einem einzigen Tag hinrichten lässt. Im Gegensatz zum iranischen Regime unterstützen die Muslime die wahren Werte des Islam, aber es ist das iranische Regime, das den Islam verunstaltet und ein schmutziges Bild des Islam zeichnet.

Dr. Zakaria Alsheikh meinte: „Das iranische Regime versucht, andere zu täuschen und  setzt einen strategischen Plan um, nach dem es sich in der arabischen Welt einmischt und behauptet, die Palästinenser zu unterstützen oder der Hisbollah Rückendeckung zu geben, um die Araber zu ködern. In Wirklichkeit verstreut es sein Gift, darunter den Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten im Irak oder das Anfachen konfessioneller Flammen im Jemen mit Hilfe der Houthis, um Saudi Arabien zu bedrohen. Die Machinationen des iranischen Regimes sind sehr gefährlich. Natürlich stellt sich die PMOI (MEK) Bewegung, die die ganze iranische Gesellschaft vertritt, gegen dieses Regime“.

Herr Abrishamchi, der Vorsitzende des Friedensausschusses des NWRI, legte Wert darauf, dass wegen der starken Unterstützung des iranischen Regimes für terroristische und extremistische Strömungen  Einigkeit unter denjenigen Kräften mehr denn je vonnöten sei, die gegen den Fundamentalismus sind, damit man sich den Mullahs und ihre konfessionsgebundene und gegen andere Volksgruppen gerichtete Politik wenden kann. Zusammen mit der Vertreibung des Regimes aus der Region, muss das iranische Volk unterstützt werden in seinem Willen zum Regimewechsel; insbesondere sollte der organisierte Widerstand mit seinen demokratischen Zielen unterstützt werden, der sich für Freundschaft und friedliche Koexistenz in der Region einsetzt. Frau Rajavis Programm für einen künftigen Iran ist die beste Versicherung dafür, dass eine bessere Zukunft kommt, so meinte er.