Saturday, December 10, 2022
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Pentagons Lagebericht zum Irak unterstreicht die Notwendigkeit, das iranische Regime aus dem Lande zu vertreiben

Die „Europäische Vereinigung für die Freiheit des Irak“ (EIFA) erlärt, die neueste Beurteilung des irakischen Militärs durch das US-Verteidigungsministerium unterstreiche,

„daß jedwede dem Irak geleistete Militärhilfe ohne einen Plan zur Entlassung Malikis nur dem iranischen Regime und seiner terroristischen Quds-Truppe nützen und die extremistischen Kräfte verstärken würde“. 

In der Presseerklärung der „Europäischen Vereinigung für die Freiheit des Irak“ heißt es: „Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, daß der einzige Ausweg aus der Krise des Irak, die sich von Tag zu Tag verschärft, darin besteht, Nouri al-Maliki zu entmachten, das iranische Regime aus dem Irak zu vertreiben, eine umfassende nationale Regierung zu bilden und freie Wahlen unter Aufsicht der Vereinten Nationen durchzuführen. Es sickern Berichte aus dem US-Verteidigungsministerium zur Presse durch, die unterstreichen, wovor wir gewarnt haben: Jedwede militärische Hilfe an den Irak ohne aktiven Plan zur Entlassung Malikis würde nur dem iranischen Regime und seiner terroristischen Quds-Truppe nützen und die extremistischen Kräfte stärken.

Die EIFA warnt: Wenn man die oben dargelegten Vorschläge verwirft, ermutigt man nur terroristische und extremistische Gruppen wie ISIS. Die Isolation und Entmachtung dieser Gruppen ist möglich nur, wenn man die sunnitischen Stämme beteiligt – junge Leute und Gruppen, die während der vergangenen acht Monate von Maliki und dem sich einmischenden iranischen Regime schwer unterdrückt wurden,“ heißt es in der Erklärung von Struan Stevenson, dem Präsidenten der Organisation. 

In ihrer Ausgabe vom 14. Juli schrieb die „New York Times“: „Eine vertrauliche Beurteilung der irakischen Sicherheitskräfte kommt zu dem Schluß: Viele Einheiten sind von extremistisch sunnitischen Informanten bzw. schiitischem Personal, das vom Iran gedeckt wird, so sehr infiltriert, daß Amerikaner, die man den Truppen Bagdads als Ratgeber zuweisen würde, ihre Sicherheit aufs Spiel setzen würden; so erklären amerikanische Regierungsvertreter. Der Bericht kommt zu dem Schluß, nur etwa die Hälfte der operativen Einheiten des Irak seien in der Lage, den Rat amerikanischer Kommandos umzusetzen, falls das Weiße Haus sich entschlösse, den Vormarsch militanter Sunniten im Norden und im Westen des Irak, der im vergangenen Monat stattfand, zurückzuschlagen. Das Dilemma der Regierung wird nach Auffassung des Pentagon noch dadurch verschärft, daß die irakischen Truppen, die Premierminister Nuri Kamal al-Maliki loyal gegenüberstehen, sehr abhängig von schiitischen Milizen sind …, von denen viele im Iran ausgebildet wurden, ebenso von Beratern der paramilitärischen Quds-Truppe des Iran.“