Saturday, December 3, 2022
StartNachrichtenWiderstandPolitiker der Vereinigten Staaten unterstützen die in New York bevorstehende Versammlung gegen...

Politiker der Vereinigten Staaten unterstützen die in New York bevorstehende Versammlung gegen Rouhani und für die Menschenrechte im Iran

NCRI – Am Dienstag nahmen angesehene Amerikaner an einer online-Konferenz teil, die von der „Organisation iranisch-amerikanischer Gemeinschaften (OIAC)“ veranstaltet wurde. Sie brachten zum Ausdruck, daß sie die in New York bevorstehende Versammlung in Amerika lebender Iraner unterstützen,

die auf die verheerende Menschenrechtslage im Iran aufmerksam machen und gegen die Anwesenheit des Präsidenten des iranischen Regimes Hassan Rouhani bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen protestieren soll. 

Die Versammlung wird am 28. September vor dem Gebäude der UNO stattfinden – während der Ankunft Rouhanis in der Vollversammlung der Vereinten Nationen; sie wurde von der OIAC organisiert. 

Während der Konferenz am Dienstag saßen auf dem Podium u. a. Ken Blackwell, ehemaliger Botschafter der USA beim Menschenrechtsausschuß der Vereinten Nationen, Prof. Raymond Tanter, ehemaliges ranghohes Mitglied des Sicherheitsrates des Weißen Hauses, Prof. Sascha Sheehan, Direktor des Graduierten- programms für Verhandlungen und Konfliktmanagement an der Schule für öffentliche und internationale Angelegenheiten der Universität Baltimore, Prof. Rabbi Daniel Zucker, Vorsitzender der „Amerikaner für die Demokratie im Nahen Osten“, sowie Rev. Dr. Chris Looker von der Ersten presbyterianischen Kirche von Annandale, USA. 

„Die Menschenrechtslage im Iran hat sich seit dem Amtsantritt von Hassan Rouhani verschlechtert,“ sagte Botschafter Blackwell vor dem internationalen Publikum der Zuschauer. „Religiöse Minderheiten werden verfolgt. Unabhängige Journalisten werden eingesperrt. Wir sollten auf die Freiheit fordernde Stimme des iranischen Volkes hören. Wir sollten uns auf einen Regierungswechsel im Iran hin bewegen. Darin besteht die einzige Möglichkeit, daß sich die Menschenrechtslage im Iran verbessert und die Bedrohung, mit der das Regime die internationale Gemeinschaft herausfordert, aufhört. Wir sind verpflichtet, den iranischen Widerstand, der an dem Sturz des Mullahregimes im Iran arbeitet, zu unterstützen.“

Ähnlich äußerte sich Prof. Tanter. Er sagte, die Regierung Obama müsse sich gegenüber dem wichtigsten Bündnis der iranischen Opposition öffnen, dem Nationalen Widerstandsrat des Iran und der Organisation der Volksmojahedin des Iran. Er fügte hinzu, die PMOI und der NWRI seien die einzigen Bewegungen, die das Mullahregime fürchte.

Indessen wies Prof. Sheehan auf die brutale Unterdrückung hin, der das Regime diese Gruppen im Inland wie im Ausland aussetzt. Die Menschenrechtsverletzungen im Iran und die Förderung des Terrorismus im Ausland stellen, so sagte er, für das iranische Volk ebenso wie für die Weltgemeinschaft, besonders aber für die Engagierten und Dissidenten eine massive Bedrohung dar.

„Das iranische Regime weist die höchste Hinrichtungsrate der Welt auf,“ sagte Prof. Sheehan. 

„Während Rouhanis bisher zweijähriger Amtszeit sind mehr als 2000 Personen hingerichtet worden. Amnesty International hat erklärt, der Iran sei in einer verheerenden Welle von Hinrichtungen begriffen. Der Iran ist für die Journalisten zum größten Gefängnis des Nahen Ostens geworden. Die Menschenrechtsbilanz des iranischen Regimes ist skandalös. Freunde des iranischen Widerstandes werden sich in der nächsten Woche vor dem Gebäude der UNO versammeln – auf der Suche nach einem säkularistischen, demokratischen, atomwaffenfreien Iran. Sie werden der Welt zeigen, daß eine Alternative zu dem Mullahregime im Iran vorhanden ist. Es besteht eine Bewegung aus Männern und Frauen, Jungen und Alten, die gewillt sind, einen Wechsel der Regierung im Iran herbeizuführen. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die Bestrebungen des iranischen Volkes zu unterstützen.“

„Unglücklicherweise wird dem iranischen Volk die Freiheit vorenthalten,“ fügte Dr. Looker hinzu. Man verweigert ihnen das Recht auf Freiheit. Mitglieder der MEK (PMOI), z. B. viele Ärzte, Lehrer, Ingenieure und Studenten, haben für die Freiheit ihres Volkes schon mit ihrem Leben bezahlt. Allein im Jahre 1988 wurden mehr als 30 000 inhaftierte Mitglieder der MEK vom Mullahregime massakriert. Der 10-Punkte-Plan von Maryam Rajavi (der gewählten Präsidentin des NWRI) für einen freien Iran der Zukunft ist brillant und sollte von jedermann unterstützt werden. Die Ziele der PMOI und des NWRI sollten um der Errichtung der Demokratie im Iran willen unterstützt werden.“

An das iranische Volk gewandt, sagte Dr. Looker: „Für Sie besteht Hoffnung. Trotz der Repression im Iran werden Sie Ihre Freiheit gewinnen.“

Rabbi Daniel Zucker, Vorsitzender der „Amerikaner für Demokratie im Nahen Osten“, sagte: „Die Bedeutung der Versammlung, die am 28. September in New York stattfinden soll, besteht darin, daß die Welt auf die Eigenart von Rouhani und seinem Regime aufmerksam gemacht wird. Das iranische Regime hat sich seit Rouhanis Amtsantritt nicht verändert. Zum Beispiel war Rouhanis Justizminister Mostafa Pour-Mohammadi im Jahre 1988 für das Massaker an 30 000 politischen Gefangenen verantwortlich. Die Menschenrechtslage ist unter Rouhani erheblich schlimmer geworden, als sie während der Amtszeit von Mahmoud Ahmadinejad war.“