Saturday, December 10, 2022
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Rafsanjani unterstricht zunehmende Isolation und interne Fehden im Regime

HashmeiNWRI – Ein hochrangiger Kleriker im iranischen Regime sagte in einer nie zuvor gezeigten Offenheit, dass das Regime in seiner 30 Jahre langen Geschichte noch nie zu viele Bedrohungen zu bestehen hat.
Der staatlichen Nachrichtenagentur ILNA vom Dienstag zu Folge, sagte Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, früherer Präsident und Vorsitzender des Expertenrates im klerikalen Regime, dass die Vertreter der Theokratie seine Aussagen ernst nehmen sollten, bevor sich die Dinge zum Schlimmsten wenden.

„Heute ist die Situation in der Region und insbesondere im Iran selbst nicht sehr günstig“, sagte Rafsanjani gegenüber dem Expertenrat der Mullahs.

„In den letzten 30 Jahren…..haben wir bisher nicht gesehen, dass die arroganten Mächte eine solche ominöse Kampagne gegen die islamische Republik starten. Wir hatten noch nie so viele Resolutionen gegen uns. Es gibt Sanktionen des UN Sicherheitsrates, der internationalen Atomenergiebehörde und von unabhängigen Regierungen, die daran arbeiten, die Bedrohungen gegen das iranische Regime zu verschärfen.“

Rafsanjani betonte, dass das Atomwaffenprogramm des Regimes und seine Menschenrechtsverletzungen zwei zentrale Herausforderungen für das Regime auf internationaler Ebene sind.

Zum aktuellen Bericht der IAEA über das iranische Atomprogramm sagte er:“ Die Vertreter der IAEA behaupten in diesem Bericht, dass der Iran den Inspektoren den Besuch von Atomanlagen verweigert habe und dass sie eine härtere Linie gegen unser Atomaktivitäten fahren werden, weil sie denken, wir nutzen diese zunehmend für militärische Zwecke.“

Rafsanjani, der ebenfalls Vorsitzender des Zweckdienlichkeits-Rates ist, warnte:“ Wir haben noch nie so viele Sanktionen gegen uns verhängt bekommen und ich bitte alle Vertreter, diese Sanktionen ernst zu nehmen und sie nicht als Witz abzutun.“ 

Rafsanjani sagte, es gibt auch Bedrohungen für den obersten Führer, welcher der Kern des Islam, der Revolution und des Klerus ist.“

Er betonte die steigenden Spaltungen und Fehden in den Fraktionen im Regime und drückte seine Sorge aus, indem er sagte:“ Heute greifen sie unsere Einheit an und Einigkeit ist in Spaltungen übergegangen….Heute kämpfen wir gegen diese Spaltungen.“

Er gab ebenfalls indirekt die sinkende regionale Macht und die steigende Opposition gegen seine Einmischung im Irak, Libanon und Palästina zu.

In seiner Rede betete Rafsanjani, dass „eine solche Katastrophe niemals eintreten möge“