Thursday, December 8, 2022
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Regime begeht Verbrechen und schiebt sie dem Widerstand in die Schuhe

Einige Verbrechen des iranischen Regimes wurden aufgedeckt, als es eine Debatte zwischen zwei früheren Vertretern des Regimes aus den rivalisierenden Fraktionen im staatlichen TV gab. Beide haben dort Fragen des Staates und der Geschichte des Regimes diskutiert.

Mostafa Tajzadeh, der frühere stellvertretende Innenminister in der Amtszeit von Mohammad Khatami, der zum sogenannten Lager der „Reformer“ zählt, diskutierte dort mit dem Parlamentarier Alierza Zakani, der für seine Verbindungen zu der Fraktion der „Traditionalisten“ bekannt ist, welche dem obersten Führer Ali Khamenei nahe steht. Dabei wurden vor allem zwei Fragen beleuchtet, welche das Regime seit Jahren verfolgen.

Eine dieser Fragen waren die Serienmorde, die als Kettenmorde in die Geschichte eingingen. Dabei handelte es sich um mehrere Ermordungen von iranischen Dissidenten und Intellektuellen in den 90er Jahren, die Khamenei zuvor immer „ausländischen Feinden“ in die Schuhe geschoben hatte. Weiterhin ging es um den Bombenanschlag von 1994auf die Pilgerstätte am Grab von Iman Reza, wo einer der Nachkommen des Propheten Mohammed in Mashhad begraben sein soll. Das Regime hatte – ohne jeglichen Beweis – für diesen Terroranschlag dem iranischen Widerstand verantwortlich gemacht. Nach dem Bombenanschlag wurden einige sogenannte Mitglieder des Widerstandes verhaftet und sie mussten im TV erzwungene Geständnisse verlesen. Dort behaupteten sie, dass die Anführer des Widerstandes diesen Anschlag in Auftrag gegeben hatten. Die Geständnisse waren falsch und wurden wohl unter der Folter erstellt.

Tajzadeh sagte dazu:“ Was die Kettenmorde betrifft: Herr Zakani, wer hat sie aufgedeckt? Wer hat dafür gesorgt, dass diese Sache nicht vertuscht wurde und auf anderem Wege gelöst wurde? Herr Khatami wollte auch hier das gleiche Schema anwenden und es wie in Masshad machen. Es sollten zwei sogenannte Mitglieder des Widerstandes gefunden werden, damit sie behaupten, sie hätten es getan. Sie wollten sie auf die übliche Weise zu Geständnissen bringen und sie dann hinrichten lassen.“

Diese Aussagen zeigen die Taktik des iranischen Regimes und wie es mit seinen eigenen Verbrechen gegen das iranische Volk umgeht. Es schiebt diese Verbrechen dem organisierten und demokratischen Widerstand in die Schuhe. Damit wird der Widerstand im Land und international diffamiert und dies hat das Regime in den letzten Jahren viele Male so gemacht.

Die Vertreter des Regimes haben den Widerstand z.B. für den Angriff auf seine eigene Basis in Albanien und im Irak verantwortlich gemacht, wo die Dissidenten aufgrund von Angriffen und Massakern durch das Regime fliehen mussten. Sie schoben ihre eigenen geplanten Terroranschläge in Europa 2018 dem Widerstand in die Schuhe, obwohl ihr Diplomat von europäischen Behörden verhaftet wurde. Der Gründer des Regimes und frühere oberste Führer Ruhollah Khomeini hatte sogar behauptet, dass der Widerstand Felder in Brand setzt und die Ernte der iranischen Bauern vernichtet.

Das iranische Regime weis, dass seine größte Gefahr vom iranische Widerstand ausgeht und dass er die Mullahs bald dazu zwingen wird, von der Macht zurück zu treten und Demokratie in den Iran zu bringen.