Saturday, November 26, 2022
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Umweltkrisen im Iran verschlimmern sich wegen des Fehlverhaltens des Regimes

Das iranische Regime hat jahrelang seinen Einfluss in der ganzen Region ausgeübt. Es hat Milliarden ausgegeben zum Anheizen von Konflikten, zur Unterstützung von terroristischen Milizen und Ableger-Gruppen und allgemein dazu, Chaos anzurichten. Die Bevölkerung ist dabei auch deshalb so schlecht weggekommen, weil ihre Reichtümer geplündert wurden.

Ebenso wie seine Bevölkerung hat das iranische Regime seine Umwelt vernachlässigt. Die Probleme der Umwelt in dem Land sind riesig und Umweltaktivisten haben vor dem dauerhaften Schaden gewarnt, den es entweder durch sein Missmanagement oder durch die Vernachlässigung der Probleme angerichtet hat.

Teile des Landes sind durch eine jahrzehntelange Dürre verwüstet, die nur noch durch eine Politik verschlimmert wurde, die ein exzessives Abpumpen des Wassers erlaubt hat. Ein Gebiet, das besonders betroffen ist, liegt vor den Toren der Landeshauptstadt Teheran.

Die Berichte deuten darauf hin, dass es ein großes Stück Land gibt, das sich buchstäblich absenkt. Es gibt auch große Risse im Boden, die aus der Luft zu sehen sind. Die Politiker geben an, dass das, was sie als „Landabsenkung“ [als Folge exzessiver Grundwasserentnahme] bezeichnen, eine große Bedrohung ist.

Es gibt schon seit einiger Zeit massive Proteste im Land wegen der Wasserknappheit.

Experten sagen, dass das schnelle Wachstum der Hauptstadt besonders besorgniserregend ist wegen dieser Landabsenkung und dass das verheerende Konsequenzen haben könnte. Abwasserröhren, Stromtrassen, Gasröhren und so weiter könnten von diesem Phänomen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bewohner der besonders betroffenen Gebiete haben echte Sorgen, wie sich die Krise weiterentwickeln wird. Sie können schon Risse an den Wänden der Gebäude erkennen und es gibt Wasserleitungen, die beschädigt sind. Das kann bedeuten, dass Gebäude einstürzen, besonders diejenigen, die mangelhaft gebaut wurden (von denen es eine Menge gibt).

Die Behörden im Land sagen, dass eine Absenkung von 22 Zentimetern jährlich in der Umgebung von Teheran festgestellt wurde. Um dies in einen Zusammenhang zu bringen: die normale Absenkung liegt in einem Bereich von nicht mehr als 3 Zentimetern pro Jahr. Mohammad Darvish, ein iranischer Umweltaktivist, sagt: „In europäischen Ländern würde schon eine jährliche Absenkung von vier Millimetern (0,15 Inch) als kritisch betrachtet“.

Zahlreiche lebenswichtige Baulichkeiten liegen in den Gebieten, die sich absenken. Die Ölraffinerie in Teheran, große Fabrikanlagen, wichtige Straßen und Eisenbahnstrecken und die Flughäfen der Stadt, um nur einige zu nennen. Nicht zu vergessen die Probleme für  die zwei Millionen Iraner, die in dem Gebiet leben.

Das iranische Regime wird harte Zeiten durchmachen, um eine Lösung für die Probleme zu finden, die es sich im Wesentlichen selbst zugezogen hat. Das politische Missmanagement und die ausgedehnte Misswirtschaft ebenso wie Jahrzehnte harter Sanktionen sind nichts, was sich über Nacht lösen ließe. Und das Regime ist ganz klar nicht bereit, von seinen Heldentaten im Ausland abzulassen, d.h. es wird weitermachen damit, sein Geld in einen Trichter außerhalb des Landes zu füllen.

Die Bevölkerung im Iran fordert einen Regimewechsel, weil sie will, dass ihre Situation sich nicht immer mehr verschlimmert. Sie leidet nicht nur an den Folgen der wirtschaftlichen Krise, sondern sie leidet auch an den Wirkungen der Nachlässigkeiten des Regimes. Die Menschen wissen, dass es mit der Situation immer weiter bergab geht, solange das Regime die Kontrolle hat.