Wednesday, November 30, 2022
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Repressalien und Druck für politische Gefangene im Gohardasht-Gefängnis zu

Prison de GohardachtAn der Schwelle zum Neuen iranischen Jahr nehmen Repressalien und Druck für politische Gefangene im Gohardasht-Gefängnis zu

An der Schwelle zum Neuen iranischen Jahr, dem Nowrouz, verschärfte das unmenschliche klerikale iranische Regime seine Repressalien und den Druck auf politische Gefangene im Gohardasht Gefängnis in Karaj, einer Stadt in der Nähe von Teheran.

1. Seit Dienstag ist das Wasser im Gefängnis abgestellt und die hygienischen Bedingungen in dem mittelalterlichen Gefängnis wurden noch schlechter. Auch wenn sich die ohnehin schlechten Bedingungen im Gefängnis ständig verschlechtern und Grundvoraussetzungen für die Hygiene und die minimalsten täglichen Pflegebedürfnisse nicht erfüllt sind, unternehmen die Handlanger des klerikalen Regimes nicht die geringste Anstrengung zur Verbesserung der Lage. Nach den verbreiteten Festnahmen während der landesweiten Aufstände der letzten Monate stieg die Zahl der Gefängnissinsassen um ein Mehrfaches im Vergleich zur Zeit vor Beginn der Aufstände im Juni vergangenen Jahres. Dadurch wurde die Kapazität des Gefängnisses überschritten.

2. Besuche von Familienangehörigen sind untersagt, Die Handlanger übten Druck auf Gefangenen aus, die auf den Anträgen für Familienbesuche zu erklären hatten, dass sie wegen „Handelns gegen die nationale Sicherheit“ anstelle von „politische Straftaten“ inhaftiert sind. Die Repräsentanten des Regimes behaupten, dass „wir keine politischen Gefangenen in der Islamischen Republik haben“!

3. Am Samstag und am Sonntag griffen die Wärter im Gohardasht-Gefängnis Insassen an, schlugen sie und behaupteten völlig absurd, Drogen entdeckt zu haben und „Brandstiftung im Gefängnis während des Feuerfestivals“ zu verhindern.

4. Die politischen Gefangenen Mansour Osanlou und Behrouz Javid Tehrani wurden in Einzelhaft verlegt. Afshin Baymani wurde wiederholt verhört.

Der iranische Widerstand fordert alle internationalen Behörden und Menschenrechtsorganisationen auf, dringend Maßnahmen einzuleiten, um den sich verschärfenden Menschenrechtsmissbrauch in den mittelalterlichen Gefängnissen des klerikalen Regimes zu stoppen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
19. März 2010