Tuesday, January 31, 2023
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Revolutionsgarden rauben den Wohlstand des Landes und fahren mit Unterdrückung fort

Revolutionary Guards robs the Iranian people of their wealth to continue suppressionNWRI – Am 15. Juni wurde ein Abkommen zwischen drei iranischen Firmen zur Entwicklung des Feldes 6 im South Pars Öl- und Gasfeld in der Region Osalouyeh abgeschlossen.

Der Präsident des klerikalen Regimes, Mahmoud Ahmadinejad, beschrieb das Abkommen als “stolzesten Moment der iranischen Geschichte”.
Er warf damit ausländische Firmen heraus und gab iranischen Firmen den Auftrag, alle Arbeiten in den nächsten 35 Monaten abzuschließen. Weder Ahmadinejad noch die staatlichen Medien gaben bekannt, um welche iranischen Firmen es sich dabei handelt. Doch es wird vermutet, dass der Großteil an die islamischen Revolutionsgarden (IRGC) fällt, die für die Unterdrückung im Land verantwortlich sind.

Die offizielle Webseite des staatlichen Fernsehens deutete an, dass das Abkommen über mehrere Milliarden Dollar an den finanziellen Arm der Garden, die Khatam al-Anbia Basis, fiel. Die vierte Runde der UN Sanktionen gegen das iranische Regime durch den UN Sicherheitsrat verbietet alle Geschäfte mit der IRGC.

Zwei weitere Firmen, die von dem Abkommen profitieren, könnten die “Organisation zur Industriellen Entwicklung und Weiterentwicklung” und die “Petropars Firma” sein, die zur Nationalen Ölfirma des Iran gehören.

Zuvor sollten die britische Dutch Royal Shell und die spanische Repsol die Felder 13 und 14 entwickeln, aber nach den schärferen Sanktionen in diesem Monat zogen sich die Firmen aus den Verträgen mit dem iranischen Regime zurück.

Die Khatam al-Anbia Firma wurde während des acht Jahre lang andauernden Iran – Irak Krieg in den 80er Jahren als Konstruktionsfirma und nicht als Firma für den Ölsektor gegründet. Dennoch ging der finanzielle Arm nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl und der Wiederwahl von Ahmadinejad in den Öl- und Gassektor.
Was einem Jahr nach der Wiederwahl Ahmadinejads bekamen hochrangige IRGC Mitarbeiter einen Vertrag in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar über die Lieferung von Gas.
Das Abkommen zementierte die Anstrengungen der IRGC im Ölsektor. Die Regierung von Ahmadinejad machte eine obskure Ausschreibung zur Entwicklung von drei Feldern der South Pars, an dem nur die Khatam Basis zusammen mit zwei weiteren inländischen Firmen teilnehmen durfte.

Nachdem jetzt 6 Felder der South Pars Gasfelder den Firmen der IRGC gehören, kann man sagen, dass sie de facto das wirtschaftliche Machtzentrum im Iran sind.

Die internationalen Sanktionen haben Ahmadinejad, seiner Regierung und seinen Alliierten die Chance gegeben, ihren Einfluss in South Pars auszubauen, welches zum größten Gas- und Ölprojekt im Iran gehört und damit das Vakuum durch den Abzug ausländischer Firmen zu füllen.

Doch selbst nach der Unterzeichnung des Abkommens gibt es starke Zweifel daran, dass iranische Firmen sowohl das technische und organisatorische Potential haben, das Projekt zum Erfolg zu führen. Die genannten Felder besitzen mehr als 200 Millionen Kubikmeter Gas.

Es scheint nicht möglich, dass die Khatam Basis ein solch enormes Projekt aufgrund fehlender organisatorischer und technischer Fähigkeiten effektiv durchführen kann. Dies stellt eine finanzielle Herausforderung für das iranische Regime dar.