Wednesday, December 7, 2022
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Rund um den Globus halten Iraner und MEK Unterstützer Kundgebungen zur Solidarität mit Abadan ab


Iraner, Unterstützer der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI), halten in den letzten Tagen rund um den Globus Protestveranstaltungen ab und bringen ihre Solidarität mit ihren Landsleuten zum Ausdruck, die sich erhoben haben.

Sie haben auch ihr Mitgefühl für die Menschen in Abadan im Südwesten des Iran zum Ausdruck gebracht, wo in der vergangenen Woche nach dem Einsturz des Metropolturmes Dutzende getötet wurden.

Am Montag und Dienstag haben die freiheitsliebenden Iraner und MEK Unterstützer in verschiedenen Städten in Europa und Australien sich versammelt.

Sie haben auch in Paris, Brüssel, Oslo, Göteborg, Sidney, Berlin, Hamburg, Köln, Zürich und Arhus Demonstrationen in Solidarität mit den Menschen in Abadan durchgeführt und Transparente und Schilder zur Unterstützung des Aufstands der iranischen Menschen und zur Verurteilung des gewaltsamen Vorgehens des iranischen Regimes gegen die Protestierer dort gezeigt.

Außerdem haben sich am 28. und 29. Mai MEK Unterstützer und andere Iraner in Brüssel, Amsterdam, Hannover, Hamburg, Toronto und Vancouver versammelt zur Solidarität mit den Bewohnern von Abadan und anderen Städten im Iran, die sich gegen die herrschende Theokratie erhoben haben.

Sie haben Transparente hochgehalten, auf denen die internationale Gemeinschaft aufgefordert wird, die Verhandlungen mit dem religiösen Faschismus im Iran zu stoppen und das Streben des iranischen Volkes nach Freiheit und Demokratie zu unterstützen.

Es ist darauf hinzuweisen, dass am 29. Mai Agenten des Iran den Protest von MEK Unterstützern in Belgien angegriffen haben. Dieser Angriff war eine verzweifelte Reaktion auf die Solidaritätsproteste mit den Menschen in Abadan, die sich über den Iran und die vier Ecken der Welt erstreckt haben. Eine Erklärung des Iranischen Widerstands sagt dazu:

„In Verwechslung der Straßen in Brüssel mit denen in Abadan haben Agenten des Regimes mehrere Demonstranten angegriffen und verletzt, die den Angriff abgewehrt haben. Die belgische Polizei hat die Agenten festgenommen“.

„Der Angriff von Agenten auf die Kundgebung der MEK Unterstützer in Brüssel ist die Kehrseite des Versuchs eines Diplomaten-Terroristen des Regimes und seiner drei Komplizen mit belgischen Pässen auf die Jahresversammlung des Iranischen Widerstandes im Jahr 2018 einen Bombenanschlag zu verüben“, ergänzt die Erklärung.

Hintergrund
Die Proteste sind in Abadan ausgebrochen, als das mangelhaft gebaute zehnstöckige Metropol Gebäude in Abadan eingestürzt ist, wobei Dutzende getötet und verletzt wurden. Die Amtsträger des Regimes haben sich geweigert, zu diesem tragischen Vorfall Stellung zu nehmen, was den Hass der Menschen auf das Regime vergrößert hat, weil das Gebäude von jemandem mit ausgedehnten Verbindungen zum Regime errichtet worden ist.

Statt den Menschen zu helfen, während mehrere Bewohner noch unter den Trümmern eingeschlossen waren, hat das Kleriker Regime repressive Spezialeinheiten auf den Schlauplatz entsandt.

Als Reaktion darauf sind Bewohner von Abadan auf die Straßen geströmt und haben Slogans gegen das Regime angestimmt. Diese Proteste haben sich schnell über den ganzen Iran ausgebreitet, worin sich einmal mehr der instabile Zustand der iranischen Gesellschaft gezeigt hat.

Am Montagabend, dem 30. Mai, sind die Proteste in die zweite Woche gegangen. Menschen in verschiedenen Städten über das ganze Land hinweg haben ihren Hass gegen die verbrecherischen Amtsträger des Regimes geäußert. Sie haben Slogans wie „Tod dem Diktator“, „Beileid für Abadan“ und „Unser Feind ist hier, sie lügen, wenn sie sagen, es sei Amerika“.

Sie haben die Straßen blockiert und auf manchen Straßen Reifen angezündet und sind mit repressiven Kräften aneinander geraten. Das Regime hat scharfe Munition und Tränengas gegen unbewaffnete Protestierer eingesetzt.