Tuesday, November 29, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteÄußerungen von Lord Corbett of Castle Vale bei der Slynn Stiftung

Äußerungen von Lord Corbett of Castle Vale bei der Slynn Stiftung

Lord Slynn of HadleyQuelle: Der britische Parlamentarische Ausschuss für Freiheit im Iran

Äußerungen von Lord Corbett of Castle Vale anlässlich einer Feier bei der Lord Slynn of Hadley Stiftung des öffentlichen Rechts im Gray's Inn am 2.Dezember zu Ehren des Lebenswerkes von Gordon Slynn:

Gordon konnte auf eine Meile Entfernung Ungerechtigkeit erkennen. Und so erfuhren wir durch die Haltung der iranischen Widerstandsgruppe, der PMOI, dass er sich vollkommen und ständig an sein Versprechen hielt. Gordon war ein Meister in der Anwendung des Gesetzes hier und in Europa – und vorrangig – galt seine Hilfe den Opfern von Unterdrückung und er ließ sie wissen, dass sie nicht allein stehen.

Aber Gordon hatte noch ein anders Werkzeug in seiner Tasche, wenn er sich mit den Mullahs auseinander setzen musste, die den Menschen im Iran die Demokratie gestohlen haben und er bewies ihre Verachtung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit bei den gewalttätigen Auswirkungen der im Juni gestohlenen Präsidentschaftswahlen.

Dieses Werkzeug war Weisheit. Als Zivilangestellte der Innen- und Außenministerien und das Commonwealth mit ihren Ministern hier und anderswo in Europa unsachliche Behauptungen über die PMOI nachplapperten, deren Quelle und Korrektheit sich noch nicht einmal feststellen ließ, führte Gorden die Anfechtungsklage gegen die Weigerung der Regierung, sie von der Liste der terroristischen Organisationen zu streichen. Der Triumpf in unseren Gerichten und dann im Europäischen Gerichtshof war in Gordons Gedanken stark ausgeprägt, auch wenn er die Klage niemals erhob.

Es zeugt von seiner Passion und seinem Versprechen, dass nur die PMOI hier und in Europa von der Liste der terroristischen Organisationen gestrichen wurde. Weisheit und der unerschütterliche Glaube an die Menschenrechte ebneten den Weg zu diesem historischen Sieg. In einem beschämenden Gerichtsurteil fanden die Gerichte heraus, dass unsere Regierung Beweise übersehen hatte, falsche Fragen stellte und das Gesetz falsch in Anwendung gebracht hatte.

Gordon besucht riskiert persönlich sein Leben und besuchte Ashraf, knapp 100 km nordöstlich von Bagdad, wo sich 3.400 Mitglieder des iranischen Widerstandes seit 23 Jahren ihre Heimstatt schufen und sich dem Irak widersetzten, der im Pakt mit dem Iran damit droht, die tödliche Gewalt zu wiederholen, wenn sie weiter auf ihren Rechten auf Grundlage des internationalen humanitären Rechts bestehen und sich friedlich gegen die Umsiedlung an die Grenze zu Saudi Arabien wehren.

Ich sage ihnen heute, dass wir an den Gerichten hier und in Europa nicht zulassen werden, dass diese angedrohte Menschenrechtsverletzung stattfinden kann. Gordon würde uns sonst nie verzeihen.