Monday, January 30, 2023
StartNachrichtenMenschenrechteSchockierende Verbrechen im mittelalterlichen Gefängnis der Mullahs in Khahrizak

Schockierende Verbrechen im mittelalterlichen Gefängnis der Mullahs in Khahrizak

Lion and Sun official symbol of NCRI 18 Frauen sterben in dem Gefängnis unter unmenschlichen Bedingungen
10 weitere Insassen sterben unter der Folter
 
18 Frauen starben unter unmenschlichen Bedingungen im mittelalterlichen Gefängnis von Kahrizak, das sich in den südlichen Vororten von Teheran befindet.

Die 18 Insassen wurden während des besonders heißen Sommermonats August in einen mobilen Metallcontainer gesteckt, seitdem keine Frauen mehr in den Zellen des Kahrizak Gefängnisses waren. 
Sie starben an Wassermangel und aufgrund von Atemproblemen und die Behörden des Gefängnisses kümmerten sich nicht um sie. Andere Gefangene bemerkten die Tragödie, als sich der Geruch der verwesenden Leichen durch den Zellenkomplex verbreitete.

Das Regime machte keinerlei Versuche, die Toten abzutransportieren, sondern ließ sie in dem Metallcontainer, um Angst zu Schrecken bei den anderen Gefangenen zu verbreiten. Die Behörden des Gefängnisses versuchten den Vorfall zu vertuschen, in dem sie mitteilten, dass die Gefangenen an Herzversagen oder Selbstmord gestorben waren.
Nach Augenzeugenberichten starben im Oktober 2007 zehn weitere Gefangene in diesem Gefängnis unter Folter.

Während dieser Zeit wurden 80 Kinder, die mit ihren Müttern im selben Gefängnis waren, unter unmenschlichen Bedingungen in einem Lagerhaus gefangen gehalten.

Die Verbrechen wurden unter der Aufsicht des Revolutionsgardisten Reza Radan ausgeführt, dem Kommandeur der staatlichen Sicherheitskräfte. Er besuchte regelmäßig das Gefängnis und lobte die Henker für ihre grausamen Verbrechen.

Die Inhaftierten von Kahrizak sind meist Opfer von Raubüberfällen auf Strassen oder werden von den Polizeipatrollien der Mullahpolizei aufgesammelt. Die Verhaftungen erfolgen ohne Gerichtsverhandlung oder werden an die Justizbehörden weiter verwiesen, um die Fälle zu untersuchen. Derweil verbringen sie Monate unter Arrest und Folter.

Während des Arrestes haben sie keinerlei Rechtsanspruch auf ein ordentliches Gerichtsverfahren.

Der Iranische Widerstand weist die Menschenrechtsorganisationen und insbesondere den UN Hohekommisar für Menschenrechte auf die tragische Situation der Iraner hin und fordert eine Verurteilung der Verbrechen. Er verweist ebenfalls auf das Menschenrechtsdossier des Regimes und fordert den UN Sicherheitsrat auf, dringend bindende Maßnahmen zu ergreifen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
13. Dezember 2008