Wednesday, November 30, 2022
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Solange die Mullahs an der Macht sind, ist der Iran kein sicheres Reiseziel mehr

Flüge im iranischen Luftraum können zu einer Katastrophe des Abschusses durch Raketen der IRGC Terroristen des Iran führen
Die neueste Entwicklung im Iran zeigt, dass der Iran als Reiseziel nicht mehr sicher ist.

Der Abschuss eines kommerziellen Linienflugzeugs vor kurzem, das todbringende Vorgehen des Regimes gegen die landesweiten Proteste im Iran und seine fortgesetzte Politik, Bürger mit doppelter, iranischer und westlicher, Staatsangehörigkeit als Geiseln festzuhalten, um seine Kampagne der Erpressung zu verfolgen, sind alles wieder einmal Belege für dieses Argument.
Nach der Beseitigung von Qassem Soleimani, dem Oberbefehlshaber der Quds Armee in den Revolutionsgarden (IRGC), feuerte das iranische Regime 17 Raketen gegen eine Luftwaffenbasis der Vereinigten Staaten im Irak ab. Die sogenannte „harte Rache“ wurde am 8. Januar an unschuldigen Passagieren eines ukrainischen Linienflugzeugs geübt und tötete 176 unschuldige Menschen im Ausland,

Diese Raketenangriffe veranlassten viele Fluglinien und Reiseagenturen, ihre Flüge durch den iranischen und irakischen Luftraum abzusagen.
Kurz nach den Raketenangriffen erklärte die Bundesluftfahrtverwaltung der USA, sie untersage in den USA registrierten Flugunternehmen Flüge über den Irak, den Iran und den Golf.
Ein Sprecher von Air France erklärte gegenüber AFP: „Als Vorsichtsmaßnahme nach den Nachrichten über Luftschläge hat Air France sich entschieden, bis auf weiteres alle Flüge durch iranischen und irakischen Luftraum abzusagen“,
Die russische Bundesagentur für Lufttransporte, KLM, Qantas, Malaysian Airline, Singapore Airlines, Lufthansa, Emirates, Flydubai, Cathay Pacific, PLL LOT und die japanischen ANA und JAL gehören zu den internationalen Fluglinien, die bekanntgegeben haben, diesen Luftraum meiden zu wollen.
Außerdem hat die Asian Football Confederation (AFC) [asiatische Fußballkonföderation] aus Sicherheitsgründen zwei vorgesehene Spiele in ihrem Elite Club Wettbewerb aus dem Iran in neutrale Austragungsorte verlagert.
Diese Entwicklung hat für das Regime schwerwiegende Konsequenzen, da es verzweifelt hinter finanziellen Einnahmen her ist, um seine Unterstützung für terroristische Gruppen wie Hisbollah und Hamas fortzusetzen und ihre Moral zu heben nach der Beseitigung von Qassem Soleimani.

Der Iran, wo Massenmörder die Zügel in der Hand haben

Im November 2019, brachen nach der Entscheidung des Regimes, die Benzinpreise zu verdreifachen, im ganzen Land Proteste aus und nahmen schnell politische Gestalt an. Während der landesweiten Proteste unterdrückte das Regime aus Angst vor einem sofortigen Kollaps die Protestierenden brutal. Nach Berichten, die von der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI), der Mujahedin-e Khalq oder MEK veröffentlicht wurden, wurden mehr als 1500 von staatlichen Sicherheitskräften getötet, 12 000 festgenommen und 4000 verletzt. Die MEK hat bislang 724 Märtyrer der Aufstände der iranischen Bevölkerung identifiziert.
Die zweite Welle der Proteste im Iran begann, nachdem das Regime gezwungen war, das ukrainische Linienflugzeug abgeschossen zu haben.

Das Regime benutzte Tränengas und scharfe Munition gegen friedliche Protestierer. Wie Amnesty International berichtet, wendeten Kräfte des Regimes auch sexuelle Gewalt gegen inhaftierte Protestierer, besonders gegen Frauen, an,
Das todbringende Vorgehen des Regimes gegen friedliche Protestierer belegt einmal mehr, dass dieses Regime jedes Verbrechen begeht, um seine Macht aufrecht zu erhalten, wie es das immer schon in den letzten Jahren getan hat.

Der Iran als schlimmster Ort in der Welt für Ausländer oder Leute mit doppelter Staatsangehörigkeit

Beginnend mit der Geiselnahme von Angestellten in der US Botschaft im Jahr 1979 startete das Regime eine Erpressungskampagne. Diese Politik hat das Regime in den letzten 40 Jahren mit dem Festhalten von Leuten mit doppelter Staatsangehörigkeit als Geiseln und der Freilassung nach Erhalt des verlangten Lösegeldes fortgesetzt. Der Fall von Nazanin Zagari-Ratcliffe ist besonders auffällig im Rahmen der Politik des Festhaltens von Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit als Geiseln.
Zugleich zeigen die letzten Ereignisse aber auch, dass die Brutalität des Regimes sich nicht auf iranische Bürger oder solche mit doppelter Staatsangehörigkeit beschränkt.
Am 14. Januar meinte Ahmad Alamolhoda, der Imam der Freitagsprediger und Vertreter des Obersten Führers Ali Khameni in der Provinz Khorasan Razavi, in Bezug auf den englischen Botschafter im Iran, er hätte „in Stücke zerhackt werden sollen“.
„Manche sagen, der Botschafter des VK solle ausgewiesen werden. Die Ausweisung des Botschafters des VK wäre eine große Freundlichkeit ihm gegenüber, das wäre die größte Tat der Vergebung. Nein. Der Botschafter des VK muss in Stücke zerhackt werden“, so Alamolhoda,
Trotz der Kampagne des Regimes und seinem Spiel, Verbrecher wie seinen Präsidenten Hassan Rohani und Außenminister Mohammad Javad Sarif als „Gemäßigte“ darzustellen und festzustellen, dass der Iran ein sicheres Ferienziel sei, ist klar, dass der Iran nicht sicher für iranische Bürger oder ausländische Staatsbürger ist, solange das Kleriker Regime an der Macht ist.