Thursday, December 1, 2022
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Struan Stevenson – Iranische mittellosen Straßenkinder werden für die Verbreitung des Coronavirus beschuldigt


Iran, child laborers are the unwitting victims of this chaos, forced to take to the streets in search of money for a day’s meager meal
Im Iran sind arbeitende Kinder die vergessenen Opfer dieses Chaos. Sie sind gezwungen, auf den Straßen nach Geld zu betteln, um sich ein karges Mahl leisten zu können

In einem Artikel auf United Press International (UPI) untersuchte Struan Stevenson, ein früheres Mitglied des EU Parlamentes und Koordinator für einen Wandel im Iran, die kriminelle Rolle des iranischen Regimes in der Coronavirus Pandemie, vor allem in Bezug auf die Kinderarbeit in iranischen Städten. In dem Artikel wird anhand schockierender Fakten aufgezeigt, wie diese Kinder brutal ausgebeutet werden und wie kriminelle Agenten des Regimes daran beteiligt sind. Stevenson zeigt auf, wie diese unschuldigen Kinder unter den härtesten Bedingungen leben und wie sie Opfer des Ausbruch des Coronavirus im Iran unter der Herrschaft der Mullahs sind.
Hier der vollständige Text des Artikels:
Von Struan Stevenson
10. Juni (UPI) – Nelson Mandela sagte einst:“ Den wahren Charakter einer Gesellschaft sieht man daran, wie sie mit ihren Kindern umgeht.“ Der wahre Charakter der faschistischen Diktatur, die im Iran herrscht, hat sich vor allem während der Coronavirus Pandemie sehr deutlich gezeigt.
Während Wissenschaftler in aller Welt sich einig sind, dass Kinder weniger vom Covid-19 als Erwachsene betroffen sind, hat das Regime im Iran die Straßenkinder dafür verantwortlich gemacht, dass sich die Krankheit im Iran verbreitete. Es wird geschätzt, dass es 33.000 mittellose Straßenkinder gibt, die unter harten Bedingungen in den iranischen Städten und Großstädten leben. Das Alter dieser Kinder reicht von 5 – 16 Jahren. Sie hungern und werden mißhandelt und sie sind gezwungen, auf den Straßen zu schlafen, wo sie ein karges Leben führen, indem sie Blumen oder Kaugummis verkaufen, Autoscheiben putzen oder andere niedrige Arbeiten verrichten, um zu überleben.
Doch nun hat ein Mitglied der parlamentarischen Kommission für Gesundheit im theokratischen Regime diese Kinderarbeiter als „wichtigste Quelle für die Verbreitung des Coronavirus“ bezeichnet. Diese völlig unbewiesene Anschuldigung hat die verwundbaren Kinder weiterem Hass und Mißhandlungen ausgesetzt.

Die Islamische Republik Iran hat die UN Konvention der Rechte von Kindern 1991 unterzeichnet und 1994 ratifiziert. Nach der Ratifizierung machte das klerikale Regime folgende Ankündigung:“ Wenn der Text der Konvention inkompatibel mit den inländischen Gesetzen ist oder wird oder den islamischen Standards widerspricht, dann wird sich die Regierung der Islamischen Republik nicht daran halten.“
Mit diesem religiösen Schlupfloch, das eine Art Ausstiegsklausel ist, hat der Iran mehrfach die Verpflichtungen unter diesem Abkommen verletzt und ausländische Regierungen und internationale Menschenrechtsorganisationen kritisiert. Und nun nutzen die Mullahs die Straßenkinder mit ihrer Erklärung der Verbreitung des Coronavirus im Iran, um von ihrer eigenen Inkompetenz und der Korruption abzulenken.
Laut den akkuraten täglichen Berichten der Widerstandseinheiten der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) sind im Iran mehr als 50.000 Menschen durch den Covid – 19 Virus gestorben, obwohl die Mullahs der Welt erzählen wollen, es gäbe nur 8500 Tote. Ihre Lügen sollen den Fakt verdecken, dass sie in dieser Krise versagt haben, dass Schutzmaterial und Beatmungsgeräte an ihre terroristischen Verbündeten der Hisbollah im Libanon gingen oder an ihre schiitischen Milizen im Irak. Vor allem aber wurde das meiste Material zu horrenden und überzogenen Preisen auf dem Schwarzmarkt verkauft, während ihre eigenen Ärzte und Krankenschwestern ohne oder mit wenig Schutz arbeiten mussten.
Präsident Hassan Rouhani bestand darauf, dass seine Regierung diese Krankheit unter Kontrolle gebracht hat und schickte die Menschen mitten in der Verbreitung des Virus wieder zur Arbeit. Und in dieser Phase werden nun die verwundbaren Kinder auf den Straßen beschuldigt. Das zeigt die Tiefe der Verdorbenheit der Mullahs.
In einem Video, was in Teheran von einem Mitglied der brutalen Bassidsch Sicherheitskräfte aufgezeichnet wurde, sieht man zwei verängstigte Kinder, die nicht älter als 6 oder 7 sind. Sie werden gezwungen, die Blumen zu essen, welche sie auf den Straßen verkaufen, inklusive der Plastikverpackung. Die Diebe der Bassidsch sagen, dass diese Kinder illegal auf den Straßen Handel betreiben und sie verbreiten solche Videos stolz auf den sozialen Medien und warnen dabei andere Kinder davor, das Gesetz zu brechen.
Dieser tief verstörende Film zeigt auch, wie einer der Diebe der Bassidsch ruft:“ Ess das, los, ess das!“, während die Kinder damit kämpfen, die Plastikverpackung ihrer Blumen herunter zu würgen. Dies zeigt, wie das iranische Regime mit den ärmsten Kindern des Landes umgeht. Die Regierungen der zivilisierten Welt sehen den Kampf gegen Kinderarmut als oberste Priorität an. Doch das unterdrückende Regime versieht sie mit Hohn und betrachtet sie als etwas, was man von den Straßen entsorgen muss.
Einige tapfere Menschenrechtsaktivisten im Iran gehen davon aus, dass es Millionen Kinderarbeiter im Land gibt. Diese bekommen nicht einmal die geringsten Hilfen und sind gezwungen, für einen Bruchteil der üblichen Vergütung zu arbeiten, um nicht zu verhungern. Viele Kinder finden sich an den Mülltonnen und Mülldeponien des Landes wieder, wo sie nach etwas Essbaren oder nach Dingen suchen, die sie verkaufen können. Der Iran ist trotz seiner reichen, zivilisierten und offenen Kultur ein internationaler Außenseiter geworden. Sein religiöses faschistisches Regimes begeht Menschenrechtsverbrechen und exportiert Terrorismus, während seine überlasteten 80 Millionen Einwohner, von denen die Hälfte unter 30 ist, kämpfen, um ihre Familien zu ernähren. Über 70 Prozent der Bevölkerung leben an oder unterhalb der internationalen Armutsgrenze.
Für ein Land, welches die zweitgrößten Gasreserven und die viertgrößten Ölreserven hat, befindet sich der Iran in einem wirtschaftlichen Chaos, für das direkt der oberste Führer Ajatollah Ali Khamenei und Hassan Rouhani verantwortlich sind. Ihre Politik der aggressiven militärischen Expansion im Mittleren Osten hat Milliarden Euro in den Export von Terrorismus und in Stellvertreterkriege in Syrien, Jemen, Libanon, Gaza und den Irak fließen lassen. Im Iran geben die Ajatollahs Milliarden Euro aus, um ihr geheimes Atomwaffenprogramm fort zu setzen, während weitere Säcke voller Geld in die eigenen Taschen und auf die eigenen privaten Bankkonten wandern. Dies ist die perfekte Rezeptur, um eine Wirtschaft in den freien Fall zu versetzen und dies wird die allgegenwärtige Korruption und das Mismanagement beschleunigt. Hinzu kommt die Politik des „maximalen Drucks“ durch US Präsident Donald Trump mit seinem Paket an Sanktionen sowie die Auswirkungen durch die Coronavirus Pandemie.
Die iranischen Kinder sind die unwissenden Opfer dieses Chaos. Sie sind gezwungen, auf die Straßen zu gehen, um sich ihr Geld für ein karges Mahl zu verdienen. Sie sind auch immer wieder Opfer von Kinderhändlern. Viele werden in die Drogenabhängigkeit gezwungen und sie werden sexuell mißbraucht, vergewaltigt und fallen in eine lebenslange Drogenabhängigkeit. Die Zukunft jedes Landes hängt von seinen Kindern ab und die Mullahs vernichten so seine Zukunft. Es gibt keine Gefahr, dass die Weisheit von Nelson Mandela und seine Visionen je in die mittelalterliche Gehirne der Mullahs vordringen. Die einzige Hoffnung für die Zukunft des Landes ist die schnelle Entfernung dieses bösartigen Regimes.

Struan Stevenson ist der Koordinator für die Kampagne für einen Wandel im Iran. Er war von 1999 – 2014 Abgeordneter im EU Parlament, 2009 – 2014 Präsident der parlamentarischen Delegation für die Beziehungen mit dem Irak und von 2004 – 2014 Vorsitzender der Freunde für einen freien Iran im Parlament. Heute ist er ein internationaler Dozent für den Mittleren Osten und Präsident der Europäischen Vereinigung für einen freien Irak.