Tuesday, December 6, 2022
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Terroranschläge in New York: Opferanwälte fordern Verurteilung Irans

Wusste die iranische Regierung von al-Qaidas Terrorplänen? Überläufer des iranischen Geheimdienstes behaupten, das Regime habe vorab Hinweise auf die Anschläge des 11. September 2001 erhalten. Anwälte der Opfer fordern Entschädigungszahlungen.

New York – Basierend auf Insider-Informationen haben Opferanwälte vor einem New Yorker Gericht beantragt, Iran wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 schuldig zu sprechen.

Es gebe dafür “klare und überzeugende Beweise”, erklärten die Anwälte in dem am Donnerstag eingereichten Antrag. Die iranische Regierung solle zu Entschädigungszahlungen verurteilt werden.
Die Anwälte bezogen sich auf die Aussagen von Überläufern des iranischen Geheimdienstes. Laut der Nachrichtenagentur dapd handelt es sich um drei Abtrünnige, die “New York Times” berichtet von zwei Überläufern. Die iranischen Behörden sollen vorab Hinweise auf die Anschläge vom 11. September 2001 vorgelegen haben. Zudem sei Teheran in die Ausbildung der Attentäter verwickelt gewesen.
Bei den Terroranschlägen wurden in New York, im Pentagon und im Bundesstaat Pennsylvania insgesamt 2.974 Menschen getötet. Die Verantwortung dafür übernahm das Terrornetzwerk al-Qaida, dessen Chef Osama Bin Laden vor knapp drei Wochen bei einer US-Kommandoaktion in Pakistan getötet wurde.  (Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764012,00.html)