Thursday, February 9, 2023
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Überschwemmungen verwüsten den Südosten des Iran und forderte 4 Menschenleben

Beispiellose Überschwemmungen haben in den Provinzen Sistan Belutschistan, Hormusgan und Kerman im Süden und Südosten des Iran Städte und Dörfer in einigen der am meisten verarmten Gegenden des Iran verheert
Beispiellose Überschwemmungen haben in den Provinzen Sistan Belutschistan, Hormusgan und Kerman im Süden und Südosten des Iran Städte und Dörfer in einigen der am meisten verarmten Gegenden des Iran verheert. Wie gemeldet wird, sind mindestens vier Menschen in den Fluten umgekommen und Tausende mussten fliehen.

Die Überschwemmungen haben 500 Dörfer und 14 Städte in der Provinz getroffen und 20 000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört.
In Nikshahr haben 200 Dörfer ihre Internet- und Telefonverbindungen verloren und es ist nichts über die konkrete Situation bekannt. Viele Dörfer in der Provinz Sistan-Belutschistan stehen vollständig unter Wasser.
Die obdachlos gewordenen Menschen sind in einer kritischen Situation und brauchen dringend Hilfe. Bilder und Videos, die in den sozialen Medien zirkulieren, zeigen Dorfbewohner, die auf die Bäume geklettert sind, um den steigenden Wassermassen zu entkommen. Viele halten sich direkt unter dem Dach von stehen gebliebenen Gebäuden auf. Filmaufnahmen zeigen auch, dass das Wasser Alligatoren in die Dörfer gebracht hat. Außerdem bedeckt in Bandar Abbas das Wasser alle Straßen und ist in viele Häuser eingedrungen. Fünf Tage nach dem Beginn der Überschwemmungen leiden Leute vor Ort immer noch unter einer traumatischen Situation und brauchen unbedingt Hilfe. Bisher haben die Behörden des Regimes nichts unternommen.
Ein Opfer der Überschwemmungen meinte gegenüber dem staatlichen Fernsehen: „Ihr kommt und berichtet hübsch, aber zensiert die Beschreibungen dessen, was wirklich passiert“. Nach seiner Aussage hat das Regime keine echte Hilfe geleistet, nachdem die Überschwemmungen die Provinz verheert haben.
Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), sprach den von der Überschwemmung betroffenen Bevölkerung ihr Beileid aus und erklärte: „Ich bitte die patriotische Jugend im Süden, euren von der Überschwemmung betroffenen Landsleuten in Hormusgan, Sistan & Belutschistan und Kerman beizustehen. Zehntausende sind von den Fluten bedrängt und haben ihre Behausungen verloren. Im Iran fehlt es an der grundlegenden Ausrüstung, um Hilfe zu bekommen“.

Das iranische Regime hat den Reichtum und die Vermögen der Menschen für seine repressiven, zerstörerischen und terroristischen Projekte ausgeplündert. Dennoch beschweren sich die Behörden des Regimes schamlos darüber, dass die von den Fluten betroffenen Provinzen keine Gabelstapler, Bulldozer und andere Ausrüstung haben, um die Fahrwege wieder her zu stellen.
Frau Rajavi hob die gegen das Volk gerichtete Politik hervor, die den Iran verheert habe, und meinte weiter: „Durch die Zerstörung der Umwelt, haben die Mullahs die Überschwemmungen verschlimmert und sie machen nichts, um den Opfern zu helfen. Sie haben den Reichtum der Nation verschwendet, um Projekte für Atomwaffen und Raketen und Kriegstreiberei voranzubringen, und unsere Landsleute wehrlos gemacht gegenüber den Naturkatastrophen im Iran“.