Die Vereinigten Staaten haben gedroht, alle Hilfen für den Libanon auszusetzen, wenn Beirut militärische Hilfe annimmt, die ihm vom iranischen Regime in der vergangenen Woche von Ali Shamkani,
dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, angeboten worden ist.
Ein Politiker, der anonym bleiben wollte, wurde von der libanesischen Zeitung Al Akhbar am Freitag mit der Aussage zitiert: Unmittelbar nachdem Shamkani in der vergangenen Woche angekündigt hatte, dass das iranische Regime der libanesischen Armee Waffen geben wolle, hätten die die USA eine ernst Warnung an libanesische Regierungsstellen geschickt.
Eine Quelle teilte Al-Akhbar mit, dass „die US Regierung direkt und indirekt damit gedroht habe, alle Hilfslieferungen für die libanesische Armee einzustellen und die Sicherheitskooperation zu beenden, wenn der Libanon gegen die Sanktionen gegen den Iran handelt und das iranische Angebot annimmt“.
„Die Botschaft der USA ist dieses Mal kristallklar: die Annahme dieser ‚Gabe‘ könnte das Ende aller Hilfe für die libanesische Armee bedeuten“, so steht es in dem Bericht.
Al Akhbar zufolge hat das iranische Regime angeboten, der libanesischen Armee „TOW (Panzerabwehr) Raketen und Raketenwerfer, Nachtsichtbrillen, 120 mm und 60 mm Mörsergranaten, Munition für T55 und T62 Panzer und Doshkla Maschinengewehre samt Munition“ zu schicken.
Die libanesische Hisbollah hat das iranische Regime für das Angebot von Waffen gelobt.
In der letzten Woche hat der Brigade General beim IRGC Mohsen Kazemeini, der Kommandeur beim Teheraner IRGC die derzeitigen Entwicklungen in der Region und die Bildung einer internationalen Koalition gegen ISIS als eine „historisch beispiellose Entwicklung“ charakterisiert.
„Der Irak und Syrien bilden die Frontlinien der Verteidigung des Iran und wir sollten sie nicht übersehen und die Entwicklungen in diesen Ländern ignorieren“, meinte er und fügte hinzu, die Vereinigten Staaten wollten nicht, dass das iranische Regime „eine zentrale Rolle in der Region des Mittleren Ostens spiele“.
Die libanesische Hisbollah kämpft in Syrien, um den Diktator Bashar al-Assad zu retten.
