Thursday, December 8, 2022
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Versammlung für überkonfessionelle Solidarität gegen Extremismus

Maryam Rajavi: Vertreibt das IRGC aus der Region und das Kleriker-Regime aus dem OIC
Am Abend des Samstag, des 3. Juni 2017, haben die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands Maryam Rajavi und eine große Zahl prominenter Persönlichkeiten aus Syrien, dem Jemen, aus Jordanien und Algerien an der Iftar Versammlung aus dem Anlass des Ramadan unter dem Titel „Überkonfessionelle Solidarität gegen Extremismus“ teilgenommen, die im zentralen Büro des Nationalen Widerstandsrates Iran in Auvers-sur-Oise, nördlich von Paris, abgehalten wurde.

Frau Rajavi gab ihrem Bedauern Ausdruck über Not und Trennungen, die das Leben der Nationen des Nahen und Mittleren Osten und Nordafrikas überschatteten, und rief alle Muslime, sowohl Sunniten als auch Schiiten, auf, sich in Solidarität zu vereinen und sich gegen das  velayat-e faqih Regime, das den Iran beherrscht, zu stellen, das der Feind aller Völker im Nahen und Mittleren Osten ist und das Epizentrum der Kriegslüsternheit und des Exports von Fundamentalismus in die Länder der Region. Sie schlug eine Initiative aus drei Bestandteilen vor und forderte alle Nationen in der Region auf, sie zu unterstützen: die Einstufung des Corps der Islamischen Revolutionsgarden als terroristische Organisation, den Ausschluss des iranischen Regimes aus der Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) und die Anerkennung des Widerstandes des iranischen Volkes zum Sturz der religiösen Diktatur der Mullahs und zur Etablierung der Freiheit.
Alle Muslime rief Frau Rajavi auf, sich zur Ablehnung eines Zwanges zu einer bestimmten Religion und überhaupt des Zwanges in der Religion zu vereinen und sich also gegen das Velayat-e faqih Regime zu stellen als dem gemeinsamen Feind aller Nationen in der Region. Dazu führte sie aus: „Der Geist des Islam verabscheut alle Formen von Zwang, Nötigung und gewaltsamer Entmündigung, die von dem verbindlichen Schleier zur vermittels Auspeitschung und Terror erzwungenen Verrichtung von Fastenzeiten und Gebeten, zur Verhinderung des Baus von sunnitischen Moscheen und besonders zur Auferlegung einer Regierung im Namen Gottes und des Islam reicht“.
Die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands lobte den Standpunkt, der bei dem arabisch islamischen amerikanischen Gipfel Riad bezogen wurden, und die Betonung in ihm, dass das iranische Regime die Quelle und der Ursprung des Terrorismus, der Kriegslüsternheit und des Fundamentalismus in der Region ist. „Das ist ein Standpunkt, der in die richtige Richtung geht und er sollte jetzt imstande sein, die Kriegslüsternheit und das Blutvergießen des Regimes zu beenden“.
Sie machte darauf aufmerksam, dass sich das Kleriker-Regime in den letzten 38 Jahren zwar gelegentlich auf vorgebliche Mäßigung zurückgezogen hat, dass das aber nichts geändert habe. „Die gleichbleibende Politik des Regimes in der gesamten Zeit seiner Herrschaft war eine einzige Verletzung der Menschenrechte  und war brutale Unterdrückung im Inland. Auf regionaler Ebene war das Regime ebenso immer bestrebt, diese Region mit Invasionen und der Ausbreitung von Fundamentalismus und dem Zwist der Konfessionen im Namen des Islam zu dominieren“.
Deshalb werde genau diese Politik des Dominierens und der Invasionen in den nächsten vier Jahren weitergehen, nachdem Rohani, der betrügerische Präsident des Regimes, sein Amt für eine zweite Periode übernommen habe. Der einzige Unterschied bestehe dieses Mal darin, dass die letzten Scheinwahlen die Risse und die Krise am Steuer des Regimes und auf der Ebene der Führung verstärkt haben und den Weg immer mehr für seinen Sturz bahnen.
Eine große Zahl an hochgestellten Politikern der Koalition der syrischen Opposition ebenso wie prominente poltische Persönlichkeiten aus anderen islamischen Ländern und Führer der muslimischen Gemeinschaft in Frankreich beteiligten sich an der Konferenz Überkonfessionelle Solidarität gegen Extremismus und hielten dort Reden. Dazu gehörten Nadhir Hakim, Generaldirektor der syrischen Oppositionskoalition; Nasr al-Hariri, Chef des syrischen Verhandlungsteams; Haitham Maleh, Chef des Rechtsausschusses in der Koalition; George Sabra, Vorsitzender des Nationalrates der Koalition; Taghrid al-Hejli, früherer Minister für Kultur und Familienangelegenheiten im Übergangskabinett; Moheveddin Banananeh, Bildungsminister im Übergangskabinett und eine große Zahl syrischer Persönlichkeiten, die in Frankreich wohnen.
Ferner das französische Parlamentsmitglied Dominique Lefevbre, Sid Ahmad Ghozali, früherer Premierminister von Algerien; Anissa Boumedienne, frühere First Lady von Algerien und islamische Gelehrte; Shiekh Taysir At-Tanimi, früherer Justizchef von Palästina; Walid Assaf, früherer Minister und MP als Vertreter der Parlamentarier-Delegation aus Palästina; Mohammad al-Haj, Vertreter einer Parlamentarier-Delegation aus Jordanien; Anwar Malik, Schriftsteller und früherer syrischer Reporter in den VAE; Khalil Meroun, Leiter der Moschee in Evry und einer der Vorsitzenden des französischen muslimischen Komitees gegen Extremismus und für Menschenrechte; Dahou Meskin, Generalsekretär des Rates der Imame von Frankreich und ebenfalls Vorsitzender des französischen muslimischen Komitees gegen Extremismus und für Menschenrechte; Taraveh Moudibou, Chef der Föderation der Muslime in Cergy; Abdullah Kalaf, Koordinator der Saad Hariri Bewegung in Frankreich; Ismail Khalilollah, algerischer Rechtsanwalt; Jean Abd-al- Wadoud Gouraud, französischer Islamgelehrter und Jalal Ganjeii, Vorsitzender des Ausschusses für religiöse Freiheit im NWRI gehörten auch zu den Rednern.
Mit der Konferenz war auch eine Fotoausstellung verbunden über den mutigen sechsjährigen Widerstand des Volkes von Syrien und einige schockierende Szenen der Verbrechen des iranischen Regimes  und seiner Verbündeten in dem Lande, die von den Teilnehmern gut angenommen wurde.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
3. Juni 2017