Wednesday, November 30, 2022
StartNachrichtenWiderstandVersammlung im Hauptquartier des NWRI aus Solidarität mit dem französischen Volk

Versammlung im Hauptquartier des NWRI aus Solidarität mit dem französischen Volk

Maryam Rajavi ruft alle Muslime auf, sich gegen Terror und Extremismus im Namen des Islam zu vereinen 

Bei einer Zeremonie, die am Samstag, dem 21. November zum Gedenken an die Terrorangriffe in Paris und aus Solidarität mit dem französischen Volk abgehalten wurde, hat die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands Maryam Rajavi wiederholt:

 

Die Tragödie vom 13. November hat demonstriert, dass es zwei Fronten gibt, die einander gegenüberstehen; freiheitsliebende Menschen und Verteidiger der Demokratie und der Trennung von Religion und Staat, tolerante und demokratische Muslime auf der einen Seite und Tyrannen, Wildgewordene, ISIS, Bashar Assad und das iranische Regime auf der anderen.

Frau Rajavi erklärte: Muslime, die an die Demokratie glauben, sind die wirksamste Kraft, die gegen die globale Gefahr des islamischen Fundamentalismus kämpfen und sie besiegen kann.

Sie rief alle Muslime auf, besonders die Muslime in Frankreich, sich in einer einheitlichen Front gegen den Terrorismus und Extremismus im Namen des Islam zu vereinigen.

 Bei dieser Solidaritätsveranstaltung im Hauptquartier des Iranischen Widerstands in Auvers-sur-Oise verwarf Frau Rajavi die Idee einer Kooperation mit Assad, um Daesh zu beseitigen. Sie äußerte: Schon die Existenz von Daesh war vom ersten Tag abhängig von Bashar Assad und dem iranischen Regime. Zwei Parteien werden durch den Abgang von Bashar Assad ernstlich beeinträchtigt. Die eine ist Daesh, der seine Brutstätte verlieren würde. Die andere ist das iranische Regime, dessen regionale Front zerbröckeln  und sich auflösen würde.

Frau Rajavi: Auf der einen Seite bringt Daesh Dutzende junger Männer um bei dem terroristischen Gemetzel in Paris, auf der anderen freut sich Teheran über dieses inhumane Verbrechen und droht, wenn Frankreich nicht das Fortbestehen der  Herrschaft von Bashar Assad  akzeptiere, würden noch mehr Angriffe auf den Weg gebracht.

Weiter sagte sie: Das Massaker an wehrlosen Menschen in Paris im Namen des Islam ist ein Angriff auf den Islam und auf die Muslime. Der Fundamentalismus im Namen des Islam – ob in der schiitischen Variante (verkörpert durch die Diktatur des velayat-e faqih im Iran) oder der sunnitischen Variante, die von Daesh praktiziert wird – ist der Feind der Menschheit. Sein Herz schlägt in Teheran unter der Herrschaft des religiösen Faschismus.  

Eine Reihe von politischen Persönlichkeiten, Menschenrechtsanwälten, gewählten französischen Volksvertretern und außerdem religiöse Würdenträger, die die muslimische Gemeinschaft des Landes vertreten, haben an der Veranstaltung teilgenommen und mehrere von ihnen hielten vor der Versammlung Ansprachen, so Ingrid Betancourt, die frühere Präsidentschaftskandidatin in Kolumbien, Alain Vivien, früherer Minister in Frankreich, Sylvie Fassier, Jean-Claude Jegoudez, Bruno Maçé, Bezirksvorstände und Mitglieder der Provinzräte, Jean Pierre Bequet, früheres Mitglied des Rates von Val d’Oise, Khalil Merroun, Oberhaupt der Moschee von Evry, Taoufiq Sebti, Vizepräsident des Rates der Muslime in Frankreich, Alima Boumediene, frühere französische Senatorin, Bilal Bely Mokono, ein Augenzeuge, der bei den Terrorangriffen in Paris verwundet worden ist, und Paulo Casaca, früheres Mitglied des Europäischen Parlaments.

Zu der Zeremonie gehörte außerdem, dass Teilnehmer Blumen zum Gedenken an die Opfer der Tragödie vom 13. November ablegten, dass man 130 Tauben fliegen ließ, die die 130 Menschen symbolisierten, die im Feuer des Fundamentalismus und Terrorismus in Paris ihr Leben verloren haben, und dass man sich einen kurzen Film über die Gedenkzeremonie in Camp Liberty für die Opfer der Angriffe in Paris ansah. Der Komponist und Dirigent Mohammad Shams und Hamidreza Taherzadeh, beide Mitglieder des Nationalen Widerstandsrats Iran, machten auch eine sehr schöne Aufführung zur Erinnerung an die Opfer.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

21. November 2015