Sunday, February 5, 2023
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Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Iran

NWRI – Unter Hinweis auf ‚300 Tausend Mann an Polizeikräften“, die in Alarmbereitschaft sind, hat der Polizeichef des iranischen Regimes am Samstag, dem 22. April, bekannt gegeben, dass die Cyber-Polizei während der Wahlen alle Kanäle von Telegram überwacht und dass man sich mit den kleinsten Verstößen befassen werde.
Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr vom 22. April hat der Polizeichef des iranischen Regimes Hossein Ashtari diese Neuigkeiten bekannt gegeben in einer Besprechung mit Korrespondenten über die Prioritäten der Polizei  für die Show der 12. Präsidentschaftswahlen.

Ashtari warnte sodann davor, irgendeine Art von Versammlung abzuhalten, und erläuterte dazu: „Versammlungen sollten autorisiert sein und die Polizei wird sich mit jeder Versammlung befassen, die ohne Erlaubnis stattfindet“.
Er fuhr fort: „Die Cyber-Polizei wird alle Kanäle (von Telegram) überwachen und sich mit allen befassen, die Gesetze verletzen“.
Abgesehen von der Praktikabilität der Überwachung ‚aller‘ Kanäle von Telegram erfolgt Ashtaris Warnung, nachdem Hossein Nejat, der stellvertretende Chef des Geheimdienstbüros der Revolutionsgarden, Hassan Rohani kritisiert und eingeräumt hat, dass der akustische Dienst in Telegram blockiert wurde, weil „wir sonst über alles die Kontrolle verlieren würden“.
Nejats Befürwortung der Blockade des akustischen Dienstes in Telegram kam wenige Tage, nachdem der Dienst im Iran blockiert worden ist.
Der neu hinzugefügte akustische Dienst in der populären Telegram App wurde am Freitag, dem 21. April durch Gerichtsbeschluss blockiert, zwei Tage, nachdem er aktiviert worden war.
Der Justizchef des iranischen Regimes Sadegh Larijani hat vor kurzem die Justiz- und Sicherheitsbeamten des Regimes aufgefordert, in Koordination mit dem Generalstaatsanwalt des Landes vorzugehen, um sich mit Demonstrationen oder ‚Turbulenzen‘, wie die Vertreter des Regimes das nennen, während der Wahlen zu beschäftigen.