Wednesday, February 8, 2023
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Warum zahlte Obama dem IRGC des iranischen Regimes

NWRI – Ein höherer Funktionär des IRGC gab bekannt, der Geheimdienst habe die Regierung der Vereinigten Staaten gezwungen, für die Freilassung von Jason Rezaian
1 400 000 000 Dollar zu zahlen. Davor hatte Donald Trump gesagt, die Vereinigten Staaten hätten für die Freilassung ihrer Bürger Lösegeld bezahlt.

Am 23. Februar berichtete die Nachrichtenagentur Mehr, der stellvertretende Chef des IRGC, Hossein Nejat, habe während einer Rede in Bushehr (im Süden des Iran) behauptet, daß der iranisch-amerikanische Journalist der „Washington Post“, Jason Rezaian, der ein Netz von Spitzeln aufgebaut habe, vom IRGC identifiziert und verhaftet worden sei.

Hossein Nejat stellte fest: Der frühere Außenminister der USA John Kerry habe mit seinem Geheimdienst den iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif aufgefordert, Jason Rezain freizulassen. Dafür zahlte die Regierung der USA 1 Milliarde und 400 Millionen Dollar Lösegeld.

Der stellvertretende Leiter des IRGC erklärte, der Iran habe es nicht vermocht, durch Bitten die Sanktionen aufheben zu lassen.

Damals war Donald Trump mit seiner Wahlkampagne beschäftigt. Er war einer der Hauptkritiker der von Barack Obama zur Freilassung von Bürgern mit doppelter Staatsbürgerschaft eingeschlagenen Politik. Er sagte, wenn er Präsident werde, so würden die USA an den Iran kein Lösegeld mehr bezahlen.

Jason Rezaian und seine Angehörigen haben kürzlich bei der Bundesjustiz der Vereinigten Staaten eine Beschwerde gegen das iranische Regime eingereicht. Diese Beschwerde, die auch von dem Gericht in Washington zu den Akten genommen wurde, handelt davon, daß der Iran sich Jason Rezaians bedient habe, um beim Austausch von Häftlingen die Oberhand zu gewinnen und zugleich die Regierung der USA bei den Nuklear-Verhandlungen zur Aufhebung von Sanktionen zu zwingen.