Sunday, January 29, 2023
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Anführer des iranischen Regimes unterweisen Diplomaten im Umgang im dem Terrorskandal

Laut Berichten aus dem Regime ging es zu einem großen Teil bei der jährlichen Versammlung von Botschafter und Vertretern der Mullahs im Ausland in Teheran Ende Juli darum, wie sie mit der Verhaftung des terroristischen Diplomaten in Deutschland umgehen, wie man den iranischen Widerstand auf internationaler Ebene bekämpfen kann und wie man die Moral der Diplomaten stärkt, damit diese nicht im Ausland zu Abtrünnigen werden und dort Asyl beantragen.

Auf der Versammlung der Vertreter nahmen Khamenei, Rouhani, Jahangiri und Zarif teil. Die ist in der Regel jedes Jahr der Fall. Zudem waren der Kommandeur der Quds Force, Soleimani, der Minister für Geheimdienste, Mahmoud Alavi, der Innenminister Rahmani Fazli, der Sprecher des Parlamentes, Ali Larijani, der Leiter der Justiz, Sadeq Larijani, der Berater von Khamenei, Ali Akbar Velayati, der Verteidigungsminister, Amir Hatami, der Leiter der Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, der Minister für Kultur und islamische Richtlinien, Abbas Salehi, der Leiter der Organisation für islamische Kultur und Richtlinien, Abuzar Ebrahimi Turkman sowie weitere Anführer des Regimes anwesend und hielten Reden.

Eines der Ziele dieses Treffens war die Koordination zwischen dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, dem Geheimdienstministerium und den Quds Force sowie den Agenturen, die für den Export von Extremismus, der Dämonisierung der iranischen Opposition, Spionage und der Vorbereitung von Terroranschlägen gegen die PMOI und den iranischen Widerstand zuständig sind.

Einige Vertreter aus Übersee äußerten ihre Sorge, dass in Regierungen, der Außenpolitik und den Medien über die Beteiligung von Diplomaten des Regimes in „ernsten Terrorakten“ und über deren „schwere Verletzung der Konvention von Wien“ berichtet wird. Alavi und Zarif sagten ihnen, wie sie mit „dem Fall Assadi“ umgehen sollen und sie regten an, dass man dies „als psychologische Kriegsführung und das Fabrizieren falscher Informationen“ titulieren soll, um so zukünftige Maßnahmen gegen die PMOI (hier als Heuchler bezeichnet) besser möglich zu machen. Sie wiesen die Vertreter des Regimes an, ihre Beziehungen mit den Geheimdienst- und Sicherheitsorganen in den Länder zu verbessern, in denen sie aktiv sind.

Laut eines internen Berichts der Revolutionsgarden ist ein Schlag gegen die PMOI „aus politischer, militärischer, sicherheitstechnischer und geheimdienstlicher Sicht eine Priorität des Regimes“. Ziel ist es, sie auf Reisen und Besuchen zu treffen. In einer Erklärung des Komitees für Anti – Terrorismus am 17. August hieß es, dass das Ministerium für Geheimdienste und die Quds Force Instruktionen erhalten habe, Terrorakte gegen die Mojahedin zu verüben und dafür Söldner einzusetzen, die keine Iraner sind.

Ein weiterer Punkt, der auf dem Treffen diskutiert wurde, war die Koordination zwischen Außenministerium und der ausländischen Vertreter mit den Revolutionsgarden und den Quds Force bei terroristischen Interventionen in der Region, vor allem im Irak, Syrien und Jemen. Die Vertreter in Übersee bekamen in der Hinsicht die Anweisung, wie sie diese Maßnahmen gegenüber Regierungen, dem Parlament, Parteien und der Presse in dem Gebiet ihres Einsatzes rechtfertigen.

Auf dem Treffen versuchten die Anführer des Regimes auch, die Diplomaten in der Moral zu stärken, die über die Aufstände und die Sanktionen und die Zukunft des Regimes besorgt sind. Der Oberste Sicherheitsrat des Regimes ist zudem besorgt, dass einige Vertreter des Regimes abtrünnig werden und Asyl in europäischen Staaten suchen könnten.

Nationaler Widerstandsrat Iran – Komitee für Sicherheit und Anti – Terrorismus

  1. August 2018