Sunday, January 29, 2023
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Geheimdienstministerium des iranischen Regimes: Ramin Hossein Panahi wird bald hingerichtet werden

NWRI – Am 26. Oktober teilte das Geheimdienstministerium des iranischen Regimes einem Familienmitglied eines seit 124 Tagen inhaftierten politischen Gefangenen mit, dass er vom Ministerium verhaftet wurde und dass seine Hinrichtung bald erfolgen wird.

Ramin Hossein Panahi wurde von Revolutionsgardisten des Regimes am 23. Juni in den Hüftbereich geschossen und verhaftet, als er seine Familie besuchen wollte.

Kurz danach wurde er in das Verhörzentrum des Geheimdienstes gebracht, wo man ihn mit unbehandelter Wunde folterte und verhörte.

Seit vier Monaten wartet seine Familie auf eine Information, wo sich der politische Gefangene befindet und nach mehreren Anfragen teilte man der Mutter von Ramin mit, dass er vom Ministerium verhaftet wurde.

Man sagte gegenüber der Familie:“ Er wird nirgendwo anders hin verlegt werden. Er hat keine Erlaubnisse für Besuche und sie sollten warten, bis wir ihnen Informationen über seine Hinrichtung und seine Beerdigung zukommen lassen. Sollten sie versuchen, ihn hier zu besuchen, dann hat das keinen Erfolg.“

Laut Berichten brach seine Mutter nach der Nachricht zusammen und wurde bewußtlos. Sie kam in ein Krankenhaus.

Ein anderer Bericht zeigt, dass Ramins’s Bruder, Afshin Hossein Panahi, von der Justiz des Regimes in Sanandaj zu 8 ½ Jahren Haft verurteilt worden ist. Der Aktivist für zivile Rechte, der eine lange Geschichte der Kooperation mit Umwelteinrichtungen hat, wurde verurteilt, weil er an der Nowruz Zeremonie teil nahm und mit einer der kuridischen Parteien zusammen gearbeitet hat.

Afshin Hossein Panahi wurde nach seinem Bruder am 26. Juni 2017 verhaftet. Die Verhaftung fand in seinem Haus statt.

Insane Reaction of the Revolutionary Guards (IRGC) to People’s Gathering in Pasargadae
Absurde Reaktionen der Revolutionsgarden (IRGC) auf die Versammlung des Volkes in Pasargadae

Pasargadae No. 4

Das klerikale Regime hat in diesem Jahr eine absurde Reaktion auf die Versammlung am 29. Oktober (7.Aban) und die Zeremonie zum Geburtstag von Cyrus dem Großen gezeigt. Alle repressiven Organe, vor allem die Revolutionsgarden, haben alle möglichen repressiven Tricks angewendet, um die Bürger von der großen Volksversammlung in Pasargadae abzuhalten.

Hier einige der Reaktionen:

1.    In einer Erklärung, die von der Polizei unterzeichnet wurde, wurde in absurder Weise erklärt, dass die Teilnahme an der Veranstaltung gegen Artikel 610 des Tazeerat Gesetzes (Buch 5 des Strafgesetzbuches des klerikalen Regimes im Iran) verstößt. In der Erklärung heißt es:“ Wenn sich zwei oder mehr Personen versammeln, um Verbrechen gegen die Sicherheit im Land oder außerhalb des Landes zu begehen, dann können sie mit einer Freiheitsstrafe von zwei bis fünf Jahren verurteilt werden, wenn man sie nicht zu Mohareb erklärt (Feinde von Gott).“

2.    Das Bataillon 302 der Bassidsch, bekannt als Komeil, hielt in Täbris vom 27. – 29. Oktober eine Kampfübung mit dem Namen „Fajr4“ ab. Die meisten dieser Bassidsch nahmen in ziviler Kleidung an der Übung teil.

3.    Die Armee der Fars Provinzen und sein Armeepersonal befanden sich in Alarmbereitschaft und Freistellungen wurden gestrichen.

4.    Unterdrückende Einheiten blockierten landwirtschaftlich bearbeitetes Land und postierten sich in anliegenden Ortschaften.

5.    An dem Kontrollpunkt der Eghlid’s Straße nach Safashahr versuchten die Garden, eine große Menge aufzulösen, die in Richtung Pasargadae ging. Es wurden Warnschüsse in die Luft abgegeben.

6.    An einigen Kontrollpunkten wurden die Halter von Fahrzeugen aufgefordert, eine schriftliche Erklärung zu unterzeichnen, dass sie in den nächsten 24 Stunden nicht nach Pasargadae gehen.

7.    Am letzten Kontrollpunkt nach Pasargadae ließ das Regime die gesamte Straße mit Sperrmaßnahmen versehen, unter anderem großen Nägeln, welche eine Fahrt in die andere Richtung nicht erlauben.

8.    Das Mullahregime ließ eine große Anzahl von Menschen verhaften und sogar einige Einheimische, die den Reisenden halfen, nach Pasargadae zu gelangen.

9.    In einigen Versammlungen auf den Straßen nach Pasargadae gab es Anti – Regierungsrufe. Zu ihnen gehörten „Tod dem Prinzip der Herrschaft des Velayat-e faqih (Oberster Führer).“

10.    Hossein Shariatmadari, der Vertreter von Chamenei, schrieb am Sonntag in der Zeitung Kayhan:“ Die Unterstützter des Tages des Cyrus sind die gleichen Kräfte wie heute die Hisbollah“. Er behauptete, dass der Cyrus Tag dazu da ist, um „eine montheistische Religion zu propagieren und um gegen die Unterdrückung des Volkes von der Tyrannei hinzuweisen“ und das hätte das Regime in der Form getan, dass es „heute Präsenz in der Region gezeigt habe und dabei den Widerstand (sprich Terrorismus und Fundamentalismus) unterstützt habe.“ Die Revolutionsgarden hingegen konnten ihren Ärger vor den Anti – Regierungsrufen und dem Slogan „Tod dem Velaya-e faqih“ nicht verbergen und sagten:“ Wären die Teilnehmer wirklich pro-Cyrus und ihre Absichten wahr, dann hätte sie eher „Tod für Amerika und Tod für Israel“ rufen müssen.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
29. Oktober 2017