
NWRI – Nach der Explosion von zwei Bomben starben 1983 insgesamt 241 US Servicemitarbeiter sowie 58 französische Militärmitarbeiter und sechs Zivilisten. Hunderte Menschen wurden verletzt. Im Oktober des gleichen Jahres fuhr ein Wassertanker mit einem Selbstmordattentäter an Bord in eine Basis der US Marines. Rund 1000 Kilogramm Sprengstoff explodierten. Zum Anschlag bekannte sich eine islamistische Jihad Gruppe mit Verbindungen zum iranischen Regime.
Zwei Jahrzehnte später huldigen die Islamischen Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC) mit der Errichtung eines Monumentes diesen Anschlag. Das Denkmal befindet sich auf dem Behesht-e Zahra Friedhof in der iranischen Hauptstadt. Es steht auf einer speziellen Sektion für „die Märtyrer der islamischen Welt“
Drei Jahrzehnte nach dem Angriff wurden die Revolutionsgarden endlich vom Finanzministerium der USA als das gelistet, was sie sind, eine terroristische Organisation.
Das iranische Regime exportiert Terrorismus und entfacht stets Kriege in der Region, wo sich das Regime zu dieser Zeit befindet. Es hat eine zentrale Kommandobasis im Libanon, welche auch örtliche Söldner benutzen können.
Anfang der 80er Jahre entsendete der damalige Oberste Führer, Chomeni, Mohsen Rezaee als damaligen Kommandeur der Revolutionsgarden in den Libanon, um den terroristischen Anschlag zu planen.
Die libanesische Hisbollah erlangte 1983 die Kontrolle über die Sheikh Abdullah Basis und diese wurde später das Kommandozentrum der Revolutionsgarden im Libanon. Von dort aus wurden die Einheiten der Hisbollahs aus dem Iran instruiert und von dort aus wurde auch der Bombenanschlag der berüchtigten terroristischen Gruppe Imad Mughniyah in Beirut organisiert.
Die Revolutionsgarden gaben die Befehle für den Bombenanschlag in Beirut an Ali Akbar Mohtashemipour weiter, der damals der Botschafter des iranischen Regimes in Syrien war. Nach seinem O.K. wurden die Befehle zurück an die Agenten der Revolutionsgarden in Beirut geschickt.
Die Islamische Jihad Organisation, die für den Anschlag die Verantwortung übernahm, wurde von den Revolutionsgarden und der libanesischen Hisbollah kontrolliert und agierte als eine Einheit für besondere Einsätze.
Das iranische Regime ist stolz auf diesen terroristischen Anschlag und macht daraus auch kein Geheimnis. In den Medien werden die Taten und die Personen, die für den Anschlag im Namen des Iran verantwortlich waren, bejubelt. So schreibt zum Beispiel die Webseite Raz-e-Khoon, eine staatliche Medienanstalt, über den Anschlag von Beirut:“ Zwei massive Explosionen, sechs Minuten voneinander getrennt, legten die dortige US Marinebasis und eine US Militäreinrichtung der Franzosen in Schutt und Asche….Diese heroische Tat…gegen die Basen der USA und Frankreichs in Beirut war ein schwerer Schlag für den Westen und sie mussten danach gedemütigt den Libanon verlassen.“
Ein Richter in den USA verurteilte das iranische Regime zur Zahlung der Schäden und einer Entschädigung von mehr als 800 Millionen $ an die Familienangehörigen der Opfer des Anschlages von 1983. Es gab danach einige weitere Urteile in dieser Hinsicht. Der Iran ging jedes Mal in Berufung und unterlag jedes Mal.
Es dauerte Jahrzehnte, doch nun sind die Revolutionsgarden endlich als terroristische Gruppe gelistet worden. Zuvor konnte es seine terroristischen Aktivitäten viele Jahre lang verbergen, doch nun ist diese Zeit vorbei.
