Saturday, November 26, 2022
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Iran: Politischer Gefangener Ali Moezzi ins Zwangsarbeitslager von Fashafouyeh verlegt – Aufruf zu seiner Rettung

Der iranische Widerstand warnt vor dem Risiko des Todes des politischen Gefangenen Ali Moezzi und ruft alle internationalen Menschenrechtsorganisationen und insbesondere den Hochkommisar für Menschenrechte, den Sonderbeauftragten für die Menschenrechtslage im Iran, die Sonderberichterstatter für freie Meinung und Religionsfreiheit sowie die Arbeitsgruppe über willkürliche Verhaftungen auf, sofortige Maßnahmen einzuleiten, damit sich mit seiner Situation befasst wird, nachdem er ins Exil ins Fashafouyeh Gefängnis verlegt wurde.

Am 1. Mai wurde Moezzi plötzlich von seiner Einzelhaft in Zelle 209 im Evin Gefängnis ins Gefängnis Fashafouyeh in Hassan Abbad im Süden von Teheran verlegt. Seine Haftstrafe wurde bereits vor zwei Jahren abgesessen, doch die Henker ließen ihm im Gefängnis und produzierten neue Fälle gegen ihn, damit sie ihn weiter schikanieren und foltern konnten. 

Das inhumane Mullahregime benutzt das Fashafouyeh Gefängnis als Zwangsarbeitslager für politische Gefangene im Exil. Moezzi (66) kam dorthin, um ihn dort zu Tode zu foltern. Nach all den Jahren der Inhaftierung und Folter leidet er an mehreren Krankheiten, darunter Krebs und Darmverschluss.

Sohrab Soleimani, der Bruder des berüchtigten Revolutionsgardisten Quassem Soleimani, leitet dieses Gefängnis. Dort herrschen nicht einmal minimalste Lebensstandards für die Gefangenen. Patienten, die dorthin kommen, haben keinerlei Versorgung und sie sterben. Es gibt für 10 Gefangene ein Bett und 70 Insassen stapeln sich in den engen Zellen oder müssen in erbärmlichen Gesundheitszuständen auf dem Fluren schlafen. Die Wasserzufuhr in dem Gefängnis ist zudem ständig unterbrochen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
2. Mai 2017