Sunday, December 4, 2022
StartNWRI-ErklärungenIrans WiderstandKermanshah: Demonstranten rufen: „Tod dem Diktator“ und „Brot, Arbeitsplatz, Freiheit“

Kermanshah: Demonstranten rufen: „Tod dem Diktator“ und „Brot, Arbeitsplatz, Freiheit“

In Solidarität mit dem Aufstand der Einwohner von Mashhad und ihrer Demonstration:

„Nein zu den hohen Preisen“ gehen die Einwohner von Kermanshah seit dem Morgen von Freitag, dem 29. Dezember auf die Straße und rufen: „Tod dem Diktator“, „Habt keine Angst, habt keine Angst, wir sind alle zusammen“, „Tod für Rouhani“, „Die politischen Gefangenen müssen befreit werden“. Die Zahl der Demonstranten nimmt zu. Inzwischen haben die Sicherheitskräfte und die Aufstands-Polizei die Stadt dicht besetzt. Eine besondere Einheit versucht mit Wasserwerfern, die Menschen zu zerstreuen. Doch sie verlassen nicht den Ort der Versammlung, sondern treten der Polizei mit dem Ruf: „Unverschämt, unverschämt!“ entgegen. Unterwegs riefen die Leute auch: „Das Volk ist arm, der Führer lebt wie Gott“, „Weder Gaza noch Libanon, mein Leben gilt dem Iran“, „Brot, Arbeit, Freiheit“ und „Nein zu den hohen Preisen“. 

 

In Mashhad hat das Regime aus Furcht vor einer weiteren Demonstration in den Straßen und auf den Plätzen der Stadt die Aufstands-Polizei und Truppen des IRGC mit voller Ausrüstung stationiert. Sie fahren auf Motorrädern und in Autos; in verschiedenen Teilen der Stadt sind Wasserwerfer stationiert. In Teheran, Kerman und Tabriz wurden die repressive Aufstands-Polizei und Motorradfahrer in Stellung gebracht; so soll die Bildung einer Protestbewegung auf den Hauptplätzen und den Kreuzungen der Stadt verhindert werden. 

 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

29. Dezember 2017