Saturday, November 26, 2022
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Während des Aufstands im Iran wurden mehr als 200 Personen getötet

Maryam Rajavi fordert den Generalsekretär der Vereinten Nationen auf, eine Sitzung des Sicherheitsrates anzuberaumen

Pressemitteilung – Aufstand im Iran – Nr. 19

Während des landesweiten Aufstands wurden mehr als 200 Demonstranten getötet und tausende verletzt.

Am 1. November 2017 erklärten die Revolutionsgarden, es seien 1000 Personen verhaftet worden; doch die wirkliche Zahl liegt noch weit höher.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), forderte angesichts der Zahlen der Getöteten und Verletzten den Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, auf, den Sicherheitsrat über die Schandtaten ins Bild zu setzen, die von der den Iran beherrschenden religiösen Diktatur, ihrem Höchsten Führer Ali Khamenei und dem IRGC begangen wurden. Sie drängte ihn dazu, eine außerordentliche Sitzung des Rates einzuberufen. Es ist – so unterstrich Frau Rajavi – absolut nicht hinzunehmen, wenn zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die im Iran jeden Tag begangen werden, nichts gesagt wird. Und sie fuhr fort, der Sicherheitsrat müsse das Regime und seine Führer für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich machen, und sie müßten vor Gericht gestellt werden.

Die Märtyrer sind in der Regel junge Erwachsene und Teenager; viele von ihnen wurden in Kopf und Brust geschossen. Die Zahl der Toten ist in Wirklichkeit weit größer. Das Regime bedient sich einer Reihe von Tricks, um die wirklichen Zahlen zu verheimlichen. In vielen Fällen werden die Leichen der Toten von den repressiven Truppen ihren Angehörigen nicht übergeben; sie weigern sich sogar, sie dem Amt des Anklägers zu übergeben und begraben sie stattdessen an unbekannten Orten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
18. November 2019