Wednesday, December 7, 2022
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Arabische Menschenrechtsorganisation unterstützt Ashrafbewohner

Ashraf CityNWRI – Die arabische Organisation für Menschenrechte (AOHR) hat eine Erklärung bekannt gegeben, in der sie Garantien für die Bewohner von Ashraf auf der Basis des Non – Refoulement, dem internationalen Menschenrecht und der Genfer Konventionen fordert. Sie bat ebenfalls die UN, ihre Rechte festzulegen und zu überwachen, damit sie auch eingehalten werden. Die AOHR hat ihr Hauptquartier in Kairo (Ägypten) und hat einen Beratungsstatus beim Wirtschaftsrat der UN und im sozialen Rat (ECOSOC).
Die Erklärung der Organisation verurteilt auch den Druck des iranischen Regimes und die Handlungen gegen Ashrafbewohner und ergänzt:

Die Bewohner von Ashraf sind politische Flüchtlinge und sind damit auf der Basis der internationalen Flüchtlingskonvention geschützt. Ihre Rückkehr in den Iran bedeutet die Bedrohung von Folter und Tod.

Dies ist besonders ernst zu nehmen, seitdem eine Anzahl von inhaftierten Gefangenen der Mitglieder der PMOI im Evin Gefängnis gehängt wurden. Weiterhin berichten exiliranische Gruppen davon, dass eine Vielzahl von Verwandten im Iran verhaftet wurde.

Die AOHR betont: Die Vertreibung von Ashrafbewohnern verletzt das Prinzip des Non – Refoulment der internationalen Flüchtlingskonvention, der Konvention gegen Folter und das internationale Menschenrecht (IHL).

Die AHOR ruft die Regierung im Irak und in den USA auf, die Rechte der Ashraf Bewohner zu respektieren. Sie drängt den UN Generalsekretär und den Sonderbeauftragten des UN Generalsekretärs für den Irak, notwendige Maßnahmen zu verabschieden, um Garantien für die Ashrafbewohner sicher zu stellen.

Die AHOR wurde im Jahr 1983 als regionale Nichtregierungsorganisation (NGO) mit dem Ziel der Vertretung und des Schutzes der Menschenrechte in der arabischen Welt in Zusammenhang mit den internationalen Standards gegründet.

1989 bekam die Organisation einen Beraterstatus im UN Wirtschafts- und Sozialrat. Im selben Jahr bekam sie auch den Überwachungsstatus bei der Afrikanischen Kommission für Menschenrechte. Nach einer Vereinbarung mit der ägyptischen Regierung bekam die AOHR ihr Hauptquartier im Mai 2000 in Ägypten.

Die AOHR hat sich nicht zur Aufgabe gesetzt, politisch aktiv zu sein, sie protestiert gegen Gewalt und Menschrechtsverletzungen durch Regierungen und lokale Gruppen im Kontext des nationalen und internationalen Rechts.

Der AOHR Generalsekretär sitzt in Kairo. Die Organisation hat Vertretungen in acht arabischen Ländern, dazu gehören Algerien, Ägypten, Kuwait, Marokko, Tunesien und Jemen. In anderen Ländern haben sie spezielle Mitarbeiter. Sie ist auch in Österreich, Kanada, Deutschland und Großbritannien aktiv.