Tuesday, February 7, 2023
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TAPFERE IRAKER ZÄHLEN MEHR ALS MARIONETTENREGIERUNG

Brian Binley is a Member of Parliament from the United Kingdom's Conservative Party and a member of the British Parliamentary Committee for Iran FreedomVon Brian Binley (Parlamentarier)
Quelle: The Cornerstone Group

Das Ergebnis der irakischen Wahlen wird vom gestürzten Premierminister Nuri-al Maliki angefochten, der zuvor erklärt hatte, dass die Wahl frei und fair verlaufen sei, doch jetzt, wo die Niederlage da ist, wird das Gegenteil erklärt. Vielleicht geschieht das, weil sein Hauptkonkurrent Ayad Allawi gewonnen hat. Allawi schlug Al-Maliki mit 91 zu 89 Sitzen im Parlament, in dem insgesamt 325 Sitze zu vergeben sind. 

Al- Maliki sollte auch daran glauben, wenn er von weitreichendem Betrug spricht. Er selbst hat die meisten Dinge angeordnet! Der schottische Abgeordnete Struan Stevenson erklärte, dass er nach der Bekanntgabe seiner E-Mail und der Bitte, dass sich Iraker bei Wahlbetrugsvorwürfen melden sollen, Hunderte Briefe und Mails aus dem Irak und auch außerhalb des Landes bekam. Stevenson ist der Vorsitzende der Kommission des EU Parlamentes für die Beziehungen mit dem Irak und versuchte ein Team von Wahlbeobachtern aufzustellen, die im Irak vor Ort sind, doch die Erlaubnis wurde von den Sicherheitskräften abgelehnt. Statt dessen nutzte er also das Internet als eine Art ad hoc Wahlkommision. Die Ergebnisse dieser Aktion sind besorgniserregend.

Das iranische Regime, dass sich schon immer in die irakischen Angelegenheiten einmischte, hat Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um die säkularen und nationalistischen Parteien von dem Gewinn von Sitzen abzuhalten. Dazu gehörte vor allem die illegale Sperrung von fast 500 Kandidaten zur Wahl unter der Anschuldigung, sie wären Sympathisanten der früheren Baath Partei. In Wirklichkeit wurden die meisten Kandidaten gesperrt, die eine oppositionelle Haltung zum iranischen Regime einnahmen und die sich gegen die Einmischung des Iran aussprachen! Wichtige Persönlichkeiten aus dem säkularen Lagen wurden verhaftet. Große Summen aus dem Iran flossen, um Stimmen zu kaufen und in einem Fall wurden sogar Waffen an Bewohner geliefert, damit sie die pro-iranischen Kräfte wählen.

Ein  hochrangiges Mitglied der al-Maliki Administration fuhr extra nach Brüssel, um Stevensson von Stimmenkauf zu unterrichten und ihm vom Ausmaß der Korruption und der Betruges zu informieren, der eine freie Wahl boykottiert.

Zehntausende Iraker in Europa durften nicht an der Wahl teilnehmen, weil sie angeblich nicht ausreichende Unterlagen besitzen.

 Nach Berichten, die von Irakern an Stevensson geschickt wurden, wurde am Ende der Wahl die Beobachter aufgefordert. Die Wahlstationen zu verlassen, die Türen wurden geschlossen und Urnen mit pro-Maliki Stimmen wurden heran geschafft, pro-Allawi Stimmen unkenntlich und damit ungültig gemacht.

Stevenson hat einen 40 Seiten langen Bericht mit schwersten Anschuldigungen an die EU Außenbeauftragte Baronin Ashton geschickt. Die Delegation für die Beziehungen mit dem Irak bat ihn, eine Kopie des Berichtes an die unabhängige Wahlkommision (IHEC) in Bagdad zu schicken, damit die Vorwürfe untersucht werden.

 Trotz all der Pläne von al-Maliki und seiner iranischen Verbündeten, der Bombenanschläge, der Todesdrohungen und Einschüchterungen, stoppten Millionen couragierter Iraker diese Kräfte und wählten eine säkulare, nationale Bewegung. Sie waren der Jahre der Gewalt überdrüssig, der vielen Jahre der Korruption und des steigenden Einflusses des Iran. Die tapferen Iraker gingen zu den Wahlurnen und stimmten gegen al-Maliki und seine Unterstützer. Hätte Stevenson den Wahlbetrug zu Beginn der Wahl nicht aufgedeckt, dann hätte Maliki wohl gewonnen. Doch die Medien verfolgten diese Fälle und stoppten damit das Ausmaß des Wahlbetruges.

Al-Maliki fordert nun eine komplette Neuauszählung jeder Stimme. Dies hieße, 400.00 Wahlhelfer wieder zu aktivieren und dies gäbe der al-Maliki Fraktion sicher eine erneute Chance, Dinge zu manipulieren, um ein anderes Ergebnis hervor zu rufen.

Währenddessen fährt die EU, die US und die UN damit fort, weiter die Rolle der drei weisen Affen zu spielen! Sie sehen keinen Teufel, hören und sprechen nicht über ihn. Die Berichte über die Beziehungen zwischen der betrügerischen Wahl und dem Aufflammen der Gewalt hält die USA nicht davon ab, ihren Truppenabzug weiter zu vollenden, statt dessen wird verkündet, die Wahl sei weitgehend fair verlaufen.

Al-Maliki mag vielleicht sogar wieder Premierminister werden, aber er wird weder die Unterstützung der Mehrheit des Irak haben, noch der Interessen des Westens.

Wenn mehr Menschen wie Struan Stevenson ihren Kopf über den Rand heben, dann muss  sich der Westen aufgrund von Beweisen von seinen Wunschdenken verabschieden.
 
Brian Binley ist ein Mitglied der konservativen Partei im Parlament für Northhampton Süd

http://cornerstonegroup.wordpress.com