Wednesday, December 7, 2022
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Treffen mit Erzbischof von Finnland

Bei ihrem Besuch in Finnland im März 2010 besuchte die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, Maryam Rajavi, die Kathedrale in Turku und traf sich mit dem Erzbischof der evangelisch lutherischen Kirche von Finnland.  Nach dem Treffen veröffentlichte die Diözese folgende Erklärung (Übersetzt in Deutsch):

Erzbischof Paarma trifft Maryam Rajavi, die Anführerin der iranischen Opposition

 

Die Anführerin des Nationalen Widerstandsrates Iran beendete ihren Besuch in Finnland mit dem Besuch der Kathedrale in Turku. In der Kathedrale betete Frau Rajavi in aller Stille für Jesus Christus in die Jungfrau Maria. Maryam Rajavi, die Muslimin ist, bekam ihren Namen von der Mutter Jesu.

Die Anführerin des in Paris sitzenden NWRI traf sich mit Erzbischof Paarma und diskutierte mit ihm die Situation im Iran. Sie äußerte dabei ihre Sorge über die Situation der Bewohner von Camp Ashraf im Irak, die von irakischen Sicherheitskräften angegriffen wurde und im Hinblick der Tatsache, dass die USA seine Verpflichtungen in dieser Angelegenheit nicht erfüllt.

Eine Gruppe von UN Beobachtern ist aktuell vor Ort und sondiert die Situation. Dennoch seinen seine Befugnisse, so die Exilanführerin, nicht weitreichend genug und die Verantwortung zum Schutz der Bewohner von Ashraf müsse vollständig von der UN erfüllt werden.
Frau Rajavi traf sich auch mit Parlamentariern und Nicht – Regierungsorganisationen in Helsinki, um dort die Option eines demokratischen Wandels durch das iranische Volk zu diskutieren. Sie äußerte ihre Enttäuschung, dass die wirtschaftlichen Interessen der dominierende Faktor in den Beziehungen zwischen dem Iran und den westlichen Regierungen ist.

Maryam Rajavi glaubt, dass die Anhänger der verschiedenen Religionen erkennen sollten, dass sie universelle moralische Werte enthalten, die Menschen überall inspirieren. Sie bat die finnischen Christen, für die Jugendlichen und die Frauen zu beten, die im Moment inhaftiert sind und im Iran gefoltert werden.

Bei dem Treffen äußerte die iranische Exilanführerin ihren Wunsch, dass sie Erzbischop Paarma in einer Kirche in Teheran in naher Zukunft treffen kann.

Der Erzbischof äußerte sein tiefes Bedauern und seine große Sorge über die Menschenrechtssituation im Iran und dem Status von religiösen Minderheiten in diesem Land unter dem fundamentalistischen Regime.

Er äußerte auch seine Hoffnung, dass die finnische Regierung ihren Einfluß in der EU und der UN nutzt, um eine aktivere Rolle in der Iran – Frage zu übernehmen.
Maryam Rajavi wurde 1953 in Teheran geboren. Sie führt eine populäre Bewegung an, die früher gegen den Schah und jetzt gegen das aktuelle islamische Regime kämpft.

Frau Rajavi lebt seit 1982 in Paris im Exil. Der Nationale Widerstandsrat Iran will eine säkulare und demokratische Regierung im Iran installieren, die Menschenrechte respektiert und die Kirche und Staat trennt.