Wednesday, November 30, 2022
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US Botschafter versucht Ängste iranischer Dissidenten zu beruhigen

September 10, 2009  - In a U.S. House hearing Congressman Ted Poe, holds the pictures of 36 PMOI members who were abducted by the Iraqi forces during against Camp Ashraf. he expressed skepticism about Iraq's intention to live up to its assurances. "It doesn't appear that they have been treated humanely if 11 of them were murdered and 36 others were arrested," Poe said.Quelle: Agenturen
WASHINGTON – Christopher Hill, der US Botschafter im Irak, äußerte sich am Donnerstag vor Politikern, die befürchten, dass die Sicherheit von mehr als 3000 iranischen Dissidenten in einem Camp im Irak gefährdet ist.

Hill stand Rede und Antwort vor dem auswärtigen Ausschuß des Repräsentantenhauses. Es sagte, dass die US Regierung daran arbeite, dass die 36 Mitglieder der Volksmojahedin (PMOI/MEK), die nach einem tödlichen Überfall der Iraker Ende Juli verhaftet wurden, nicht in den Iran abgeschoben werden.

Circa zwei Duzend Verwandte von Bewohnern des Camps, darunter auch Angehörige der 11 Personen, die bei dem Angriff starben, nahmen als Zuhörer bei der Anhörung in Washington teil. Nach der Anhörung gingen einige zu Hill und baten ihn, die Bewohner zu schützen.

Hill schwor, dass er weiter Druck auf die irakische Regierung macht – die Mojahedin behaupten, der Angriff erfolgte auf Anfrage von Teheran – damit sie ihre Versicherungen über eine humane Behandlung der Bewohner und der Ablehnung der Ausweisung in den Iran einhalten.

Washington erhielt diese Versicherungen, als der Irak die Souveränität über das Camp (nordöstlich von Bagdad) am 1. Januar erhielt, nachdem das UN Mandat für die Verantwortung der USA über das Camp auslief.

 „Wir sind an der Einhaltung ihrer Menschenrechte interessiert“, sagte Hill gegenüber dem Kongressabgeordneten Tod Poe, der mit anderen Mitgliedern des Komitees seine Sorge über die Sicherheit der Bewohner des Camps ausdrückte.

„Wir sind auch daran interessiert, dass sie nicht gewaltsam in den Iran abgeschoben werden. Es ist meine Überzeugung, dass die irakische Regierung unsere Bedenken in dieser Hinsicht respektieren wird und mit uns daran arbeitet.“, sagte Hill.

„Das heißt, sie sollen die Souveränität über ihr eigenes Land ausüben dürfen. Aber diese Souveränität sollte nicht auf Kosten der Menschenrechte oder einer Ausweisung gehen“, sagte Hill.

„Herr Abgeordneter, ich kann ihnen versichern, dass wir weiterhin sehr wachsam in dieser Angelegenheit sein werden“, ergänzte Hill.

Poe hatte seine Skepsis über den irakischen Willen zur Einhaltung der Versicherungen geäußert. „Es sieht nicht so aus, als würden sie (Bewohner von Ashraf) human behandelt werden, wenn 11 von ihnen ermordet werden und 36 verhaftet sind“, sagte Poe.

Majid Roshani, der Sprecher des US Komitees für die Bewohner von Camp Ashraf sagte, dass seine Gruppe von den USA fordert, dass sie so lange Truppen im Camp behalten, bis die UN dort sein kann, um zwischen den Bewohnern und den irakischen Behörden zu vermitteln.

Foto: 10. September 2009 – Bei einer Anhörung vor Kongressabgeordneten hält Poe die Bilder der 36 von irakischen Einheiten entführten PMOI Mitglieder hoch. Er äußerte seine Skepsis über den Willen der Iraker zur Einhaltung seiner Versicherungen. „Es sieht nicht so aus, dass sie die Bewohner human behandeln, wenn sie 11 von ihnen ermorden und 36 verhaften“, sagte Poe.