Friday, February 3, 2023
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Der terroristische Mörder des Menschenrechtsaktivisten Kazem Rajavi vertritt das iranische Regime im UN-Menschenrechtsrat

NWRI – Ein Mörder des iranischen Regimes, der vor 23 Jahren den Mord an Professor Kazem Rajavi, einem Aktivisten der Menschenrechte und des Widerstands, kommandierte, vertritt das iranische Regime im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, der diesen Monat in der Schweiz tagt. Mohammad Mehdi Akhondzadeh-basti leitet während der Konferenz die iranische Delegation; die Konferenz findet vom 25. Februar bis zum 22. März in Genf statt.

Doch im April 1990 gehörte Akhondzadeh-basti – gegenwärtig stellvertretender Minister für Justiz und internationale Beziehungen – einer terroristischen Gruppe an, die am hellichten Tage Herrn Professor Rajavi niederschoß, während er zu seinem in dem schweizerischen Dorf Coppet gelegenen Haus fuhr.

Herr Professor Rajavi war nach der iranischen Revolution von 1979 der erste Botschafter des Iran bei den Vereinten Nationen in Genf. Bald nach seiner Ernennung trat er zurück – aus Protest gegen die „repressive Politik und die terroristischen Handlungen der im Iran herrschenden Geistlichen“.

Er blieb in Genf, um Proteste gegen die in seiner Heimat begangenen Massenhinrichtungen, willkürlichen Verhaftungen und Folter zu organisieren. Er wurde zu einem Vertreter des Nationalen Widerstandsrates des Iran und Dozenten an der Universität der schweizerischen Stadt.

Seine Arbeit bewog Khomeini dazu, seinen Tod anzuordnen. 1986 schickte er 12 Mörder in Lager zur Ausbildung von Terrorismus und Mord – in Lavizan bzw. Abyek.

Erst drei Jahre später entstand der Plan, Professor Rajavi zu ermorden, der inzwischen den Ehrentitel eines „Märtyrers der Menschenrechte“ erhalten hatte.

Während einer Sitzung, an der leitende Beamte der iranischen Geheimdienste, Kommandeure der Quds-Truppe und auch Akhondzadeh-basti teilnahmen, wurde über drei Möglichkeiten, Professor Rajavi zu ermorden, diskutiert.

Die erste hätte darin bestanden, Rajavi mit seiner ganzen Familie in seinem Haus zu ermorden.

Die zweite sah vor, daß man in seinem Auto eine Bombe anbrachte und zwischen ihr und den Bremsen oder der Zündung einen Kontakt herstellte, so daß sie detonieren würde, sobald die Geschwindigkeit auf 40 km/h gestiegen wäre.

Nach dem dritten Plan sollte er auf dem Weg von oder zu seinem Haus ermordet werden.

Während einer Sitzung, an der der neue Präsident des iranischen Regimes Rafsanjani, Ali Khamenei, Mullah Mohammad Hejazi, Leiter des Ausschusses für besondere Angelegenheiten, Falanian, Geheimdienstminister, Außenminister Velayati, der frühere Geheimdienstminister Reyshari sowie der Chef des IRGC Mohsen Rezaei teilnahmen, wurde das für die Operation nötige Geld bewilligt.

Am 30. August 1989 kam eine erste Gruppe, geleitet von Akhondzadeh-basti und seinem Kameraden Saeed Hemati mit Diplomatenpässen nach Genf, um die Planung zu überprüfen. Darnach wurde der zweite Plan – der einer Autobombe – verworfen, und man begann, an dem ersten und dritten Plan zu arbeiten.

Am 18. Oktober 1989 kam erneut eine Gruppe nach Genf und versuchte, den ersten Plan – Mord an der ganzen Familie Rajavi – auszuführen. Doch Kazem war auf Reisen; daher wurde der Plan aufgegeben.

Am 31. Januar 1990 kam die zweite Kampfgruppe nach Genf, doch wegen interner Streitigkeiten wurde auch ihr Plan fallen gelassen.

Darnach flogen, am 10. April 1990, sechs Terroristen mit Iran Air nach Genf. Auch Mohammad-Ali Hadi Najaf Abadi, der Botschafter des Iran in den Vereinigten Arabischen Emiraten, kam, acht Tage später, nach Genf. Er benutzte dabei einen Diplomatenpaß mit der Nummer 006588 und stieg in demselben Hotel ab.

Die beiden Männer beaufsichtigten die Operation, durch die der 56 Jahre alte Professor Rajavi getötet werden sollte. Er wurde während seiner Heimfahrt am 24. April 1990 um 11. 50 Uhr erschossen. Akhondzadeh-basti, Abadi und eine Reihe anderer bekannter Terroristen kehrten am Abend desselben Tages mit einer Boeing 737 von Iran Air nach Teheran zurück.

Der Professor war der ältere Bruder des Anführers der iranischen Opposition Massoud Rajavi. Er arbeitete intensiv an der Verteidigung der Menschenrechte im Iran. Er besaß sechs Ehrendoktortitel in Recht, politischer Wissenschaft und Soziologie von Universitäten in Paris und Genf.

Nach längerer Ermittlung fanden die schweizerische Justiz, Regierungsvertreter und der leitende Magistratsbeamte Roland Chatelain heraus, daß 13 iranische Agenten mit „Dienstausweisen“ in die Schweiz gekommen waren, um Professor Rajavi zu ermorden. Sie bestätigten die Rolle, die das iranische Regime unter Akbar Hashemi Rafsanjani bei diesem Mordanschlag gespielt hatte.