Tuesday, February 7, 2023
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IRGC macht den Amerikanern das Leben in Afghanistan schwer

Originaltext von Reza Shafa
Nach einem Geheimbericht aus dem Personalbüro für den Höchsten Führer Ali Khamenei bereiten sich die Iranischen Revolutionären Garden (IRGC) auf ein neues Projekt in ihrem Nachbarland Afghanistan vor. Um den Aufenthalt der Truppen dort so kompliziert wie nur möglich zu machen, arbeitet die IRGC seit vergangenem Jahr emsig an neuen Taktiken. Die Erfahrungen der IRGC im Libanon dienen dabei als blueprint. Wieder wird der Aufbau humanitärer Organisationen als Gesellschaften, Workshops etc. geplant.

Damit der Plan funktioniert, tritt Khatme Base, das östliche Kommando der IRGC, in Aktion. IRGC versucht seine wirklichen Absichten zu verschleiern, in dem es vorgibt, in Wiederaufbauprojekte wie Autobahnen, Krankenhäuser, Kraftwerke und anderes in A Afghanistan eingebunden zu sein. Die vom Krieg geschüttelte Nation braucht dringend Hilfe beim Aufbau dieser Infrastruktur.

IRGC entsendet die bestausgebildeten Leute als Arbeiter, Ingenieure, Physiker, Bauarbeiter und in anderen Berufen zum östlichen Nachbarn Irans.

In dem Geheimbericht werden weitere Wege benannt, die man der afghanischen Regierung als Vorschläge unterbreiten will, wie zum Beispiel:

– Ausbildung von afghanischen Einheiten zur Drogenbekämpfung durch die Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF), die damit eine Möglichkeit haben, neue Agenten unter den zukünftigen Auszubildenden anzuwerben.

– Entsendung von ca. 2.000 Rekruten unter den afghanischen Flüchtlingen unter dem Vorwand, als Schlepper für Ausländer tätig gewesen zu sein. Um sicher zu stellen, dass die so genannten Flüchtlinge ihre Mission auf afghanischem Territorium auch tatsächlich erfüllen, werden ihre Familienmitglieder als Sicherheitsgarantie für die erfolgreiche Ausführung ihrer Mission im Iran festgehalten. Meist sind das ihre iranischen Ehefrauen.

Der Plan der IRGC für Afghanistan sieht den Einsatz von Kommandeuren wie Brigadegeneral Mohammad Jafari Sahraroudi – der gerade von der Konferenz in Scharm Al-Scheich zurückgekommen ist – vor, der zufälligerweise vor Jahren die Khatme Basis als einer der rücksichtslosesten der Top IRGC Führungsebene geleitet hat.

Machen Sie aber keinen Fehler: Die Mullahs vergießen gerade Krokodilstränen wegen Afghanistan. Das Regime versucht vehement, in dem Land der Stämme und durch felsige Landschaften zerklüftetes Territorium Fuß zu fassen. Es versucht dort, den US Truppen das Leben so unmöglich wie möglich zu machen, damit sie sich aus dem Irak zurückziehen.

Reza Shafa ist ein Experte für das Netzwerk des iranischen Geheimdienstes sowohl im Iran selbst als auch im Ausland. Er hat sich intensiv mit der VAVAK (MOIS), dem Geheimdienst der IRGC, der Qoudsarmee und anderer befasst. Gegenwärtig schreibt er für die Website des NWRI.